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Die Kurden - Volk ohne Staat
 
 
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Die Kurden - Volk ohne Staat [Gebundene Ausgabe]

Günther Deschner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 349 Seiten
  • Verlag: Herbig (Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776623586
  • ISBN-13: 978-3776623581
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 901.719 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kleine Zeitung, 13. Oktober 2003

Die 30 Millionen Kurden sind das letzte große Volk dieser Erde ohne eigenen Staat. Die imperialistische Großmachtpolitik der Engländer und Franzosen nach dem Ersten Weltkrieg, die Gier nach Erdöl und der brutale Machtanspruch regionaler Herrscher beraubten die Kurden bisher ihrer nationalen Rechte. Mit Vertreibung und Unterdrückung, mit Massenmord und Umsiedlung gingen die Machthaber in der Türkei, im Irak, im Iran, in Syrien Jahrzehntenlang gegen die Kurden vor. Doch der Freiheitswille des leider auch untereinander zerstrittenen Volkes ist bis heute ungebrochen. Der deutsche Kurden-Experte Günter Deschner schildertin seinem neuesten Buch die politische Aktualität der Kurden-Frage und das historische Schicksal dieser Menschen.

Junge Freiheit, 22. August 2003

Durch langjährige Kenntniss der Region, zahlreiche Reportagen und direkten Kontakt zu den Kurdenführern kann der Publizist Günter Deschner die Geschichte der Volkes detailliert bis zum heutigen Status Quo beschreiben. In seinem neuen Buch formuliert er die Hoffnung auf mehr Autonomie für das "Baueropfer internationaler Politik", die jedoch wegen eines kaum zu erwartenden US-Engagements zuungunsten des wichtigen Verbündeten Türkei eher unrealistisch erscheint.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch informiert über die aktuellen Vorgänge in den Kurdengebieten des Iraks und über das Schicksal dieses Volkes, seit es vor Jahrtausenden aus dem Dunkel der Geschichte aufgetaucht ist. Es erzählt von seiner Unterdrückung in der Türkei, im Irak und im Iran und vom Mißbrauch seiner Freiheitsliebe durch Potentaten und Demokraten in Ost und West.

Kurdistan, das Territorium, das die 30 Millionen Kurden als Staatsgebiet beanspruchen und das mehrheitlich von ihnen bewohnt wird, ist heute zwischen der Türkei und Syrien, Aserbaidschan, Iran und Irak aufgeteilt. Der jüngste amerikanische Aufmarsch am Golf, der Krieg gegen den Irak, hat die Kurden im Norden des Landes auch in Deutschland wieder in die Schlagzeilen gebracht. Die Darstellung des Schicksals dieses Volkes durch Günther Deschner liefert alle Hintergrundinformationen, die zum Verständnis des ungelösten Problems nötig sind. Der Autor kennt und nennt die maßgeblichen kurdischen Politiker und militärischen Führer der vergangenen 30 Jahre persönlich.

In der Vergangenheit wie in der Gegenwart waren die Kurden, so der Autor, stets nur Figuren auf dem Schachbrett anderer. Ihre Kultur konnten sie, allem politischen Wechselspiel zum Trotz, zwar über Jahrhunderte behaupten, ihre staatliche Souveränität allerdings nie über einen nennenswerten Zeitraum hinaus sichern. Verträge, die ihnen Eigenständigkeit versprachen, wurden gebrochen, ihre Interessen stets verraten. Die Liste derer, die das Volk der Kurden benutzte, ist lang: In den letzten Jahrzehnten waren es vor allem die Iraker, Iraner, Syrer und Türken, Briten, Franzosen, Russen und - gleich mehrfach - die Amerikaner.

Man spürt, daß der Autor das Land und das Schicksal seiner Menschen nicht nur von flüchtigen Aufenthalten und aus Büchern kennt. Seine Einschätzungen der Lage erhalten dadurch einen besonderen Stellenwert. Ein Beispiel von vielen: Ein selbständiges Kurdistan im Irak würde, zumal, wenn es über Einnahmen aus den Ölfeldern des Nordens verfügen könnte, als Angriff auf die türkische Souveränität verstanden - so Deschners Einschätzung. Die mögliche Rückführung von Kurden, die unter Saddam Hussein aus dem Norden vertrieben wurden, belaste schon jetzt die traditionell guten Beziehungen der Türkei zu den USA. Prüfstein sei die 3000 Jahre alte Stadt Kirkuk, das „kurdische Jerusalem", das unter Saddam entschlossen arabisiert wurde und das nun die nordirakischen Kurden zu ihrer Hauptstadt machen wollen.

Daß die Kurdenfrage in der internationalen Politik noch lange eine Rolle spielen wird, daran läßt der Autor keinen Zweifel. Ihre Komplexität und Sprengkraft wird durch Deschners sachlich fundierte, spannend geschriebene Darstellung deutlich. Das Bergvolk, das seit Jahrtausenden zwischen Mesopotamien und Kleinasien siedelt, drohte oft in seiner Geschichte in Vergessenheit zu geraten - wenn es aber ins Rampenlicht trat, lag stets Krieg in der Luft. Das war so zu Zeiten der Perser, der Kreuzritter, der Mongolen und der Osmanen. Und auch in diesem Jahr ist es nicht anders, nachdem die USA in den Irak einmarschiert sind und dort den Krieg entfesselt haben.

Neben politischer Aktualität und dem Blick in die Geschichte, liefert der Autor ein sehr anschauliches Bild dieses faszinierenden Landes, das sich vom biblischen Berg Ararat bis zum Persischen Golf, von Euphrat und Tigris bis zum Hochland des Irans erstreckt. Seit dem legendären Band „Durschs wilde Kurdistan" des Sachsen Karl May, kennt man dieses Land überall im Westen.

Ein Personenregister am Schluß des Buches ist enorm hilfreich. Es erleichtert einem, sich in der aufregenden Geschichte dieses Volkes zurechtzufinden, von den mythischen Gestalten ihrer Anfänge bis zum heutigen Kurdenführer Talabani.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurden 27. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
An Herr Seyyah

Da steht Kurden sind das größte Volk ohne einen eigenen Staat und nicht das letzte Volk!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Seyyah
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht nur die kurden sind ohne eingenen Staat. Es gibt noch die Tibeter, Tschetschenien, Tataren, Uiguren und noch viele Völker auf dem Kaukasus. Mit solchen Märchen schaden sie den Kurden. Ich bin von dem Buch sehr enttäuscht.
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