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Die Lügensteine von Marrakesch: Vorletzte Erkundungen der Naturgeschichte Gebundene Ausgabe – 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Fischer, S; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100278135
  • ISBN-13: 978-3100278135
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 339.265 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Im 18. Jahrhundert lässt sich ein Professor der Universität Würzburg namens Beringer von gefälschten Fossilien täuschen, die ihn später seine Professur und sogar sein Leben kosteten. Stimmt die Geschichte? Im modernen Marokko entdeckt der Paläontologe Stephen Jay Gould gefälschte Fossilien, die den "Beringer-Fossilien" des 18. Jahrhunderts erstaunlich ähnlich sind. Gibt es vielleicht eine Verbindung?

Nicht nur dieser fast schon an Verschwörung gemahnenden Frage geht der Autor nach. Mit seinen Vorletzten Erkundungen der Naturgeschichte schafft es Stephen Jay Gould einmal mehr, Wissenschaft, Unterhaltung und persönliche Ansichten auf einen Nenner zu bringen. Das Werk vereinigt 23 Essays des Autors, deren Themen sich von der Fossilienforschung des 18. Jahrhunderts und deren für uns heute aberwitzig erscheinenden Fälschungen über die Anfänge der systematischen Naturgeschichtsforschung durch Buffon, Lavoisier und Lamarck bis hin zu den erstaunlichsten Umwegen der Evolution bewegen.

Wissenschaftsgeschichte kann spannend sein! Gould beweist es uns mit fachlicher Kompetenz und so anschaulicher Sprache, dass sich seine Essays meist mehr wie Detektivgeschichten denn wie Aufsätze über wissenschaftliche Themen lesen. Sein neues Buch Die Lügensteine von Marrakesch ist unterhaltsam und lehrreich zugleich und schafft es so, die wundersamen Vorgänge der Natur einer breiten Masse an Lesern nahe zu bringen. Der inhaltliche Anspruch leidet dabei keinesfalls, und Gould schafft es immer wieder, den Leser neugierig und staunend zu machen, wobei jedem Leser deutlich wird, dass es immer nur die vorletzten und niemals die "letzten" Erkundungen geben kann. Wer sich von Gould begeistern lässt, wird ganz sicher neugierig bleiben -- auch auf eventuelle nächste vorletzte Erkundungen! --Britta Petersen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stephen Jay Gould, geb. 1941, ist Professor für Zoologie und Geologie an der Harvard University. In Deutschland wurde er mit zahlreichen Büchern bekannt, darunter Der falsch vermessene Mensch (1986), Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt (1989) und Zufall Mensch (1991).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 22. April 2003
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die amerikanische Ausgabe dieser vorletzten Essays des leider im letzten Jahr verstorbenen genialen Paläontologen erschien 2000, Sebastian Vogel, der schon „Ein Dinosaurier im Heuhaufen" übersetzte, hat wieder souveräne Translator-Dienste geleistet. Worum geht's diesmal?
Im 1. Abschnitt erfahren wir die Geschichte der Lügensteine von Würzburg und deren Gemeinsamkeit und Unterschiedenheit von Fälschungen moderner Art, wie sie Touristen in Marrakesch kaufen können, weitere Essays betreffen Irrungen und Wirrungen des großen Galilei beim Betrachten des Saturn oder auch die langdauernde Enträtselung der „Vulvasteine" (tolles Wort!) als Fossilien von Armfüßern.
Der 2. Teil stellt die französischen Gelehrten Buffon, Lavoisier und Lamarck vor, die mit ihrem Lebenswerk dem naturgeschichtlichen Denken zum Durchbruch verhalfen.
Abschnitt 3 stellt dann die vier englischen Naturforscher Lyell, Darwin, Owen und Wallace in interessanten Aspekten vor,
während der 4. Teil sechs kurze Aufsätze bringt über das Lernen und Mozart's Requiem, sowie Lobreden auf die Baseballer McGwire und DiMaggio, den Astronomen Carl Sagan und Mel Allen.
Im 5. Kapitel geht es mal wieder um gesellschaftliche Implikationen der Evolutionstheorie, etwa als Beispiele eines falsch verstandenen „Sozialdarwinismus", falscher Rückschlüsse auf fragwürdige Gene, Ansichten zum Klonschaf Dolly und zu Senfgas-Untersuchungen J.B.S. Haldanes.
Schließlich folgen noch drei Essays im 6. Teil, die sich der „Evolution in allen Größenordnungen" widmen: fossile Embryos, Stasis und Wandel in geologischen Schichten, die Maßstababhängigkeit von Freiräumen der Lebewesen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 14. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Diese Sammlung wunderbarer Essays möchte ich jedem Sachbuchfan besonders ans Herz legen. Es machte mit nämlich große Freude, den weit gespannten Gedankenbögen des Paläantologen Stephen Jay Gould zu folgen; denn es sind die Gedankengänge eines vielseitig gebildeten neugierigen Menschen mit Lebenserfahrung und hoher wissenschaftlicher Moral.

Wie kommt es, daß Wissenschaftler noch heute von künstlich hergestellten Fossilien und relativ plumpen Fälschungen getäuscht werden können? Wußten Sie, wie Lamarck mit einer kleinen Zeichnung die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie legte?

Ich meine sogar, daß Kapitel 20 "Vor allem keinen Schaden anrichten" zum Besten gehört, was ein Wissenschaftler zum Thema Wissenschaft in der Gesellschaft je geschrieben hat. Unbedigt lesen!!!

Und das letzte Kapitel mit dem Titel "Eigener Freiraum" bringt auf 12 Seiten die verschiedensten Themen kühn zusammen: Von den Regeln der sechs verschiedenen christlichen Gruppen in der Grabeskirche auf Golgatha über die Kindheitserfahrung des Autors mit dem Kinderzimmer, das er mit seinem Bruder teilen mußte, bis hin zu der Frage, wieviele biologische Arten nebeneinander in einem einzigen Lebensraum existieren können. Das Problem wird von der Natur auf vielfältige Weise gelöst: Nischenbildung, Wirtsspezifizät, Leben in verschiedenen räumlichen und zeitlichen Maßstäben (Mensch und Bakterium, Mensch und Eintagsfliege). Das Ganze mündet dann in einem großartigen philosophischen Satz: "Aber es ist gut und erfreulich, wenn Brüder einträchtig nebeneinader wohnen - jeder mit seinem eigenen Freiraum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kunkies Martin Michael am 4. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ja leider ist ein großer Natur Wissenschaftler von dannen gegangen,
und damit auch ein Stück Evolution Biologie in schöne
Geschichten zu packen.
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