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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2008
Der Sturz vom Pferd öffnet Luca die Augen. Er ist unglücklich. Schnell hat er die Ursache fest gemacht: es ist seine Beziehung zu der tüchtigen Anna und die Erkenntnis, dass er mit seinem naturnahen Reiterhof gescheitert ist. Die Erlösung seines Übels erscheint ihm in Gestalt von Maria Chiara, mit der zwei Tage in einen Liebestaumel gerät. Maria Chiara ist einfach wunderbar. Wie sie sich bewegt, der Ausdruck ihrer Augen, ihre Art zu sprechen, ihre aufmerksame Art, ihm zuzuhören...Sie ist die Frau, die er sein ganzes Leben gesucht hat. Dieses Gesülze ging mir schon ein wenig auf die Nerven. Fehlt nur noch, dass er sagt: du bist das Beste, was mir je passiert ist. ' Der Teufel liegt auch ein wenig im Detail. Die Erwähnung des Hundes Speke, der immer mal wieder am Rande erwähnt wird, dass er dies oder jenes macht oder auf einzigartige liebe Weise von Maria Chiara gefüttert wird, muss sein Dasein in einer Wohnung in Rom fristen ohne je nach draußen geführt zu werden. Wozu hat ihn de Carlo erschaffen? An Spekes Stelle hätte ich einen dicken Haufen auf den Teppich gesetzt.
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am 23. März 2001
Dieses ist nun das aktuelle Buch von Andrea DeCarlo, auf das ich mich wirklich gefreut hatte, denn ich habe alle seine Buecher bisher verschlungen. Doch dieses Mal bin ich ein bisschen enttaeuscht von der Darstellung der Charaktere, mich hat das Buch nicht so gefesselt wie zum Beispiel 'Techniken der Verfuehrung', das meiner Meinung nach sein bestes Buch ist.
Hier ist der Ich-Erzaehler einer, der aus seinem hecktischen Leben ausgebrochen ist, um einen Reiterhof auf alternative Weise zu fuehren, was er zunaechst mit Begeisterung macht.
Ein Sturz vom Pferd waehrend eines Ausrittes aendert seine Einstellung zum Leben, ihm scheint sein Leben zu entgleiten. Als er versucht, verletzt zum Stall zurueckzuhumpeln, wird er von einer jungen Frau mitgenommen, die einen Kastenwagen faehrt, eine sehr merkwuerdige Szene, denn der Ich-Erzaehler scheint ernsthaft verletzt zu sein, aber die junge Frau nimmt das nicht zur Kenntnis, faehrt ihn auch nicht zum Krankenhaus, sondern zu sich nach Hause, wo ein eifersuechtiger Mann die beiden in Empfang nimmt... eine surrealistische Szene.
Der Ich-Erzaehler verliert durch die Begegnung mit der jungen Frau die Orientierung; sein altes alternatives Leben entgleitet ihm gaenzlich, ohne dass ich wirklich nachvollziehen koennte, warum das passiert. Er wirkt sprunghaft und verwirrt ...
Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Ich-Erzaehler sehr ueberzeugend dargestellt ist. Die Frauengestalten sind ebenso (wie oft bei DeCarlo) nicht zu ergruenden. Mich hat das Buch nicht besonders ueberzeugt...
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am 16. Mai 2001
Die Idee des Buches ist toll: Lucas, der mit Anna eine Reitschule betreibt, hat einen Unfall und stellt plötzlich fest, dass er sein Leben ändern muß. So will er nicht mehr weiterleben, er hatte sich ein anderes Leben vorgestellt. Doch was er wirklich ändern will, außer dass es ihm nicht mehr gefällt, dass sich die stämmig gewordene Anna nur noch um die Belange des Reiterhofes kümmert, bleibt im Dunkeln. Auch bekommt man nicht heraus, was ihn zunächst an Alberta und dann an Maria Chiara fasziniert, deren Persönlichkeiten vom Autor zu oberflächlich gezeichnet werden. Nachdem die Erwartungen am Anfang geschürt worden sind - welcher Lebensstil schwebt ihm vor, welche Träume will er noch verwirklichen? - fängt der Roman in der Mitte an zu langweilen, weil man einfach merkt, dass es Lucas nur, wie üblich, um einen Frauenwechsel und nicht um eine Veränderung seines Lebens geht. Immerhin rettet De Carlo am Ende das Buch einigermaßen, indem er seinen Lucas erkennen läßt, dass er die Gründe für sein Unglücklichsein überallhin mit sich schleppen wird, weil er, sobald der Zauber des Anfangs verflogen sei, das Interesse an jeder Frau und Arbeit verlieren würde und seine vorgebliche Leichtigkeit nur egoistische Oberflächlichkeit ist. Trotzdem sicher De Carlos schwächstes Buch, zumal er dieses Mal auch sprachlich überhaupt nicht zu fesseln vermag.
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am 23. Juli 2003
Andrea de Carlo beschreibt in diesem Buch die Sinnkrise des Ich-Erzählers Luca. Von seiner ersten Frau (und Sohn) getrennt, in einer Beziehung lebend, die in einer Sackgasse aus Alltagtäglichkeit und Gewohnheit steckt, ist ein Reitunfall der
Auslöser für Ihn sein Leben, zu reflektieren.
Er muß feststellen wie erschreckend wenig Ihm geblieben ist,
an dem es wert wäre weiterhin festzuhalten, nur um der Gewohnheit willen.
De Carlo beschreibt das Aufwachen aus der Alltagtäglichkeit,
und von dem Mut loszulassen, dem Gefühl der Unzulänglichkeit
eigene Träume zu verwirklichen, und von der Fähigkeit
zu lieben.
Das Ende des Buches läßt Fragen viele offen, die De Carlo
geschickt im Laufe des Buches im Leser aufzuwerfen versteht.
Meiner Meinung nach sehr lesenswert!!!
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am 23. September 2001
Der Titel ist vielversprechend, der Anfang lässt einen beim Lesen atemlos mitfiebern, aber der dann beschriebene Beziehungsbrei ist fad und abgestanden. Der unfallgeplagte Held ist mit seinem Leben unzufrieden und mit zwei gescheiterten Beziehungen auch ziemlich ratlos mit sich selbst. Eine junge Frau hilft ihm, nach einem Reitunfall nach Hause zu kommen. Ungewollt wird er Zeuge ihres Streites mit ihrem Partner, der ihn noch als neuen Freund verdächtigt. Er kommt davon. Bei einem zweiten bewussten Besuch kommen sie sich näher- Laune eines Augenblicks: ein Kuss. Er sucht sie in Rom und findet sie leblos( vergiftet) in der Wohnung. Ihre Schwester Chiara hilft ihm, sie ins Spital zu bringen und obwohl er sich wehrt: er verliebt sich in sie. Quälend langsam entwickelt sich die Liebesgeschichte zu ihr. Das heisst jedes Zögern, jeder Hauch eines Gedankens oder Gefühls wird ausführlich, nur leider nicht spannend, wieder gegeben. Während die vom Reitunfall sehr gut beschriebenen Verletzungen noch eine Rolle spielen, um auf Distanz zur bisherigen Partnerin zu gehen, spürt man in der folgenden Geschichte nichts mehr davon. Und so wie die Schmerzen kein Thema mehr sind, rückt das gesamte vorherige Leben vor dem Augenblick in den Hintergrund. Und leider: Es bleibt bei halbherzigen Einsichten eines Mannes, der momentan überall scheitert, aber weder den Mut, findet es laut zu sagen noch innezuhalten, um in sich zu gehen. Stattdessen eine neue Liebe, die Laune des Augenblicks, den er jetzt bereit ist festzuhalten, mit der Angst, es wieder zu vermasseln. Das passiert ja auch dem Leser:etwas Neues beginnen mit dem Rucksack des Alten. Aber, wer sich auf den langen Weg des Schreibens macht, sollte mehr bieten als das Beschriebene: die Selbstfindung eines Mannes im besten Alter, auf Kosten einer neuen sehr emotionalen Beziehung? Doch, es gibt auch spannende Szenen, in denen die Worte jede Faser fibrieren lassen- im Spital bei der verletzten Schwester oder der letzte Streit mit der Freundin-jedoch, am Ende bleibt keine Hoffnung auf Beständigkeit der neuen Liebe oder auf eine innere Wandlung des Buchhelden. Enttäuschend!!!
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am 7. Dezember 2001
Andrea de Carlo scheint so langsam in die Midlife-Crisis zu geraten... das denkt man zumindest bei diesem Buch, denn selbst der sonst so brilliante Erzählstil vermisst man bei diesem Werk.
Die Handlung zieht sich langsam und hat nicht annähernd das Faszinierende, die Emotionalität und Authenzität von "Wir drei". Schade!
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am 3. Juni 2010
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und nicht großartig darüber nachgedacht, bevor ich angefangen habe es zu lesen.

Ich finde dieses Buch allerdings definitiv nicht empfehlenswert.

Zum Schluss war es eher eine Qual es zu Lesen, aber ich habe durchgehalten, einfach nur um dem Autor die Chance zu geben doch noch ein gutes Ende zu präsentieren. Es ist ihm nicht gelungen.

Während des gesamten Romans beschreibt der Autor auf wenig fasznierende Weise wie verwirrt und verloren der Portagonist in seinem eigenen Leben ist. Die Beschreibungen sind allerdings wie eine simple Aneinanderreihung von unzusammenhängenden Gedanken. Es mag genau das gewesen sein, was der Autor vermitteln wollte, aber es ist einfach nicht leserlich geschrieben.

Der Schreibstil ist in meinen Augen einfach grauenhaft. Es kann natürlich sein, dass es im Original, auf Italienisch, besser ist. Ich denke aber nur unwesentlich viel besser.
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