Lauras Lehrerin hat für die ganze Klasse Brieffreunde organisiert. Aber das sind entweder notorische Langweiler, die nur an der Haushaltseinrichtung ihres Briefpartners interessiert sind oder totale Spinner wie Simon. Damit das Schreiben nicht so langweilig ist, erfindet Laura die haarsträubende Geschichte von der reichen Lady Melody, die sie als ihre eigene verkauft. Ihr Freund Oliver ist entsetzt über diese Lügen, aber bald merken die beiden, dass auch bei den Brieffreunden ein ganz schöner Schwindel dahinter steckt.
Mit viel Sprachwitz setzt sich Anne Fine in ihrem Buch „Die Lügenbande“ mit dem Phänomen des Schwindelns auseinander. Wann darf man flunkern? Wann nicht? Darf man andere anlügen, wenn man damit etwas Gutes erreichen möchte? Vor allem für Laura und einen merkwürdigen Wohltäter ist das eine ganz schön verzwickte Sache. Ein Geheimtipp für Leser ab 10 Jahren, die auch mal über das Lügen nachdenken möchten.