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Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur.
 
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Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur. [Taschenbuch]

Martin Strohmeier , Lale Yalcin-Heckmann
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 27. Mai 2003 --  

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Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2000
Stefan Weidner empfiehlt dieses Buch "ohne Vorbehalte". Er meint auch, dass es genau zum richtigen Zeitpunkt erscheine, denn mit der Festnahme des PKK-Führers Öcalan sei die "Kurdenfrage" - ein Wort, das er übrigens bei den Autoren als "unschön" kritisiert - einer Lösung näher gerückt. Weidner lobt besonders die "ausgewogene Darstellung", die ohne jede Eiferei auskomme und die zahlreichen Informationen, die in dem Buch enthalten sind. Auch eine Zeittafel gehört dazu. Als kleine Lücke macht er nur die fehlende Darstellung der Kurden in Deutschland aus.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Die Autoren schildern umfassend und allgemein verständlich die Geschichte dieses iranischsprachigen Volkes, das heute hauptsächlich in einem großen Gebiet, das zu den Staaten Türkei, Iran und Irak gehört, lebt. Dabei wird der jüngsten Geschichte der Kurden in diesen Staaten besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der letzte Teil beschäftigt sich eingehend mit Familien- und Stammesstrukturen, Kultur und Politik der Kurden in der Türkei. Ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle, die sich präzise und zuverlässig über die vielschichtigen Hintergründe der aktuellen Kurdenfrage informieren wollen.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen das beste Nachschlagewerk zum Thema!, 23. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur. (Taschenbuch)
Wer sich mit der Kurdenfrage befasst und seriöse Informationen ohne emotionale Stimmungsmache wünscht, der wird um dieses kompakte und preiswerte Standardwerk nicht herum kommen. Uneingeschränkt empfehlenswert! Verzichtet wurde auf die Darstellung der kurdischen Diaspora in Europa und Deutschland. Diese Lücke füllen aber die Bücher und Aufsätze von Udo Steinbach und Oliver Ernst sehr fachkundig.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Teilweise sehr spannend, 30. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur. (Taschenbuch)
Manche Leute in der türkischen Regierung behaupten, die kurdische Sprache wäre mit dem Türkischen identisch oder wäre aus dem Türkischen entstanden. Dem ist aber nicht so. Das Kurdische ist eine indo-iranische Sprache und mit dem Persischen in Iran verwandt. Es gehört zur indo-europäischen Sprachfamilie. Das Kurdische teilt sich in mehrere Dialekte auf, die so unterschiedlich sind, dass Sprecher des einen Dialekts Sprecher des anderen Dialekts nicht verstehen können. Deshalb klappt es auch nicht mit der Gründung eines einheitlichen kurdischen Staates. Außerdem gehören die Kurden der Türkei, Irans, Iraks, Syriens, des Libanon und Russlands verschiedenen Parteien an, die sich bekriegt haben. Auch sunnitische Kurden bekriegten sich mit schiitischen Kurden. Das wurde von den verschiedenen Staaten auch gefördert. In der Türkei war das Kurdische zeitweise verboten. Im Irak ließ Saddam Hussein ca. 200.000 Kurden durch Giftgas ermorden. Genau deshalb wurde ihm auch der Prozess gemacht. Im 19. Jahrhundert verleiteten die Osmanen die Kurden dazu, Armenier umzubringen. Hoffentlich gibt es einmal eine Neuauflage des Buches, denn immerhin ist es jetzt schon sieben Jahre alt.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Staatliche Zahlen mit Vorsicht genießen, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur. (Taschenbuch)
Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur

Leider kann ich mich meinen Vorgängern nicht anschließen. Ich bin der Meinung, dass dieses für Menschen, die sich nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, nicht geeignet ist.

Der erste Teil ist ausgezeichnet geschrieben, sehr detailliert. Daran habe ich nichts auszusetzen.

Was aus meiner Sicht nicht besonders gut gelungen ist, ist der zweite Teil, wo ein paar Zahlen zum Thema "Kurden" genannt werden. Hier wurden leider nahezu ausschließlich parteiische Quellen benutzt. Da ich mich ein wenig mit diesem Thema ein wenig beschäftigt habe, glaube ich das einschätzen zu können. Und die Zahlen stimmen leider vorne und hinten nicht. Selbst Städte, die nahezu ausschließlich von Kurden bewohnt werden, sind dort mit vielleicht 50% angegeben. Ich möchte an dieser Stelle den AutorInnen keine Absicht unterstellen, schließlich verwenden sie ja bloß vorhandene Studien zu diesem Thema. Allerdings sollte man dann etwas genauer darauf achten, welche man benutzt. Wer eine Arbeit über Tibeter schreibt, wird sich ja auch nicht auf chinesische Quellen verlassen können.

Wie schon gesagt, der erste Teil ist sehr empfehlenswert. Aber durch die Tatsache, dass die Angaben im zweiten Teil weit von der Realität entfernt sind, ist das Werk aus meiner Sicht als ganzes leider nicht brauchbar.
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