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Die Lösung von Darwins Dilemma: Wie die Evolution komplexes Leben schafft [Taschenbuch]

Marc W. Kirschner , John C. Gerhart , Monika Niehaus
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2. Juli 2007
Wie sich aus zufälliger Mutation und deren Vererbung höchst komplexe und ihrer Umwelt angepasste Formen wie das Auge oder der Flügel entwickelten, konnte Darwin nicht erklären – nach eigenem Eingeständnis sein Dilemma. Gestützt auf eine Fülle neuer Erkenntnisse, die Genforscher und Molekularbiologen in den letzten Jahren gewonnen haben, liefern Kirschner und Gerhart als Erste eine plausible Antwort.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499622378
  • ISBN-13: 978-3499622373
  • Originaltitel: The Plausibility of Life
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 456.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Wie wird aus einem Haufen einfacher Moleküle, aus Blitzen und Ursuppe einige Milliarden Jahre später so etwas Komplexes wie ein Auge oder gar das Lebewesen Mensch? Wissenschaftler verschiedener Disziplinen warten in diesem Band mit neuesten Forschungsergebnissen auf und erklären dabei auch, was Darwin vor rund 150 Jahren noch nicht erklären konnte.

Noch heute ist es alles andere als eine leichte Übung, die Frage nach den Grundlagen für die Komplexität vieler Organismen zu beantworten. Trotz Darwins bahnbrechenden Werkes Von der Entstehung der Arten bleibt angesichts dieser Frage nicht selten schlichtes Staunen - und eben Darwins Dilemma. Er konnte die Möglichkeiten von Variation und Anpassung mangels Kenntnis der Molekularbiologie nicht in all ihrer Tiefe sehen und war deswegen mit seinem Werk nie ganz zufrieden.

Mittlerweile sind 150 Jahre vergangen, und die Wissenschaft, insbesondere die Biologie, hat rasante Fortschritte gemacht. In diesem Band erläutern renommierte Wissenschaftler allgemein verständlich, wie z. B. aus einem primitiven Sehapparat ein vollständiges Auge mit Linse, Augapfel und Netzhaut entstehen konnte. Der Schlüsselfaktor ist hier die „erleichterte (molekularbiologisch generierte) Variation“. Mit ihrer Hilfe lassen sich faszinierende Entwicklungssprünge erklären, und zwar ohne die Annahme eines planenden göttlichen Wesens. Dabei verzichten die Autoren im Sinne des Leseflusses auf die detaillierte Wiedergabe der Desoxyribonukleinsäuren und der verschiedenen Möglichkeiten ihrer Veränderung. Vielmehr erläutern sie die einschlägigen Mechanismen so eingängig, dass Laien wie Kollegen das Buch gerne lesen werden und dabei ebenso Einblicke in die Arbeit Mendels, Häckels und Darwins erhalten wie in die molekularbiologischen Teamleistungen unserer Tage. Das Ergebnis ist ein faszinierender Streifzug durch die Geschichte der Evolution, d. h. letztlich: durch unsere Geschichte als Mensch. --Dr. Stefan Rusche, Literaturtest


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie komplexe Systeme entstehen konnten 22. August 2007
Von Regina Karolyi TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Darwin selbst erkannte den größten Schwachpunkt in seiner Evolutionstheorie: Wie konnten komplexe Strukturen wie das Auge oder ein Flügel entstehen, wenn eine solche Entwicklung doch eine enorme Anzahl von zunächst für das jeweilige Individuum nutzlosen oder gar störenden Zwischenschritten erfordert? Müssten diese Zwischenstufen nicht, dem von Darwin vorgeschlagenen Mechanismus folgend, ausgemerzt werden?
Das Buch geht ausführlich auf Darwins Dilemma ein und stellt vor allem die Theorie der beiden Autoren vor, deren zentraler Aspekt die "erleichterte Variation" ist. Den Kernpunkt der Theorie bildet die Beobachtung, dass Lebewesen seit mehreren hundert Jahrmillionen, teilweise seit weit über einer Milliarde Jahren, bestimmte Kernprozesse nutzen, die im Verlauf der Evolution zumindest aus molekulargenetischer Sicht nur wenig abgewandelt wurden. Dazu gehört natürlich nicht nur der genetische Code als "Dauerbrenner".
Die Evolution macht sich zum einen zunutze, dass viele Proteine multifunktionell sind und sich daher für unterschiedliche Zwecke in diversen "Schaltkreisen" einsetzen lassen. Zum anderen werden so komplexe Organismen wie Tiere einschließlich des Menschen von relativ wenigen Genen gesteuert - viele Gene erfüllen mehrere Funktionen, indem sie sich zu gegebenen Zeitpunkten und in unterschiedlichem Kontext an- und abschalten lassen. Geringfügige Änderungen in solchen Schaltungen erzeugen unter Umständen eine beträchtliche Abweichung beim Organismus.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fachlich top, didaktisch ungenügend 15. Februar 2008
Von Lulu TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Seit man erkannt hat, dass Evolution nicht nur etwas mit der langfristigen Veränderung der Arten (Phylogenese) zu tun hat, sondern ganz entscheidend auch damit, wie sich Organismen aus einer Zelle heraus entwickeln (Ontogenese), und es in der Folge deshalb zur Vereinigung von Evolutionsbiologie und Entwicklungsbiologie als Evolutionäre Entwicklungsbiologie (Evo-Devo) gekommen ist, überschlagen sich die neuen Forschungsergebnisse. Kirschner und Gerhart stellen in ihrem Buch die interessante und plausible These auf, dass Evolution nicht etwa durch beliebige Mutationen oder Rekombinationen im genetischen Code zustande kommt, sondern dass die Natur im Baukastenprinzip arbeitet, und dabei Kernprozesse, die sich zum Teil seit Milliarden Jahren bewährt haben, und die insbesondere auch für die embryonale Entwicklung entscheidend sind, unangetastet lässt. Die Veränderungseinschränkung in bestimmten Prozessen hat eine erhöhte Änderungsmöglichkeit in anderen Bereichen zur Folge, das ist eine der Kernaussagen ihrer Theorie der "erleichterten Variation". Hierdurch sind schnellere Adaptionen an die Umwelt möglich. Es handelt sich dabei auch um Antworten auf Fragen, die im Rahmen der Auseinandersetzungen mit dem "Intelligent Design" aufgeworfen wurden, insoweit mögen deren Attacken am Ende sogar durchaus fruchtbar gewesen sein.
Was mich an diesem Buch stört ist: Es ist ausschließlich für Biologen mit erheblichem Vorwissen geschrieben. Dabei will ich nicht behaupten, dass die Autoren die Sache bewusst verkompliziert haben. Vieles mag auch an einer schlechten Übersetzung liegen. Aber Laien kann manchmal schon mit simpelsten Änderungen geholfen werden.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein grandioses Buch jenseits des mainstreams 23. Januar 2008
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Seit Darwin wird die Entstehung evolutionärer Neuheiten durch das Wechselspiel von zufälliger genetischer Variation und natürlicher Selektion erklärt. Wie plausibel aber ist es, dass durch kleine genetische Veränderungen genügend günstige, konstruktiv sinnvolle phänotypische Varianten entstehen, die es der natürlichen Selektion quasi erlauben, ihre Arbeit zu tun und komplexe, kooperative Veränderungen voranzutreiben? Durch welche Mechanismen wandeln sich genetische Veränderungen in komplexe Innovationen? Über diese Fragen erfährt man in Evolutionslehrbüchern meist nichts oder nur wenig, und auch Darwin vermochte sie nicht zu beantworten. Er stand erklärtermaßen vor einem Dilemma und musste das Auftreten nützlicher Variationen als unerklärte Randbedingung voraussetzen.

Das Hauptanliegen der Autoren ist es, mit diesem Buch ein allgemein verständliches Konzept zur Beantwortung dieser für Darwin noch völlig offenen Frage vorzulegen: Wodurch bezieht die Evolution ihre schöpferische Kraft; das Potential zur Entwicklung von qualitativ Neuem? Anschaulich erörtern Kirschner und Gerhart, wie im Laufe der Erdgeschichte, ausgehend von relativ unspektakulären genetischen Variationen, die großen Transformationen in Gestalt und Funktion der Organismen entstehen konnten. Ihr Konzept bezeichnen sie als "Theorie der erleichterten Variation". Danach erklärt sich Makroevolution keineswegs aus dem höchst unwahrscheinlichen Zusammentreffen einer großen Zahl blinder Mutationen, die alle "richtig" zusammen finden müssen, um die Baupläne der Organismen kooperativ (unter Wahrung von Funktionalität und Adaptivität) umzubauen.
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