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Die Landkarte der Zeit [Kindle Edition]

Félix J. Palma , Willi Zurbrüggen
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (191 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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London, 1896: Der wohlhabende Fabrikantensohn Andrew will sich umbringen, denn er hat die Liebe seines Lebens verloren: Marie, eine Prostituierte, von der seinem Vater zu erzählen sich Andrew jahrelang nicht getraut hatte, ist tot – ermordet von Jack the Ripper. Schuldgefühle und Sehnsucht lassen in ihm den Entschluss reifen, sich das Leben zu nehmen – da erfährt er von der Agentur für Zeitreisen Murray: Die bietet zwar nur Reisen in die Zukunft an, doch Andrew sucht trotzdem nach einer Möglichkeit, in die Vergangenheit zu gelangen, Marie vor der Ermordung zu retten und seine Liebe zu ihr doch noch zur Erfüllung zu bringen...

Dies ist nur einer von mehreren Erzählsträngen in diesem großartigen phantastischen Roman, der leichthin durch die Jahrhunderte springt und die vielen Fäden mal hier und mal dort verknüpft, fast immer zur Überraschung des Lesers. Da wäre etwa noch Claire, die sich mit ihren modernen Ansichten im viktorianischen England alles andere als wohl fühlt und sich – Zeitreisen Murray macht’s möglich – in einen Mann aus dem Jahr 2000 verliebt, der ihr wiederum in ihre Zeit nachreist und ihr mit der Unterstützung von H. G. Wells schmachtende Liebesbriefe schreibt. Oder da wäre Inspektor Garrett, der eine Mordserie aufzuklären hat, begangen mit Waffen, die es noch gar nicht gibt...

Was für ein Buch! Es ist Sciencefiction und es ist ein historischer Roman, es ist ein Krimi und ein Liebesroman, und eine großartige Hommage an H. G. Wells, der mit Die Zeitmaschine das Genre aus der Taufe gehoben hat und hier eine Schlüsselrolle spielt, ist es obendrein auch noch. Einige Längen sind vielleicht zu beklagen, doch darüber kommt man leicht hinweg, denn man gerät in einen wirbelnden Sog der Phantasie, in dem man bald nicht mehr weiß, was Realität und was Erfindung ist, ob man sich gerade in der „echten“ oder einer Parallelwelt befindet, ja ob es eine Wirklichkeit überhaupt gibt. Ein großes literarisches Vexierspiel, das seinesgleichen sucht. -- Christoph Nettersheim

Pressestimmen

Meisterhaft verwobene Handlungsstränge ... Palma spielt so intelligent wie furios mit den Erwartungen des Lesers. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Ein Fest für alle Zeitreise-Fans. (Brigitte)

Ein Bestseller, den jeder Literaturprofessor in der U-Bahn lesen kann, ohne sich zu schämen. (Público)

Ein Schmöker im besten Sinne des Wortes. (Phantastik-Couch)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1456 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 768 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WOX40I
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (191 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #54.096 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Félix J. Palma wollte immer schon vom Schreiben leben. Der 1968 in Sanlúcar de
Barrameda geborene Spanier ist zwar ausgebildeter Werbefachmann, hat aber nie in
diesem Beruf gearbeitet - und wie es aussieht, bleibt das auch so. Denn Félix J.
Palma hat es geschafft, bis zu seinem internationalen Durchbruch mit dem Schreiben
von Erzählungen für Stipendien und ausgeschriebene Preise sein Leben zu
finanzieren. Er bewarb sich in seiner Heimat landauf landab um Ausschreibungen,
nahm an Literaturwettbewerben teil und wusste mit der Zeit ziemlich genau, wie er
die Geschichten entwickeln musste, um diese Stipendien und Preise zu gewinnen.
Mit seinem Buch "Die Landkarte der Zeit" kam schließlich der große Erfolg für den in
Madrid lebenden Autor: Palma erhielt dafür u. a. den "Premio Ateneo de Sevilla".
Nicht nur in Spanien stand der intelligente Abenteuerroman - literarische Zeitreise,
Liebesgeschichte, Science-Fiction und Krimi zugleich - lange auf den
Bestsellerlisten. Ein Magazin schrieb: "Ein Bestseller, den jeder Literaturprofessor in
der U-Bahn lesen kann, ohne sich zu schämen."
Das Sehnsuchtsthema Zeitreise beschäftigte Palma, seit er als Junge "Die
Zeitmaschine" von H. G. Wells gelesen hatte. Als er das Buch als Erwachsener, drei
Jahre vor Veröffentlichung von "Die Landkarte der Zeit", erneut las, ließ es ihn nicht
mehr los, und er machte sich an die literarische Arbeit, recherchierte umfassend -
und schrieb einen Bestseller. Palma gehört nicht zu den Autoren, die "für sich selbst"
schreiben. Er will mit seinen Lesern in Kontakt kommen, kommunizieren. Und er hat
Freude daran, sie literarisch in die Irre laufen zu lassen, sie auf falsche Spuren
anzusetzen. Dass seine Leser daran Spaß finden, großen Spaß sogar, ist für beide
Seiten beglückend. Genauso wie die Aussicht, dass Félix J. Palma schon an einer
Fortsetzung von "Die Landkarte der Zeit" arbeitet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ela Flury
Format:Gebundene Ausgabe
"Ja, Literatur war mehr; viel mehr. Wahre Literatur musste den Leser rühren, schmerzen, seine Wahrnehmung der Dinge verändern, ihn mit hartem Wurf in den Abgrund der Hellsichtigkeit stürzen." (S. 698) Dieses Zitat spricht bestimmt jedem Leser aus dem Herzen!
Leider kann Palma die Messlatte, die er mit diesem Zitat in seinem Buch selbst angelegt hat, nicht erreichen.
Zunächst fängt die Geschichte ja wirklich interessant an, man liest gespannt und gleichzeitig erfreut, ob der wunderbaren Sprache, die sich vor einem entfaltet, aber dann...
Plötzlich kommt eine Wendung in der Geschichte, ich fühle mich an der Nase herumgeführt und will schon widerwillig das Buch zur Seite legen, dann wieder eine Wendung - okay, also dranbleiben, denke ich und so zieht sich dieses Hin- und Her durch den ganzen Roman.
Ich war wirklich zwischendurch empört über die (sicherlich kunstvoll) erdachte Geschichte, aber was nützt einem die Kunst, wenn sie das Herz nicht berührt?
Man könnte einwenden, eine Zeitreisegeschichte müsse eben auch in den Zeiten springen, aber das ist gar nicht das Problem, sondern die teilweise haarsträubenden Ideen, die darin Raum finden und nicht im mindesten Identifikationsmöglichkeiten bieten, dabei sind durchaus gut angelegte Personenkonstellationen vorhanden, die sich dafür angeboten hätten, aber diese werden leider allzu schnell wieder unterbrochen oder verlaufen völlig unbefriedigend.
Was mich besonders traurig macht, ist, dass der Autor sprachlich sooooooooo schön schreibt, ich mich als Leser fast in einer anderen Welt fühle und ich den Roman so gerne nur loben würde, ich es aber zu meinem großen Bedauern aufgrund der oben aufgeführten Gründen nicht rundheraus kann, das finde ich schade.
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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittelprächtig 20. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Palmas Werk lässt sich m.E. am besten wie folgt beschreiben: Durchaus ideenreiche, manchmal zum Nachdenken anregende, manchmal auch zum Schmunzeln anregende, Science-Fiction- Satire, die sich niemals selbst ernst nimmt, im zweiten Teil des auf 3 ineinander verwobene Abschnitte des Gesamtwerkes ihren Höhepunkt erreicht und zum Ende hin, nachdem der Autor in seinen eigens geschaffenen Wirrungen den Überblick verliert, deutlich nachlässt und die letztlich irgendwie nichtssagend ist.

Ob es sich bei diesem Buch um eine "großartige Hommage" an den Zweitvater der utopischen Literatur H.G. Wells (der Vater dieses Genres ist ohne Zweifel Jules Verne) handelt oder ob sich dieser "im Grabe umdrehen" würde, angesichts dieses vermeintlichen Unsinns - wie ein anderer Rezenzent meint - möge der Leser entscheiden.

Vielleicht wäre Wells aber auch nur wie ich der Meinung gewesen, dass das ganze Werk nicht Fisch noch Fleisch ist und auch nur dem Durchschnitt entspricht, den der Autor im Verlaufe seiner Geschichte zitiert...

Wie man bei der Rezension dieses Werkes zu dem Ergebnis kommen kann, dass Palma hier Großes geschaffen hat, gar ein Meisterwerk, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Sicherlich ist Palma sprachlich äußerst gewandt. Aber für ein Meisterwerk der Science-Fiction-Literatur bedürfte es sicher mehr als den Versuch, halblogische Handlungsstränge zu fabrizieren, keinerlei weiterführende Zukunftsideen zu entwickeln und den Rest bei "Zurück in die Zukunft" und "Terminator" zu klauen.

Ich habe jedenfalls mehr erwartet.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise ... 12. Februar 2011
Von Laoma
Format:Gebundene Ausgabe
... die nicht immer eine ist.

Aus unterschiedlichen Gründen unternehmen Bürger des 19.Jahrhunderts eine Zeitreise, die ihrem Leben eine neue Richtung weisen wird.
Das Buch überzeugt in erster Linie durch gute Vergleiche, schöne Metaphern und eine Art zu schreiben, die wirklich spitze ist. Das London des 19.Jahrhunderts ist sehr gut dargestellt, weil seine weniger erfreuliche Seite gezeigt wird. Überraschungsmomente halten bei Laune. F. J. P. zeigt, dass nicht alles ist, wie es scheint. Die Helden kommen sympathisch rüber und machen neugierig auf ihre Geschichte; auf die des wohlhabenden Andrew, der seine Geliebte Marie retten will, auf die der jungen Claire, die sich in ihrer Zeit unwohl fühlt, auf die des Inspektor Garrett, der den Mörder aus der Zukunft fassen will. Sehr gut hat mir auch die Auseinandersetzung mit dem Gedanken der Zeitreise, mit deren Folgen und die Theorie bezüglich des Paralleluniverums gefallen.
Doch mich störte, dass F. J. P. sich manchmal zu viel Zeit lässt, um seine Helden vorzustellen, oder zwischen Handlungen Ereignisse schiebt, die zwar ihren Reiz haben, die aber dem Roman zu viel Spannung rauben. Indem er mehr beschreibt und erzählt, denn Handlungen der Helden für sich sprechen lässt, kam bei mir immer wieder Langeweile auf. Deswegen hatte ich eher selten das Gefühl, "dabei" zu sein. Befremdlich ist für mich die Idee, Personen, die einst existiert haben, in einen fiktiven Rahmen zu setzen. H.G. Wells als potentiellen Zeitreisenden darzustellen, finde ich seltsam. Von Félix J. Palmas Art zu schreiben berauscht, fing ich mit großer Erwartung an, "Die Landkarte der Zeit" zu lesen, und wurde etwas enttäuscht. Der Roman wusste ab und zu zu überraschen, doch im Großen und Ganzen zählt er zum guten Durchschnitt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen sehr eigenartig
Die Inhaltsangabe war sehr vielversprechend, aber der Erzählstil ließ bereits zu Anfang ahnen, dass das Buch wohl anders lauten wird. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Pinky Pony veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Finger davon lassen! Enttäuschend!
Selten ein so langatmiges, enttäuschendes Buch gelesen. Obwohl ich absolute Schnell-, Gern- und Vielleserin bin, habe ich mich durch diese Geschichte gequält, sie... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Frau Chupka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen kekse im buch
das exemplar war eindeutig ein familien-formentera-urlaubs-exemplar. was ich zwischen den zeilen fand, war schon unglaublich. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von unzunz,clackclack veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Phantastisch - aber nicht hervorragend
Es ist eine phantastisch / phantasievolle Geschichte. Aber sie hat mir nicht besonders gefallen. Der erste Teil war ganz gut, der zweite spannend, der dritte leider sehr verworren. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von K. Schneider veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zeitreise ohne Zeitreise
Im Buchladen sah das Buch anhand des Covers und des Klappentexts nach einem guten Roman aus. Geblieben ist nach dem Lesen die Enttäuschung über ein Buch, welches... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sumsebienchen veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen enttäuschend
ich war anhand der Buchbeschreibung sehr gespannt, was denn wirklich hinter den ganzen Andeutungen steckt.
Leider wurde es mit jeder Seite langweiliger und zäher. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Carina veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langatmig und Wells' Erbe unwürdig
Am Anfang steht die Idee. Und die Idee dieses Buches ist wirklich nicht schlecht: drei Geschichten über Zeitreisen, deren Verknüpfung erst spät im Roman ersichtlich... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Elsta veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die Landkarte der Zeit
Das Buch "Die Landkarte der Zeit" ist der Erste in Deutschland erschienene Roman von Felix J. Palma. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Nofretete veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Rezension
Inhalt
Wir befinden uns in London im Jahre 1896: Andrew reist in die Vergangenheit, weil er seine große Liebe wegen des Mordes durch Jack the Ripper verloren hat. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Louislasvegas veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Hörbuch
Dies ist ausschließlich eine Hörbuch Rezension. Das ist aus dem Grund so wichtig, da es sich beim Hörbuch um eine gekürzte Fassung der Geschichte handelt und... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Villette veröffentlicht
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