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Produktinformation
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Die Magie eines Films liegt immer im Zusammenspiel von Geschichte und Musik, Bildern und Schauspielkunst; und das beherrscht der mit Cinema Paradiso berühmt gewordene italienische Regisseur Giuseppe Tornatore wie kaum ein anderer. Die Legende vom Ozeanpianisten ist ein wahres Fest für die Sinne. Tornatore hat Bariccos Roman zu einem Gesamtkunstwerk gemacht, dessen treibende Kraft die mal schwebenden, dann wieder tobenden Kompositionen Ennio Morricones sind. Sie geben den Rhythmus vor, in dem die wunderbar eleganten Bilder wie in einem Tanz dahingleiten; und sie bestimmen auch das Spiel von Tim Roth, der als Neunzehnhundert immer genau den richtigen Ton trifft. Der Ozeanpianist ist eine faszinierende Kunstfigur, die eins ist mit unserem Jahrhundert. Aber Neunzehnhundert bliebe ein Konstrukt, eine Metapher für die Heimatlosigkeit und Einsamkeit der Moderne, würde Tim Roth ihm nicht mit seinem einzigartigen Schwanken zwischen Genie und Clownerie, übertriebenem Selbstbewusstsein und vollkommenem Verlorensein Leben einhauchen. Sein Spiel ist das Herz dieses poetisch-tragischen Märchens des 20. Jahrhunderts, das so, in seiner ganzen Fülle, nur ein Film erzählen kann. --Sascha Westphal
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Giuseppe Tornatore verfilmte hier den Roman 'Novecento' von Allesandro Baricco.
Eine Geschichte über Danny Boodmann T.D. Lemon 1900 (Tim Roth), der vom Findelkind auf dem Flügel des Ballsaales zum gefeierten Pianisten des Ozeandampfers 'Virgian' wird. Sein Leben: der Flügel und das Schiff. Nur, wie wird sich 1900 entscheiden, als das Schiff zerstört werden soll ...
Ein Film, der es leider nicht in die Kinos in D geschafft hat, denn er lebt von den großartigen Bildern, die auf dem Fernsehschirm etwas an Größe und Impossanz verlieren, allerdings nicht an Aussagekraft!
Schöne Kamerafahrten, z.B. in die Augen eines Passagieres und dort spiegelt sich die Freiheitsstatue vor New York, schöner Musik von Ennio Morricone und einer hervorragender schauspielerischen Leistung von Tim Roth, der mal wieder mehr als brilliert.
Es gibt wenige Filme die solchen Tiefgang haben, dass man auf alle Fälle Taschentücher parat haben sollte, 'Die Legende des Ozeanpianisten' gehört definitiv dazu.
Gespickt mit humoristischen Elementen: eine Flügeltour bei Seegang durch den Baalsaal die in der Käptainskajüte endet, oder als sich 1900 mit DEM Jazzpianisten duellieren soll und dann ein Weihnachtslied anstimmt, arbeitet sich der Film langsam zum Höhepunkt ... Leben oder Legende ...
Ennio Morricone lieferte die passende Filmmusik stilecht mit Jazz und Ragtime, Roger Waters den wunderschönen Song 'Lost Boys Calling' im Abspann.
Absolut sehenswert!
Den einen Stern Abzug gibts für:
- OV nur mit deutschem UT
- nicht zwischen den Sprachen frei wählbar
- zuviel Texttafeln zum Lesen
Man kann vielleicht sagen, dass dieser Film einen Gegenpart zu 'Titanic' darstellt - das Schiff selber im Film ähnelt dieser aber doch sehr... Bei 'Titanic' gibt eine Kollision der Gefühle zwischen Männlein, Weiblein und Nebenbuhler, bei 'Ozeanpianist' die Verbundenheit zwischen Menschen, die Verbundenheit zur Heimat, die Verbundenheit zum Objekt Schiff, die Liebe zur Musik.
Die Musik im Film ist bemerkenswert - wunderschöne Klavierstücke. Wenn dann noch ein Wettbewerb zwischen Pianisten stattfindet, oder der alltägliche Kampf Pianist gegen Orchester... Mit Musik hat auch die schönste Szene im Film zu tun - meiner Meinung nach eine der schönsten Filmszenen überhaupt. Ich verrate nur so viel: Musik, ein Flügel, Seekrankheit, zwei Menschen und ein großer Raum - Traumhaft!
Alles in allem eine wunderschöne (aber auch traurige) Geschichte von Menschen, einem Schiff, einem Orchester. Ein Happy End hat's zwar nicht - oder doch? Ob der Film traurig endet bleibt jedem selber überlassen - das Anschauen lohnt sich aber auf jeden Fall!
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