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Die Lüge: Roman Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 1 (20. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100402219
  • ISBN-13: 978-3100402219
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3,2 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es ist ein hochgradig irritierendes und hoch interessantes Buch zu gleich geworden.«
Christoph Schröder, Zeit Online, 25.3.2014

»(…) Damit endet dieses großteils irrwitzig spannende Buch.«
Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung, 11.3.2014

»Kolbe vermittelt, wie ein Überwachungssystem bis in die intimsten Beziehungen hinein wirkte, und was es hieß, in der Windstille der Geschichte zu verharren.«
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 27.2.2014

»Ohne moralischen Zeigefinger erzählt Uwe Kolbe von der verführbaren Eitelkeit der Kreativen in der DDR (…). Nie verliert er sich in ideologischen Theorien.«
Welf Grombacher, Freie Presse, 27.2.2014

»Mit diesem Roman schreibt Uwe Kolbe Literaturgeschichte.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 20.2.2014

»In zahlreichen Episoden wird die Gemengelage aus Stallwärme, Kleingeisterei und Freiheitsdrang eindrucksvoll lebendig.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 20.2.2014

»Diese poetischen, treffenden, präzisen Beschreibungen, die haben mir gefallen.«
Ruthard Stäblein, Hessischer Rundfunk, hr 2, 20.2.2014

»Wie Uwe Johnson auf Speed (…). Kolbe will es dem Leser nicht zu einfach machen, seine Prosa hat keinerlei Liebreiz und kennt keine falsche Harmonie.«
Thomas Andre, Spiegel Online, 3.3.2014 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, übersiedelte 1988 nach Hamburg, wo er heute, nach Jahren in Tübingen und Berlin, wieder lebt. Seit 2007 war er mehrfach als ›poet in residence‹ in den USA. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser und zuletzt mit dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschien 2012 von Uwe Kolbe der Gedichtband »Lietzenlieder«.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 19. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Wirklich warm wird man im Lauf der Lektüre nicht unbedingt mit den Protagonisten, das kann man vorweg betonen.
Was nicht nur daran liegt, dass weder Hadubrand, aus dessen Perspektive Kolbe die Geschichte erzählt, noch dessen Vater (der die zweite, wichtige Rolle im Buch einnimmt) als Sympathieträger zu bezeichnen wären, sondern auch an der ebenso kühl wirkenden Erzählweise Kolbes.

„„Hast Du das wirklich getan?“ „Ja“, sagte ich, stumm in meinem Sessel sitzend, der noch knackend nachgab unter meinem Hintern. „Du redest nicht nur wieder mit deinem Vater, sondern berichtest ihm brühwarm……….“ Mit fiel keine Erwiderung ein“.
Auch weil da wenig innere Resonanz für Hadbubrand zu spüren ist auf diese Vorhaltungen hin.
„Was soll's“ wäre vielleicht eine Art Überschrift seine innere Reaktion auf all das, was menschlich um ihn herum vorgeht.

Was Hadubrand konkret getan hat, erschließt sich von Beginn an umgehend aus der Rahmung des Romans und der Zeit, in der Kolbe seinen Roman spielen lässt.

DDR Zeit ist. Zeit der Spitzel, der umfassenden Ausspähung der Bürger. Eine Haltung und Tätigkeit, der sich Hadubrands Vater sehr erfolgreich verschrieben hat. Ohne größere Skrupel in all den Jahren.

Wer nun gedacht hätte, ein Vater-Sohn Konflikt im klassischen Sinne würde entstehen, ein sich Verwehren des Sohnes gegen die Schweinereien des Vaters, ein Kampf um aufrechte Werte würde auf den gut 380 Seiten des Romans stattfinden, der wird bald eines besseren belehrt werden. Hadubrand, Musiker „mit Talent“, sucht seinen Weg in diesen Strukturen mit durchaus ähnlichen Mitteln, wie sein Vater.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Was Uwe Kolbe hier 25 Jahre nach der Wende vorlegt, ist ein Thema welches bereits wieder so weit weg scheint, dass ich befürchte, Leute die die DDR nicht selbst erlebt haben, werden Schwierigkeiten an einigen Textstellen bekommen. Wissen Wessis und auch Ossis heute wirklich noch wer mit "Karl-Eduard von Koks, ... Fernsehclown" (Seite 358) gemeint ist?

Der Ausgangspunkt der Story, die Uwe Kolbe hier entwirft ist eher ungewöhnlich, nicht exemplarisch. Vater Einzweck geht von Westdeutschland kommend in die DDR. Er hat Ideale, will den real existierenden sozialistischen Staat aufbauen. Sein Sohn ist wenige Jahre später dabei eine Karriere als Komponist zu starten.

Vater Einzweck verlässt die Familie bald, ist insgesamt wohl so oft wie "Sudel-Ede" verheiratet und dient dem sozialistischen Staat nicht nur als Kulturfunktionär, sondern auch als Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Spätestens an dieser Stelle wird klar, Uwe Kolbe kennt sich gut in der Dunstglocke DDR aus. Ich habe diese Zeit selbst miterlebt und fand es beinah erschreckend, wie haargenau Kolbe Stimmungen und Intention der Zeit hier wahrheitsgemäß auf den Tisch legt.

Dieses Buch ist sehr wichtig, weil wir Deutschen gern verdrängen, aber ob ein Wessi mit den wohl einmaligen Schilderungen über diese Zeit etwas anzufangen weiß? Ich hoffe sehr, ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser.

Sohn Einzweck, der inzwischen mit Mutter und Stiefvater zusammenlebt, macht sich als Schüler noch auf den Weg zu seinem Vater. Von der Stasitätigkeit des Vaters weiß der Sohn noch nichts, aber langsam beginnt er zu ahnen, dass im Hintergrund ...

Mich als Ossi, hat dieses Buch gefangen genommen.
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Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Die Gesellschaft der DDR war bis ins Innerste vergiftet. Lüge und Heuchelei durchzogen nicht nur die Politik, sondern nahezu alle Gesellschaftsschichten. Der Bruder bespitzelte den Bruder - wie im Fall Dr. Karl-Heinz Schädlich alias "IM Schäfer"-, der Ehemann schrieb Berichte über seine Frau - wie im Fall Knud Wollenberger alias "IM Donald"-, Lehrer denunzierten ihre Schüler und umgekehrt. Von der Ideologie war ein bestimmtes Bild der Gesellschaft entworfen worden und Partei, Regierung, Staat, Medien und "gute Genossen", stutzten sich die Wirklichkeit so zurecht, dass sie diesem Idealbild entsprach. Obwohl fast jeder wusste, dass die Realität anders aussah, hatte man sich so an dieses Verdrehen der Tatsachen gewöhnt, dass es selbstverständlich geworden war und nicht mehr auffiel. "Wir hatten gelebt wie unter Glas", bemerkte Stefan Heym nach dem Studium seiner Stasi-Akten, "aufgespießten Käfern gleich, und jedes Zappeln der Beinchen war mit Interesse bemerkt und ausführlich kommentiert worden." Orwells Schreckensvision einer totalen Kontrolle des Individuums hatte sich in der DDR zur Alltagsrealität entwickelt. Wie ein riesiger Krake lag die Staatssicherheit über dem Land und drang mit ihren Saugnäpfen in den verborgensten Winkel der Gesellschaft.

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Ostberlin, ist in diesem Milieu der Lüge großgeworden. Sein Vater war verdeckter hauptamtlicher Führungs-Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Kolbe hatte nach Auseinandersetzungen mit der Kulturpolitik der DDR faktisches Publikationsverbot und wurde zeitweise vom Ministerium für Staatssicherheit observiert.
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