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Die Larve
 
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Die Larve [Hörbuch-Download]

von Jo Nesbø (Autor), Uve Teschner (Erzähler)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 16 Stunden und 14 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0083JCOU4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Nach drei Jahren in Hongkong kehrt Kommissar Harry Hole nach Oslo zurück. Der Prozess zu einem inzwischen abgeschlossenen Fall lässt ihn nicht los. Ein Jugendlicher wurde wegen Mordes verurteilt, es gilt als erwiesen, dass er einen gleichaltrigen Drogendealer im Streit erschossen hat. Doch Harry Hole glaubt nicht an diese einfache Geschichte und rollt den Fall gegen alle Widerstände noch einmal auf. Er besucht den angeblichen Mörder im Gefängnis - und ist schockiert, als er sieht, wen er vor sich hat.
©2011 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin; (P)2011 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der John McLane Norwegens - mein Krimihighlight 2011 23. Dezember 2011
Von goat TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann es selbst kaum glauben. Dies ist zwar nicht mein erster Nesbø, aber mein erster Hole. Und entgegen einigen Unkenrufen, dieser Band würde Einsteiger in die Serie davon abhalten, die Vorgängerbände zu lesen, kann ich für mich behaupten: Dem ist nicht so. Jetzt erst recht!!!

Erscheinungsbild des Buches:

Bereits Band 7 und 8 aus der Reihe waren äußerlich ähnlich gestaltet. Wenn ich im Buchladen an den Bänden vorbeiging, hat es mich immer dazu verleitet, die Bücher in die Hand zu nehmen und zumindest den Klappentext zu lesen. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat, ist die Tatsache, dass ich die ganzen Vorgänger nicht kenne - auch wenn ich vom Antihelden Harry Hole in Leseproben immer ganz angetan war. Dass ich jetzt doch mit diesem Band eingestiegen bin, liegt daran, dass ich das Buch gewonnen habe. Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden ist dieses Cover wieder in einem weißen Farbton gehalten. Farblicher Akzent, neben dem Autorennamen und dem Buchtitel, ist eine dem Buchtitel angepasste Abbildung. In diesem Fall ist aus der Larve allerdings schon ein schöner Schmetterling geworden (den man allerdings nur zur Hälfte sehen kann). Für mich ist der Zweck eines guten Covers hiermit schon erfüllt. Dezent aber aussagekräftig.

Die 563 Seiten des Hardcovers sind in 44 Kapitel unterteilt. Die Schrift würde ich schon als groß bezeichnen - auf jeden Fall sehr angenehm zu lesen. Ein Lesebändchen ist leider nicht vorhanden, dafür ist im Anhang aber eine Liste mit den einzelnen Titeln der Harry Hole Reihe in chronologischer Reihenfolge. Da könnte sich manch anderer Verlag eine Scheibe abschneiden. Noch hilfreicher wäre es allerdings, die Liste an den Anfang des Buches zu setzen, für die Leser, die nicht wissen, dass es sich hier um eine Reihe handelt.

Der Inhalt mit meinen Worten:

Dieser Fall ist wohl sein persönlichster, wenn ich das so einschätzen kann. Nach einer dreijährigen Auszeit in Hongkong muss Harry wieder nach Oslo zurückkehren. Zwar hat er der Polizei nach dem letzten Fall den Rücken gekehrt, die Tatsache jedoch, dass ein junger Drogendealer erschossen in seiner Wohnung aufgefunden wird, zwingt ihn, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Für die Polizei ist der Fall zwar abgeschlossen, für Harry jedoch nicht, weil der angebliche Täter niemand Geringerer ist als Oleg, der Sohn von Harrys großer Liebe Rakel, die er trotz seines dreijährigen Rückzugs nie vergessen konnte.

Für Harry steht außer Frage, dass sein "Stiefsohn" ein Mörder sein soll. Doch alleine die Tatsache, dass Oleg mit dem ermordeten Gusto befreundet war, wirft kein gutes Licht auf ihn. Die Auszeit, die Harry sich genommen hat, hat anscheinend gegen ihn gearbeitet, denn aus Oleg, zu dem er immer ein sehr inniges Verhältnis hatte, ist ein abgestumpfter Junkie geworden. Der nun fehlende Zugang zu dem Jungen erschwert es Harry, dessen Unschuld zu beweisen. Dieser behauptet felsenfest, sich an nichts erinnern zu können, da er an dem Tag unter Drogen stand. Doch Harry ist davon überzeugt, dass Oleg lügt ...

Sehr schnell muss Harry erkennen, dass er wirklich niemandem trauen kann, denn selbst unter den Kollegen bei der Polizei scheint es einen Maulwurf zu geben und Harry, der seine Nase zu tief in das Drogenmilieu Oslos steckt, spielt mehr als einmal mit seinem Leben. Einer der größten Drogenbosse Oslos hat die Jagd auf Harry eröffnet.

Information an Quereinsteiger der Harry Hole-Reihe:

Die Befürchtung, diesen Band nicht zu verstehen, weil mir die Informationen aus den Vorgängerbänden fehlen, hat sich nicht bestätigt. Dieser Band ist eine ganz eigenständige Geschichte, die auch ohne Vorwissen gelesen werden kann. Allerdings erfolgen immer wieder Anspielungen auf vorherige Fälle, die mich so neugierig gemacht haben, dass ich die anderen Bücher auch noch unbedingt lesen muss. Wie in vielen Fällen gilt: Die Protagonisten entwickeln sich weiter und es wäre IMMER besser, eine Reihe auch mit dem ersten Band zu beginnen. Denn gerade die Entwicklung einzelner Figuren ist interessant zu verfolgen. Deswegen hier noch einmal die chronologische Reihenfolge der Bände:

Reihenfolge der Harry Hole-Reihe:

1. Der Fledermausmann
2. Kakerlaken
3. Rotkehlchen
4. Die Fährte
5. Das fünfte Zeichen
6. Der Erlöser
7. Schneemann
8. Leopard
9. Die Larve

Meine Meinung und Interpretation zum Protagonisten:

Mein erster Eindruck von Harry Hole: Ein sehr erfolgreicher Loser - der Antiheld schlechthin und eine perfekte Mischung aus Schimanski und John McLane. Mir kam als Vergleich sofort John McLane in den Sinn, weil Bruce Willis in den "Stirb langsam" Filmen, der immer aussieht, wie tagelang durch den Fleischwolf gedreht, aber immer noch fit genug, um die Welt zu retten. Der Versuch Harry Holes, sich selbst zu retten, ist allerdings ein schier unmögliches und nicht enden wollendes Unterfangen, was ich selbst nach einem einzigen Band schon gemerkt habe. Ein (fast) trockener Alkoholiker mit einem theatralischen Hang, sich in die falsche Frau zu verlieben, die er nicht haben kann - oder war es doch eher die richtige Frau und der falsche Mann? Fakt ist jedenfalls, dass Harry Hole sich bei allem, was er tut, selbst im Weg steht. Sein größter Gegner: Seine eigenen Gefühle, die zu zeigen natürlich nicht angemessen wären. Er ist der geborene Einzelkämpfer und was er anfasst, gelingt ihm garantiert erst, nachdem ein völliges Chaos ausgebrochen oder eine Atombombe hochgegangen ist. Ok, ich neige manchmal zu Übertreibungen - aber ihr müsst zugeben: Jemand, der sich eine Wunde selbst näht, ist schon eine verdammt harte und coole Sau. Kurz und gut: Ich mag ihn. Harry Hole hat einen neuen Fan dazugewonnen.

Wie mir das Buch gefallen hat:

"Die Larve" war für mich das Krimihighlight dieses Jahres. Auch wenn es nur" ein Krimi ist, es das Buch, was mich emotional am meisten berührt hat. Die Stunden, die ich mit dieser Lektüre verbracht habe, kann ich am besten mit einer Achterbahnfahrt beschreiben. Die Spannung hat mich fast umgehauen. Dem Autor ist es alleine durch die ganzen Wendungen, die es in diesem Fall gibt, hervorragend gelungen, mich zu fesseln. Die teilweise doch recht nüchternen und sehr ausführlichen Beschreibungen der Drogenszene haben mich zu keiner Zeit gelangweilt - im Gegenteil: Sie lasen sich, so wie es sich gehört, wie in einem spannenden Krimi. Auch die detailliert beschriebenen Folterszenen haben bei mir für eine Gänsehaut gesorgt.

Es gibt in diesem Buch mehrere Erzählstränge und völlig verrückt ist, dass auch aus der Sicht einer Rattenmutter "erzählt" wird, die sich vor der schier unlösbaren Aufgabe sieht, an das Nest ihrer vor Hunger schreienden Jungen zu kommen. Der Eingang wird jedoch versperrt durch den Körper des sterbenden Gustos. Da hilft wohl nur eins: Augen zu und DURCH! Nähere Erläuterungen dazu erspare ich den Lesern meines Berichts allerdings. Und zwischendurch verlässt auch der Autor sich auf die ausgeprägte Fantasie seiner Leser. Die in dem Buch kursiv gedruckten Passagen sind aus der Sicht des sterbenden Gustos geschrieben. Durch seine Gedanken erfährt der Leser so einiges, was weder die Polizei noch Harry Hole ermitteln konnte.

Jo Nesbø hat ein sehr brisantes Thema aufgegriffen. Der Ausflug ins Drogenmilieu ist schonungslos brutal. Aber dank der sehr guten Recherche des Autors auch sehr real. Seine Droge "Violin" hingegen, in der es in diesem Buch geht, ist rein fiktiv. Was auch ein sehr aktuelles Thema ist und leider nicht der Fantasie des Autors entsprungen: die Korruption unter den Polizisten. Das macht die ganze Sache noch etwas hoffnungsloser und deprimierender.

Wenn ich sage, dass ich das Lesen dieses Buches mit einer Achterbahnfahrt vergleiche, ist es nicht nur die Spannung, mit der ich beschäftigt bin. Dieser Roman ging mir sehr an die Substanz und hat mich teilweise richtig runtergezogen. Was ich aber beim Lesen als positiv betrachte, weil der Autor mich mit seiner Geschichte erreicht und ich nicht einfach nur lese, sondern während des Lesens auch fühle. Es kommt nicht oft vor, dass ich zwischendurch immer wieder aufhöre zu lesen, um darüber nachzudenken und um das Ganze zu verarbeiten. Mehr als einmal habe ich anderen gegenüber betont, WIE gut ich diesen Krimi finde, so hat er mich begeistert. So lange, bis ich irgendwann an einer Stelle angekommen war (ich wüsste jetzt aber nicht mehr genau, welche Stelle das war), wo mir ernsthaft Zweifel kamen, ob ich das Buch noch gut finden soll. Das war dann wohl ein ungeplanter Looping in der Achterbahn.

Eigentlich habe ich mit meiner Rezension zu diesem Band viel zu lange gewartet. Aber es war irgendwie nicht machbar so schnell etwas darüber zu schreiben, weil es mich noch zu sehr gefangen gehalten hat und ich es erst einmal sacken lassen musste. Müsste ich es mit Gefühlen beschreiben, würde Folgendes dabei raus kommen:

Spannung, Empörung, Fassungslosigkeit, Wut, Enttäuschung, Verwirrung, Verwunderung, Trauer und Hoffnung?!

Umgehauen hat mich das für mich dann doch überraschende Ende. So viele mögliche Täter, die infrage kommen und dann war es doch tatsächlich ...

... na, ich werde mich hüten, denn ihr sollt das Buch ja auch noch lesen. Lesen Sie weiter... ›
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bob Dylan und Jo Nesbo 20. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Vor einigen Tagen war ich als praktizierender Dylanist im Zürcher Konzert des Meisters. His Bobness bellte, krächzte, keuchte wie schon seit Jahren ins Mikrophon. Dazu tapste er uninspiriert und unpassend auf seinem Kinder-Keyboard herum. Und wie üblich applaudierte das Publikum (so auch ich) artig und in Demut. Immerhin stand Gott auf der Bühne.

Und was hat das nun mit dem neusten Erzeugnis von Jo Nesbo zu tun? Dass man über wandelnde Legenden und klinisch Tote nichts Schlechtes sagt. Mister Tambourine Man war für die Musikwelt das, was Harry Holt für die zeitgenössische Krimi-Literatur war: Ein Erneuerer, Revolutionär, ein Messias. Ich habe alles von Nesbo verschlungen, vom Erlöser zum Schneemann und zurück. Einige Bücher non-stop im Tag-und-Nacht-Betrieb. Andere gleich zwei Mal. Mit "die Larve" hatte ich zum ersten Mal so richtig Mühe und hätte die Lektüre wohl vorzeitig beendet, wenn das Buch nicht von IHM wäre. Ich biss mich durch in der Hoffnung, dass irgendwann das Nesbo'sche Genie, der subtile Witz und eben alles, was Nesbo ausmacht, erscheinen muss. Fehlanzeige! Der Plot ist an vielen Stellen schlicht und einfach falsch, die Dramaturgie ist in Urlaub, die Sprache findet statt. Die Folterszenen sind nun dermassen absurd und unrealistisch, dass das Lachen nicht mehr im Halse stecken bleibt, sich aber auch kein Erschauern mehr einstellt. Der Haufen an Zufällen ist so hoch, dass man nicht mehr einfach darüber steigen kann. Ach ja, und die Liebes-Kiste mit Rakel: Schwamm drüber.

Nein, ich bin nicht enttäuscht, denn schliesslich hat ER uns dero acht geniale Bücher beschert. Und wie Bob Dylan hat auch Jo Nesbo das Recht, sich nun auszuruhen und sich bewundern zu lassen. Ob Harry das Zeitliche segnete, ist nicht klar. Also besteht Hoffnung, dass weitere Bücher folgen. Die ich mir wieder kaufen werde. Klar doch, was denn sonst. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Und falls der seltsame Nicht-Schluss tatsächlich bedeutet "Harry Holt schon mal den Wagen", werde ich "die Larve" einfach aus der Bibliothek entfernen und so tun, als hätte es diese Entgleisung nie gegeben. So wie die letzten Konzerte von Bob Dylan.

Ich vergebe fünf Sterne für SEIN Gesamtwerk und zwei Sterne für "Die Larve" - als Ehrbezeugung für ihren Schöpfer. Und nur dafür.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesbo erfindet sich - und Harry immer wieder neu! 22. November 2011
Von Pixie
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Inhaltsangabe spare ich mir jetzt.

Wer bekennende Hole-ianerin ist wie ich, muss nicht bekehrt werden. Nesbo hat es in all seinen Romanen, die ich bis jetzt gehört habe, geschafft, dass mir Harry Hole, der aufrechte Säufer, der immer das Richtige tun will und dafür immer einen zu hohen Preis bezahlt, wirklich wahnsinnig ans Herz gewachsen ist.

Dabei entwickelt sich Nesbo konsequent weiter, findet immer neue menschliche Abgründe, in die er den armen Harry werfen kann. Und Harry wird auch hier nicht geschont. Oleg, Rakels Sohn (die Harry verzweifelt liebt und doch nie bekommt) sitzt im Gefängnis. Harry kehrt aus Asien zurück, um ihm und Rakel beizustehen und den Mord, der Oleg vorgeworfen wird, aufzuklären.

Nesbo führt hier gekonnt zwei Erzählstränge: Harrys Geschichte und die Erinnerungen des "Mordopfers" an sein Leben. Sehr packend vorgetragen von zwei unterschiedlichen Sprechern. Was Harry nicht aufklären kann, erfahren wir also aus den Erinnerungen eines sterbenden Junkies, der langsam verblutet, während sein Leben an ihm vorbeizieht.

Man dockt sich innerlich sofort an die Geschichte, die Nesbo unerbittlich, ohne Rücksicht auf Verluste und die Seelenqual seines tragischen Helden, vorantreibt.

Düster, packend und sehr emotional.

Ich bin dankbar dafür, dass Nesbo Harry nicht einen Serienmörder nach dem anderen zur Strecke bringen lässt. Immer wieder neue Herausforderungen, Gefahren und Prüfungen machen Harrys Werdegang nur um so interessanter.

Zum Schluss gibt es einen wirklich fiesen Cliffhanger.

Wer also neben einer spannenden Geschichte auch Tiefgang zu schätzen weiß, dem lege ich "Die Larve" ans Herz. und, das muss man Nesbo lassen: Er wird immer besser. Keiner widerlegt so gekonnt das Gesetz der Serie wie er.

Chapeau und volle Punktzahl.
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2.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschendes Ende
Vor einiger Zeit las ich "Der Fledermausmann" - und bin bei Nesbo geblieben.
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Vor 20 Stunden von D. R. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bin ihm hoffnungslos verfallen!
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Vor 3 Tagen von blueeyes_ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Harry Hole Fans
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Vor 5 Tagen von L0g0 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!
Wer Jo Nesbø schon gelesen hat, wird auch von diesem Buch in den Bann gezogen, zumal Harry Hole in diesem Krimi selbst ganz direkt betroffen ist.
Vor 6 Tagen von Angela Weigel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Total gut...
...wie alle Krimis von Harry Hole bzw Jo Nesbo. Schade, dass nun Schluss ist, ich hätte wohl noch mehr Bücher gelesen!
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Vor 17 Tagen von nordfan veröffentlicht
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Vor 1 Monat von JOST veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal eine gelungen spannende Geschichte.
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