Nachdem ich die vier Toscana-Romane aus der "La Befana-Serie" verschlungne habe, habe ich mich so richtig auf die Löwin von Arezzo gefreut. Aber nix war's irgendwie :-(
Es lag gar nicht dran, dass es eher ein Thriller als bloße Liebesgeschichte war - das waren die anderen schlußendlich ja auch -, bloß war es einfach so entsetzlich platt.
Ein Interpol-Agent, der für den hawaiianischen Ironman trainiert, sich natürlich in die voll subbergutaussehende Maffiosigattin verliebt (natürlich ist es die einzige, echte, wahre etc. Liebe), der undurchsichtige Schwiegervater, der mit der Nonchalance eines Grandsegniore auftritt, die verhasste Schwiegermutter, die einfach zu sehr große Dame ist und blablabla. Noch hundert Sachen. Und der Schluß? Total dramatisch, is doch eh klar ;-)
Trotzdem war das Stück nett zu lesen, auch wenn ich ein bisschen verdriest bin, daß sich jetzt das Toscana-Wegschmelzgefühl nicht einstellt, das die anderen Bücher von Santini immer nach sich gezogen haben.