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Die Legende. Was am 11. September geschah
 
 
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Die Legende. Was am 11. September geschah [Broschiert]

Wolfgang Schreyer , Paul Schreyer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 386 Seiten
  • Verlag: Das Neue Berlin; Auflage: Neuausgabe, Nachdruck. (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3360012895
  • ISBN-13: 978-3360012890
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.360 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Wolfgang Schreyer, Romanautor und Erzähler. Geboren 1927 in Magdeburg. Debütierte mit dem Kriminalroman "Großgarage Südwest" (1952), seitdem freischaffend, lebt in Ahrenshoop. 1956 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis. Schreyer zählt zu den produktivsten und erfolgreichsten Autoren spannender Unterhaltungsliteratur, schrieb Sachbücher, Szenarien für Funk und rund zwanzig Romane über zeitgeschichtliche Vorgänge.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Vater und Sohn Schreyer haben einen erstklassigen, topaktuellen Thriller geschrieben, der tief in den Hintergründen zu den Ereignissen, der Vor- und der Nachgeschichte des 11.September wühlt - eigentlich ein Buch, das bei den von internationaler Massenware überschwemmten Literaturmärken gefeiert werden müsste. Aber leider ist das Buch politisch unkorrekt, denn auch die leiseste Hinterfragung des 11.September ist ein Tabu, an dem unsere Medien und noch weniger unsere Politiker rütteln dürfen. Kein Verlag wollte dieses Buch drucken. Das Autorenteam, von dem Wolfgang Schreyer durch eine lange Reihe an Veröffentlichungen bereits einen Namen hat, musste das Buch in Eigenfinanzierung produzieren. Pech für die "Macher" der offiziellen Theorie: so sind noch 40 Seiten mit brisanten Dokumentationen zu dubiosen Doppelagenten, zweifelhaften Entführeridentitäten und globalen Ölstrategien der USA angefügt, die es in sich haben. Es klaffen schon Welten zwischen der Realität der Geheimdienste und dem Wirrwarr, das den Volksmassen präsentiert wird.

Dabei ist "Die Legende" noch relativ zahm. Sie startet am Morgen des 11.September und erzählt im ersten Viertel den Tag aus der Perspektive von mehreren Mitarbeitern des Weißen Hauses und sogar von George "Dabjah" Bush persönlich. Zwar wundern sich die Beteiligten über einer Reihe von sonderbaren Auffälligkeiten und sie stoßen zunehmend auf subtile Steuerungsmechanismen in Politik und den Medien, doch Verschwörungstheorien halten sie - zumindest zu Beginn - für abwegig. Vielmehr erhält der Leser quasi nebenher einen geschickt gemachten Einblick in die Denkweise des Weißen Hauses und in 60 Jahre US-Geschichte, zugegebenermaßen eher die schmutzigen Seiten. Die inzwischen freigegebenen Dokumente zu Pearl Harbor, die ein exaktes Vorwissen, sogar eine systematische Provokation der US-Regierung anzeigen, sind nur der Anfang (Buchtipp Robert Stinnett, "Pearl Harbor"). Wo eine Weltmacht hobelt, da fallen eben Späne, und das können neben ein paar Millionen Kriegsopfern auch mal 2.476 eigene Seeleute sein, wenn es einen Kriegsgrund (eine "Legende") braucht. Es ist nur einer der vielen unangenehmen Zufälle, dass sich eine Denkfabrik bestehend aus den obersten Beratern der US-Regierung ein Jahr vor dem 11.September "ein neues Pearl Harbor" wünschte, um "das Jahrhundert unter Amerikas Vorherrschaft" katalytisch etwas schneller voranzutreiben.

Doch zurück zum Thriller: Stil, Logik, Fakten, Handlung sowie die Ausarbeitung der Charaktere sind erstklassig! Für die eingearbeiteten Informationen werden zwar kaum Quellen angegeben, aber da ich im Rahmen eines Projekts selbst umfangreich recherchiere, kann ich bestätigen, dass sie allesamt durch Zeugenaussagen und Zeitungsberichte belegt sind (Kompliment an Sohn Paul, der der Detektiv des Teams war). Man lese, staune, und erfreue sich an diesem schönen Thriller aus deutschen Landen, den kein Verlag veröffentlichen wollte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dirki112
Format:Broschiert
Wolfgang Schreyer, bekannter und erfolgreicher Autor mit einer Gesamtauflage von sechs Millionen Büchern, hat im Jahre 2005 erfolglos bei annähernd 30 Verlagen versucht, seinen 9/11 Roman "Die Legende" unterzubringen. Wieder einmal ein handfester Zensurskandal, den man hier einwandfrei beweisen kann. Sein Sohn Paul hatte die Recherchearbeit geleistet, wie auch bei den anderen deutschen 9/11 Thrillern "Das Fünfte Flugzeug" und "Nanospuren" ist auch dieses Buch nur deshalb fiktional geschrieben, um es überhaupt schreiben zu können. Aber selbst das wurde nicht akzeptiert.
Im Buch wird ein ähnlicher Fall geschildert, die Analogie ist treffend, und zwar die Vorgeschichte zu "Confessions Of An Economic Hitman", von John Perkins.
"Niemand wagte, es zu veröffentlichen. Der Stoff freilich lockte, daher rieten ihm Verleger, daraus einen Roman zu machen; dann könne man ihn [...] vermarkten.
Was kann fast Verlage dazu verleiten, das überaus gelungene Buch eines schon bekannten und erfolgreichen Autors selbst in fiktionaler Romanform nicht zu publizieren, in bedenklicher Eintracht? Angst. Vorm Inhalt!

Der Roman besteht aus einer Reihe von Monologen, beginnend mit der Aussage von George W. Bush, dem 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, an was er sich zum 11. September zurückerinnern konnte. Die Handlung beginnt am Morgen des 11.9.2001, als Bush in Florida weilte und es möglicherweise einen Anschlagsversuch auf sein Leben gab und wird dann zeitlich linear fortlaufend weitergeführt, wir erleben sozusagen den Zeitraum ab den 11.September live aus der Rückschau der Hauptakteure. Eine davon ist "Brenda Delano", eine Journalistin von der Washington Post, die gerade frisch in das Pressekorps des Weißen Hauses aufgenommen wurde und den Presse-Tross des Präsidenten an Bord der Air Force One begleiten darf. Ein anderer ist "Daniel Shaw", der "Medienberater" oder "Spin-Doctor" von George Bush (genial umgesetzt: Die Vorlage "Karl Rove"). Weitere Vortragende sind Edward Jackson, ein Secret Service Agent der Präsidenten-Leibgarde, sowie dessen Frau Linda Jackson, die im Büros des Terrorzars "Frank Norris" arbeitet (wiederum sehr gut umgesetzt: Richard Clarke) und nicht zu vergessen, wie eingangs erwähnt, der "Commander in Chief" George "W" (Dubjah) Bush höchstpersönlich. Aus der Konstellation des Wissens und der Nachforschungen dieser Personen gerät man auf die Spur der Legende...und einer spannenden Story hinter den Kulissen!

Der Roman ist aus hauptsächlich drei Gründen absolut genial und hat das Alleinstellungsmerkmal "Extraklasse, Weltliteratur" mehr als verdient. Als erstes ist die Erzählstruktur etwas ganz Besonderes. Der Stil der Monologe ist bei allen Akteuren seltsam gleichförmig eloquent und sehr fokussiert, so dass uns die Autoren ab und an daran erinnern müssen, dass dies nur in der Rückschau so möglich ist. Was beim Lesen zuerst seltsam anmutet, wird zum Schluß hin perfekt aufgelöst.

Der zweite Grund ist das Faktenwissen, welches die Autoren mit uns teilen. Die diversen unauthorisierten Bush-Biografien brauchen Sie nach der Lektüre dieses Buches nicht mehr lesen, ebensowenig die vielen belastenden offiziellen Dokumente, welche die Motivfrage zum 11.9.2001 behandeln. Und vieles andere aus der Zeitgeschichte ebenso nicht. Wow! Ich habe selten so eine geballte Ansammlung von Fakten gesehen, zwar sind mir die so gut wie alle Sachverhalte mittlerweile bekannt, aber dies nicht war zurückschauend auf 2005 sicher noch nicht der Fall. Ich habe insgesamt nur zwei Themenbereiche ausgemacht, bei denen ich etwas anders denke. Das eine sind die Fälschungshinweise bei der US-Präsidenten-Wahl im Jahr 2000, wobei die beiden Schreyers anscheinend nicht wussten, dass die Nachzählergebnisse bereits im August 2001 vorlagen und nur nicht veröffentlicht wurden, weil diese zu brisant waren, da sie zeigten, dass Al Gore die Florida-Wahl nach jeder Stimmzettelzählung gewonnen hätte, diese Nachricht ging dann später, im Kriegszustand, nach 9-11, vollkommen unter. Das andere ist, dass die Schreyers voll auf der offiziellen Linie sind, was die Einsturzursache der Türme angeht, was ich auf Grund der zumindest heute zugänglichen Faktenlage nicht teile.

Und der dritte Grund, warum dieses Buch eigentlich sämtliche Literaturpreise einheimsen müsste, ist die Hauptdarstellerin, die Journalistin "Brenda Delano". An ihrem Werdegang wird die ganze Verlogenheit und Veränderung im Pressewesen nach dem Terror des 11.9. exemplarisch dargestellt. Wie aus dem eh schon weichgespülten Weiße Haus-Pressekorps ein handzahmer, patriotischer, nichts mehr hinterfragender Haufen wurde. Wobei wir wieder am Anfang sind, beim Rahmen selbst, der Zensur, der publizistischen Angst, die alle Verleger ergriffen hatte, als diese das Manuskript zu "Die Legende" einhellig ablehnten und die Schreyers anfangs zum Selbstverlag greifen mussten, bis es dann schlußendlich doch noch einen mutigen (Klein-) Verlag fand.

Dieses Buch ist politischer Sprengstoff, zumal im Anhang, dem Kapitel "Fallout", auf gut 70 Seiten die Faktenlage sachlich nachgereicht wird, präzise und prägnant, Wissen, welches uns vorenthalten werden soll und worüber wir eindeutig nicht ausreichend informiert sind. Denn nur wenn man alle Fakten kennt, kann man die richtigen Schlüsse ziehen und verfällt nicht in stereotype "Verschwörungstheorie"-Diffamierungsmuster.

"Die Legende" hat nicht nur die 5 Sterne verdient, es ist Weltliteratur. Obwohl Wolfgang Schreyer zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits ein überaus erfolgreicher Autor war, gab es nur eine einzige Rezension von den etablierten Medien, vom Stern-Ressort Literatur Redakteur Stephan Draf mit einem ganzseitigen, positiven Feedback, welches dann aber nicht veröffentlicht wurde. Die Zahl der verkauften Exemplare bewegt sich bei wenigen tausend Stück, aber das ist kein Wunder, das werden Fans von Herrn Schreyer gewesen sein, auf Grund fehlender Rezensionen und fehlender Rezeption hat schlicht nie jemand von diesem Buch erfahren, mir inklusive, ich habe erst jetzt auf Grund einer Leserzuschrift meines Blogs bei 911-archiv.net davon gehört, die mich darauf aufmerksam machte, obwohl man doch annehmen sollte, dass jemand wie ich, der sich seit tausenden Stunden durch dieses Thema wühlt, von solch einem Buch zumindest schon mal gehört haben muss. Wie weit ist die Gleichschaltung auf Grund der Terrorangst schon gediehen, wenn selbst fiktionale Romane ausgeschwiegen werden müssen? Ich kann in diesem Sachverhalt keinen qualitativen Unterschied zu faschistischen Diktaturen erkennen. Es hilft uns nur eines: Wir selber müssen die Boten werden und auch dieses Buch mit in die Weltliteratur aufnehmen und weiterempfehlen, damit wenigstens das gedruckte Wort Wahrheit sprechen kann. Mein ausdrücklicher Dank gilt zum Schluß den Autoren und Verleger, die sich nicht beirren ließen und trotz aller Widerstände an diesem Projekt festgehalten haben. Wenn nur mehr Menschen so viel Zivilcourage hätten!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Der Autor glaubt zwar anscheinend nicht an einen inside-job, trotzdem sind viele interessante Fakten im Buch verarbeitet. Der Autor ist zweiffellos ein guter Literat. Aber vor allen Dingen das letzte Viertel des Buches, nämlich die Faktenaufstellung (gesondert vom Roman) hat es in sich und dürfte jeden an der offiziellen Darstellung zweifeln lassen.
"Nur" vier Sterne, da der Roman doch teilweise etwas naiv wirkt in der Darstellung Bushs und seinem Umfeld. Bei dem ersten Viertel des Romans hatte man teilweise das Gefühl einer Huldigung der Bush-Regierung und deren Umfeld. Allerdings legt sich das im letzen Dreiviertel des Buches und die kritische Seite und das Zweifeln an der offiziellen Darstellung wird offensichlich.
Der Roman beruht in seinen wichtigen (Schlüssel)-Punkten auf Fakten.
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