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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Autoren beschreiben die deutsche Lebensart aus der Sicht von Chinesen in China und in Deutschland. Natürlich ist es voll von Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen, das geht in einem solchen Buch nicht anders. Viele Einzelpersonen schildern ihre Eindrücke und Erlebnisse, zugleich erfahren die Leser eine Menge über China.

Für mich ist es erstaunlich, wie schnell Besucher von zufälligen Erfahrungen auf allgemeine Verhältnisse schließen. Ein hilfsbereiter Gastgeber, und schon erscheinen alle Menschen dieses Landes hilfsbereit. Ein unterkühlter oder abweisender Nachbar, und schon soll das deutsche Lebensart sein. Vermutlich passiert so etwas den meisten Menschen in einer anderen Kultur.

Das Buch bezieht sich überwiegend auf erfolgreiche und gebildete Chinesen in Deutschland. Arbeiter kommen praktisch nicht zu Wort.

Wie dem auch sei, das Buch hält Deutschen einen Spiegel vor und lehrt, im internationalen Umgang etwas lockerer, toleranter und großzügiger zu sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie auch schon die anderen Bücher von Yu Chien Kuan ermöglicht "Die Langnasen" einen sehr informativen Einblick in die chinesische Kultur und Mentalität. In diesem Fall gestaltet Kuan das Buch hauptsächlich basierend auf Interviews die er geführt hat. Diese reichert er an mit begleitenden Kommentaren und Facts. Auch wenn vieles humorvoll zu sehen ist, ergibt sich doch ein klarer Eindruck über Chinesen und Deutsche und deren Gefühle untereinander. Dies gestaltet der Autor stets mit einem Augenzwinkern, aber dennoch nie basierend auf Vorurteilen oder unfundiert. Dies lobt auch der Exkanzler Schmidt, welcher hier das Vorwort verfasste.

Ich selbst war in China und habe zudem eine chinesische Freundin, daher las ich begeistert Kuans Werke und musste immer wieder feststellen - es stimmt alles. Nicht nur das, es hat auch sehr geholfen, die chinesische Mentalität und Kultur besser zu verstehen und gleichsam ein schmunzelnd kritischen Blick auf eigene Verhaltensweisen zu werfen. So bleiben beispielsweise Deutsche auch bei völlig leerer Strasse an der roten Fussgängerampel brav stehen, während einem Chinesen dies völlig unverständlich bleibt. Dort kann einem bei grüner Ampel allerdings auch mal ein Bus von links, ein Motorrad von hinten und ein Auto von vorn entgegen kommen. Ampeln dienen eher der Dekoration...

Sehr zu empfehlen ist es, vorerst Kuans "China Knigge" zu lesen, und dieses Buch anschliessend. Während der Knigge im wesentlichen Fakten listet, kümmert sich "die Langnasen" auch um emotionale Eindrücke. Beide Bücher zusammen ermöglichen ein umfassendes, fundiertes Verständnis von China. Meine Haltung zu China hat sich nach dieser Lektüre und nach dem Besuch auch stark differenziert - im positiven. Nur meine Haltung zur Tibetpolitik hat sich nicht geändert, diese wird in Kuans Werken auch erwähnt als ewiger Streitpunkt, allerdings kann ich den Versuch diese zu verteidigen leider nicht unterschreiben. Es gibt dafür schlicht keine Rechtfertigung.
Ansonsten: fünf Sterne für alle Aspekte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 6. März 2013
Wie sind wir Deutschen?

Es gibt zur Zeit 1,3 Milliarden Chinesen und 82 Millionen Deutsche. Verallgemeinerungen sind unklug, wissen wir, dass es weder die Chinesen noch die Deutschen, sondern jeweils ganz individuell nur jeweilig den gibt. Dieses amüsante Buch hat nicht ein Autorenpaar, sondern sehr viele Autoren, denn es enthält vorwiegend Aussagen von Interviewten. Der Unterschied zwischen einem Oberbayer und einem Friesen dürfte genauso groß sein wie der Unterschied zwischen einzelnen Chinesen in diesem Riesenreich. Unabhängig davon gibt es eben doch gravierende Unterschieden im jeweils mehrheitlichen Verhalten der einzelnen Personen zwischen beiden Völkern. Ein kritischer Blick auf das eigene Verhalten kann zu einem Nachdenken führen, das letztlich eigene Schwächen positiv verändert. Die gerechte Selbsterkenntnis ist kaum möglich, erst der Blick eines Anderen korrigiert das Bild. Bei der Vielzahl der Befragten kommt es natürlich auch zuweilen zu widersprüchlichen Aussagen. Aber noch erstaunlicher ist, dass es im Zuge der Globalisierung offenbar auch zu einer Angleichung von Sitten und Gebräuchen kommt. Und hier wird deutlich, dass die Deutschen oder die Europäer trotz ihrer Minderzahl offenbar häufig einen prägenderen Einfluss haben. Es ist ein unterhaltsames Buch, anregend zum Nachdenken und wunderbar geeignet, um anderen eine Freude zu bereiten.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2010
Ich lese gerne Bücher über ausländische Eindrücke über Deutschland. Denn wenn man den Blick von außen besser kennt, weiß man, wie wir Deutsche eigentlich sind und auch wahrgenommen werden.
Anfangs gefiel mir deshalb dieses Buch auch sehr gut. Es wurden die historischen Zusammentreffen von Chinesen und Deutschen erzählt und die Eindrücke, die Chinesen in den letzten 200 Jahren über Deutschland sammelten aufgezählt. Doch dann ging das Buch über in "Was denken Deutsche über Chinesen und warum liegen sie dabei zu 100% falsch". Und das hat mich mit der Zeit genervt.
Zwei Beispiele:
1. werden mehrfach chinesisch stämmige Deutsche erwähnt, die China gegenüber Deutschen verteidigen, da ja nicht alles schlecht ist, was da im Reich der Mitte läuft, und die dann von Deutschen deshalb ausgegrenzt und beschimpft werden. Auf den Gedanken, dass wir nicht die Chinesen sondern ihre Regierung unsymphathisch finden, kommt das Autorenteam anscheinend nicht. Trotz der großartigen Leistungen, die die Chinesen in den letzten Jahrzehnten vollbracht haben, gibt es halt immer noch gegenüber Minderheiten massive Ungerechtigkeiten. Das wird man doch als Deutscher ansprechen dürfen, ohne das ein Chinese gleich beleidigt ist.
2. versucht das Autorenteam wie anscheinend viele Chinesen die Zugehörigkeit von Tibet zu China zu verteidigen. Natürlich werden wir durch die Presse nur sehr einseitig über die Hintergründe unterrichtet, aber nur, weil China mal das eine oder andere Jahrhundert über Tibet geherrscht hat, begründet das keine Zugehörigkeit zu China. Dann werden vom Autorenteam Südtirol oder Nordirland als Beispiele genannt - wo sie vollkommen recht haben! Aber nur weil es in Europa Ungerechtigkeiten gab und gibt, muss es sie doch nicht in viel höheren Maße in China geben... Deutschland erhebt ja auch keine Ansprüche auf den Elsaß oder Lothringen, auf Böhmen oder Mähren. Portugal gehört auch nicht mehr zu Spanien und Ungarn nicht zu Österreich, bloß weil man mal eine gemeinsame Vergangenheit hatte.

Doch nun zurück zum Buch: Es werden viele Chinesen zitiert, die eine sehr unterschiedliche Meinung von Deutschland haben. Das geht von solchen, die nicht verstehen, warum in Deutschland am Sonntag die Geschäfte zu haben und erst mal Geld verdienen wollen und ein eigenes Haus haben wollen, und sich erst dann um die Ungerechtigkeit in China kümmern wollen - bis zu solchen, die sich über den geringen Familiensinn in Deutschland beschweren und überhaupt sagen ja alle, dass wir in Deutschland viel zu viel politisieren (mMn viel zu wenig...) und in China es jeden egal ist, wer oben regiert, Hauptsache selber geht es einem einigermaßen gut.

Schlussendlich kann man diese beiden Länder nicht vergleichen, und dies wird in dem Buch des öfteren versucht. Ich hab ein Buch erwartet, wo ich Deutschland von außen betrachtet kennen lerne, doch dem war ab sagen wir der Hälfte des Buches nicht so!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2012
Das jede Nation mit Vorurteilen gegenüber der anderen behaftet ist, war klar und wird hier im Buch auch deutlich.
Viele davon sind mir von deutscher Seite her bekannt. Oft prasseln sie mir entgegen, wenn ich ein wenig über meine China-Reise berichte. Oft scheinen viele Zuhörer regelrecht auf eine politische Äußerung meinerseits zu warten, um mich dann, wie rein zufällig mit ihren, aus der Presse zusammengetragenen, verkrüpelten Meinungen zu überfallen. In letzter Zeit lasse ich sie vergebens warten, denn China hat mehr zu bieten. Ich kann auch verstehen, warum viele Chinesen so wie hier beschrieben reagieren. Auch ich bin nicht gänzlich frei von gewissen Vorurteilen, werde nach dieser Lektüre zu mindestens einige Dinge genauer recherchieren.
Ich denke dazu ist dieses Buch auch da: sich ab und zu selbst zu reflektieren, sich Gedanken über den eigenen Umgang mit anderen Menschen, egal welcher Herkunft, zu machen...

Das Buch habe ich gleich nach dem Kauf angefangen und bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand gelegt. Ich kann es nue jedem empfehlen, egal ob er etwas mit China zu tun hat oder nicht...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer sollte dieses Buch NICHT lesen? Jeder, der sowieso schon sein "Urteil" über China gebildet hat, und dessen Vorurteile auch regelmäßig durch die einseitige Medienberichterstattung verstärkt werden. Kurz, wer also China auf Tibet, Menschenrechte und Umweltverschmutzung reduziert, und der Meinung ist, diese Themen sind so wichtig, dass alles andere dahinter gefälligst zu verschwinden hat. Für diese Menschen wird die Lektüre zur Qual. Denn ständig werden sie damit konfrontiert werden, dass China einfach viel fremder, tiefgründiger und komplexer ist, um es mit der üblichen deutschen Besserwisserei pauschal von oben herab zu kritisieren. Erschreckend wie viel schlichte Ignoranz und Unverständnis bis in die Spitzen von Politik und Medien über dieses Land noch immer existiert! Peinlich, wie viele Deutsche aus einem Volk, das im letzten Jahrhundert die Welt in zwei Weltkriege gestürzt und auch in China kolonial gewütet hat, auf einmal den moralisierenden Oberlehrer abgeben, und dies meist ohne jegliche Kenntnisse von Land und Leuten!

Wer sollte das Buch lesen? Jeder, der eigentlich, wenn er ehrlich ist, keine wirkliche Ahnung von China hat. Wer China also nur aus den deutschen Medien kennt, keine Chinesischen Freunde hat, noch nie in China war und ansonsten auch nicht viel über die chinesische Kultur weiß. Vermutlich also über 99 % der potentiellen Leser.

Der Titel ist jedoch etwas einseitig ausgefallen. Die Autoren beschreiben nicht nur, was Chinesen über Deutsche denken, sondern eben auch was Deutsche über Chinesen denken. Und das wird vielen Lesern entweder die Augen öffnen, oder sie eben verärgern. Chinesen denken in vielen Dingen nicht wie Europäer. Es ist nicht die "böse Regierung", sondern es sind die Menschen, die zu vielen Dingen ein völlig anderes Verhältnis haben als wir. In Asien gab es weder attische Demokratie, noch Rom oder die französische Revolution. Wenn die Chinesen ein politisches Vorbild haben, dann eher Singapore, als die USA oder Deutschland.

Man sollte Bücher danach beurteilen, ob sie das wiedergeben, was mit der eigenen Erfahrung übereinstimmt. Hier kann ich nur sagen, dass wohl jeder, der sich ernsthaft mit China beschäftigt hat und Land und Leute etwas näher kennt, mit den meisten Punkten völlig übereinstimmen wird. Deswegen hat wohl auch Helmut Schmidt seinen Namen für die Vermarktung hergegeben.

Selbst wenn man nicht immer alles gut und richtig finden muss, was Chinesen gut und richtig finden mögen, so verdient China mehr als es üblicherweise bei uns im Land an Berichterstattung erhält. Dieses Buch erlaubt nun jedem, auch die andere Seite anzuhören. Wenn man das denn überhaupt will.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Helmut Schmidt ist intelligent aber auch er kann sich einmal täuschen. Es macht Appetit was man außen lesen kann, sehr schnell hat man beim Lesen allerdings das Gefühl dass das Autorenpaar den ganzen Frust über das zunehmend negative China-Bild in Deutschland in dieses Buch hineinpackte. Deutsche kommen hier insgesamt sehr schlecht weg, ihre guten Eigenschaften und Erfahrungen mit ihnen haben anscheinend eher etwas mit gut funktionierenden seelenlosen Maschinen zu tun als mit netten Menschen. Chinesen dagegen sind zwar manchmal etwas nachlässig aber doch nur weil sie leidenschaftliche, warmherzige, gesellige, schlaue, tolle Menschen sind die eben nicht ganz perfekt sein können. Der Unterton der sich durch das gesamte Buch zieht ist schlicht unerträglich. Klar können Deutsche in ihren superschicken Küchen nicht kochen und klar kann jeder Chinese mit seinem altertümlichen Equipment etwas leckeres zaubern, liegt in den Genen. Die Chinesen die in Deutschland Speisen zubereiten verlieren dieses Gen wohl mit Grenzübertritt denn wie sonst erklärt sich der massive Einsatz der Geschmacksverstärker. Widersprüche wohin man blickt. Lesen Sie ruhig das Buch selbst wenn sie glauben ich käme nicht mit Kritik an Deutschland klar. Lesen sie darüber wie 'höflich' Chinesen sind weil sie gerne übertreiben und ihre Mitmenschen anlügen. Der Schein muss nach außen immer gewahrt bleiben dann ist alles stimmig. Ehrlichkeit ist dabei nicht wirklich erwünscht.
Ich wünsche mir über China ein Buch zu lesen das man ernst nehmen kann. Die Berichte in 'Die Langnasen' erinnern mich eher an Kinder - wir sind viiiel besser als ihr, ätsch!
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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
China ist im kommen und wir werden uns wohl oder übel mehr mit dem Land beschäftigen müssen, welches so viele Waren für uns produziert. DIE LANGNASEN das sind wir, obwohl ich selbst meine Nase auch in China nicht als so riesig empfunden habe. Das Sachbuch ist geschrieben aus der Sicht des Ehepaares Yu-Chien Kuan & Petra Häring - Kuan, was für eine objektive und beiderseitige Sicht auf die Dinge bürgt. Deutschland und China haben einander viel zu geben, wenn man lernt wie der andere denkt und handelt. Beide Kulturen haben ihre Besonderheiten und bei gegenseitigem Respekt ist eine Kooperation möglich, das Sachbuch möchte dabei helfen.

Nicht alle Chinesen rauben und stehlen Patente, doch es kommt häufig vor. Wer sich aber mit der Kultur beschäftigt versteht das handeln besser und kann darauf reagieren. Auch unter uns Deutschen gibt es schwarze Schafe und uns zu verstehen ist auch für Chinesen ein wenig schwierig.

Das Buch zeigt Unterschiede auf zwischen den Kulturen und gibt mittels mehrerer Fallbeispiele Anregungen und Tipps wie sich beide Völker begegnen.

Die sogenannte Gelbe Gefahr wird oft beschworen und man hat bei einigen Vorfällen auch das Gefühl dies sei immer noch berechtigt, doch wer sich nicht kennt, versteht sich nicht.

Das Buch DIE LANGNASEN von Yu-Chien Kuan & Petra Häring - Kuan hätte beim Thema was die Deutschen beherzigen sollten etwas mehr aufzeigen können, auch sind einige der Themen sehr harmlos und ruhig dargestellt, doch so soll es ja an und für sich auch sein im interkulturellen Austausch.

Wer also ein wenig mehr erfahren möchte, was Chinesen an Deutschland finden und wie wir dort erscheinen, wird mit dem Buch bestimmt ein paar gute Anregungen bekommen.

Gute Beispiele und einige sehr interessante Berichte machen einige der Texte zu Erfahrungsberichten aus erster Hand und das war wirklich interessant, auch wenn klar ist das Chinesen zu höflichen Berichten im Allgemeinen tendieren.

Neben dem interkulturellen und wirtschaftlichen Austausch behandelt das Buch auch die Eheschließungen zwischen Chinesen und Deutschen und den daraus entstehenden Fragen und Antworten.

Der Perspektivwechsel innerhalb des Buches verrät viel über China und über uns selbst.

Empfehlenswert!
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am 11. Januar 2012
Habe das Buch bestellt aus reiner Neugier da ich selber seit ca 5 Jahren in Asien wohne. Vieles wird in dem Buch mit sehr humorvoller Weise geschildert, das ist gut und richtig so da es sich oft so am einfachsten ueber den anfeanglichen Kulturschock kommen laesst. Wie auch immer hatte ich das Gefuehl das der Autor immer noch zu stark von diversen Vorurteilen und Bildern gepraegt ist, es laesst sich noch tieder darstellen, sicherlich, aber insgesammt ein gutes Buch zum lesen wenn man generell in Asien interessiert ist!
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2009
Alle Bücher des Ehepaars Kuan sind äußerst lesenswert: voller Herzenswärme, klug und mit dem ehrlichen Wunsch nach Verständigung zwischen den Kulturen geschrieben. Der Schreibstil ist sehr leserfreundlich und unterhaltsam. Ich habe das Buch während eines Fluges verschlungen. Das Land China wird häufig hart von uns kritisiert, dabei sind "die" chinesischen Menschen in vielen Dingen wundervoll und sehr gastfreundlich, wenn man ihr Land bereist. Ich war im Juni zum ersten Mal in China und kann mit dem Lesen über China nicht mehr aufhören. Dank der Kuans gibt es viel Lesestoff, hoffentlich erscheint bald ihr nächstes Buch!
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