Als ich dieses Buch,das ich geschenkt bekam ,in Händen hielt, fragte ich mich nicht zum ersten Mal,wer bei den Verlagen wohl für die Covergestaltung zuständig ist. Ich hätte dieses Buch aufgrund des Covers nämlich nicht gekauft, da ich aber weiß, dass Ellen Alpsten tolle Schmöker schreibt, freute ich mich über dieses Geschenk.Tatsächlich verbirgt sich hinter dem kitschigen Einband auch tatsachlich ein toller Afrikaroman.
Kim Knudsen lebt auf einer Farm am Fuße des Mount Kenia und hat Afrika nur für ihre Ausbildung zur Artenschützerin verlassen.Ihre ganze Leidenschaft gehört"Kilima",das sie als einziges Kind ihrer Eltern eines Tages erben soll.Doch die finanzielle Situation der Farm ist mehr als schlecht.Lediglich die Sponsorengelder, die die Farm jedes Jahr anläßlich des Marathons bekommt, der auf Kilima stattfindet, läßt die Farm überleben. Als eines Tages eine Läuferin von einer Löwin, die immer wieder auf das Gebiet Kilimas kommt,angefallen und schwer verletzt wird, steht die Farm kurz vor dem Aus.Außerdem geschehen seltsame Dinge auf der Farm,die Kim in gefährliche Situationen bringen.Als ihr Jugendfreund,der Massai Moto mit diesen Dingen in Verbindung gebracht wird, kann Kim dies nicht glauben, trotzdem hat sie das Gefühl,dass es jemand auf Kilima abgesehen hat.
Dieses Buch von Ellen Alpsten ist nicht nur mit wundervollen Landschaftbeschreibungen gespickt, sondern erzählt auch viel über die Kultur der Kikuyu und Massai.Spannend und flüssig wird die Geschichte von Kim Knudsen und ihrer Familie erzählt, die durch eine Liebesgeschichte noch an Fahrt gewinnt. Das es sich hierbei nicht um hohe Literatur handelt, hat mich nicht weiter gestört,denn ich lese auch gerne mal einen richtigen Schmöker, der mich das Hier und Jetzt vergessen läßt.Dies ich Ellen Alpsten mit diesem Roman genauso gelungen, wie mit ihrem Vorgänger"Die Schwestern der Sonne".Also tauchen sie ein in das sonnige Kenia und lassen sie sich von dieser Geschichte gefangen nehmen. Viel Spass.