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Die Kunst, weniger zu arbeiten
 
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Die Kunst, weniger zu arbeiten [Gebundene Ausgabe]

Axel Braig , Ulrich Renz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3870245417
  • ISBN-13: 978-3870245412
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Titelbild zieren himmelblaue Uhrzeiger, die auf 16.00 Uhr stehen: Feierabend -- genug gearbeitet! Und für die beiden Autoren ist sogar endgültig Feierabend, denn sie verabschieden sich vom Arbeitsleben als "Männer in den besten Jahren" mit 40 beziehungsweise 50. Der erfolgreiche Verleger und der niedergelassene Arzt geben ihre Traumberufe auf und ziehen sich ins Privatleben zurück. Die Motive für ihren überraschenden Ausstieg bilden den Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit dem berufszentrierten Weltbild unserer Gesellschaft.

Ein privilegierter Beruf, der nicht nur dem Broterwerb dient, sondern auch so etwas wie Selbstverwirklichung ermöglicht, birgt eine besondere Gefahr. Verführt durch Erfolg und Ansehen, opfert man der Arbeit schließlich so viel Zeit und Kraft, dass für andere Lebensbereiche fast nichts mehr übrig bleibt. Partnerschaft, Familie, Freunde und kulturelle Interessen existieren dann nur noch auf dem Papier oder werden gerade noch hastig als Pflichtveranstaltung absolviert. Man leidet unter einer Selbstentfremdung nach dem Motto "Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu." Eine wichtige Ursache für diesen Arbeitswahn ist die allgemeine Verherrlichung der Arbeit, die Status, Zugehörigkeit und Lebenssinn vermitteln soll.

Dem stellen die Autoren alternative Sichtweisen entgegen und plädieren dafür, mehr zu leben und weniger zu arbeiten. Sie zitieren unter anderem Paul Lafargue, den Schwiegersohn von Karl Marx, der 1880 in seiner Schrift Das Recht auf Faulheit drei Stunden Arbeit pro Tag als ausreichend propagiert hat. Neben einigen originellen historischen Anmerkungen dieser Art bietet dieses Buch vor allem zahlreiche aktuelle Beispiele und interessante Thesen, die provozieren, amüsieren und zum kreativen Weiterdenken anregen. --Stephan Schmidt

Über den Autor

Axel Braig, Jahrgang 1951, im Erstberuf Orchestermusiker, dann Medizinstudium und Tätigkeit als Krankenhausarzt. Von 1986 bis 2001 niedergelassener Hausarzt. Seither ist er ohne regelmäßige Erwerbstätigkeit und lebt mit Frau und drei Töchtern in Tübingen. Im Argon Verlag zuletzt erschienen: gemeinsam mit Ulrich Renz Die Kunst, weniger zu arbeiten.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tief bewegend, 15. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst, weniger zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Der Titel dieses Buches täuscht: Es ist kein Ratgeber und kein Zeitmanagement-Kochbuch. Überhaupt: wer glaubt, in diesem Buch einen einzigen Tipp oder Ratschlag zur Veränderung seines Lebens zu finden, wird angenehm enttäuscht.

Die Autoren schaffen es in diesem kleinen und kurzweiligen Buch, ein gut lesbares und rundes Bild der kulturellen und historischen Ursprünge unserer Arbeitskultur aufzuzeigen. Ich habe lange nicht mehr so viele "Aha" Erlebnisse bei einem Sachbuch gehabt.

Gerade weil die Autoren auf Belehrungen und ideologischen Kritizismus verzichten, wird man eingeladen, sich selber und das eigene Weltbild, inklusive der eigenen Arbeitsethik, gegenüber den geschichtlichen Ursachen des gesellschaftlichen allgegenwärtigen Arbeitswahns zu reflektieren.

Handwerklich besticht das Buch durch eine gute Quellenangabe der Zitate.

Mich hat das Buch angenehm beeinflusst, und ich möchte es jedem Menschen empfehlen, der anfängt, über den Sinn und Unsinn unseres "Arbeitsheldentums" nachzudenken.

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genial !!, 1. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst, weniger zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich stark beeindruckt. Auch wenn fuer mich mit ganzen 3 Berufsjahren wohl noch nicht der Zeitpunkt gekommen ist auszusteigen, stelle ich mir eigentlich andauernd Fragen wie: Wie kommt es dass ich soviel arbeite, obwohl ich eigentlich meine Freizeit geniessen moechte? Wenn weder all die Vorstandsvorsitzenden, Business Unit Presidents, General Managers, etc. rund um die Uhr arbeiten wollen, warum erwarten sie es offensichtlich doch von ihren Mitarbeitern? Und warum spielen wir alle mit? Verlangen all die anonymen Aktionaere und Kunden unseres Konzerns das wirklich von uns?

Auf viele meiner Fragen hat mir dieses Buch eine Antwort gegeben, vor allem die Kapitel zur historischen Entwicklung der Arbeit. Mir haben auch die Hinweise gefallen wie die Arbeit bei Urchristen und Kirche gesehen wurde und wird; genauso die Zitate von Philosophen wie Epikur ("der Lohn der Selbstzufriedenheit ist die Freiheit").
Die Aufforderung unser ganzes Denken und Wertesystem bzgl. Fleiss, Arbeit und Arbeitslosigkeit auf den Kopf zu stellen ist ziemlich radikal und vor allem schwierig zu realisieren. Leider ist es wohl auch der einzige Weg aus der Misere die uns in den USA bereits vorgelebt wird. Nur wie kann man die Politik von diesen Ideen ueberzeugen?
Einzig das Kapitel "weniger arbeiten, mehr leben" ist mir etwas zu kurz geraten - auch wenn ich dankbar bin, dass dieses Buch nicht die ueblichen Zeitmanagement-Tips enthaelt und es ausdruecklich loben moechte fuer seine Kuerze und Lesbarkeit.
Ein wirklich gutes Buch.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ja, ich möchte weniger arbeiten und kann es auch, 1. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst, weniger zu arbeiten (Gebundene Ausgabe)
Schon seit Jahren gehe ich mit dem Gedanken und Wunsch schwanger, weniger zu arbeiten. Letztes Jahr bekam ich dieses Buch geschenkt, sozusagen als kleine Erinnerung an meinen guten Vorsatz und als Ermunterung, diesen umzusetzen. Aber zunächst einmal blieb alles beim alten: hauptberuflich, nebenberuflich, ehrenamtlich, privat, familiär, immer in die Vollen. Und dann plötzlich: Arbeitszeitreduzierung, Aussetzen all' meiner ehrenamtlichen Aktivitäten, und endlich habe ich Zeit, IN RUHE dieses Buch zu lesen. Es spricht mir aus der Seele, ehrt alle, die ihren Beitrag leisten, ohne im BIP oder in der Gesellschaft oder sonst wo Berücksichtigung zu finden. Ich denke an Seneca, an 'Die Kürze des Lebens', an all' die Beschäftigten, die die Ruhe, den Leerlauf, die Pause nicht zu Wort kommen lassen und stattdessen das Hamsterlaufrad noch schneller drehen. Ich bin 42 Jahre alt, habe alles, muß nicht einmal auf viel verzichten und habe ein wirklich durchschnittliches Einkommen bei einer hohen Miete. Jeder kann mehr Zeit und Leben haben. Nur der Zeitpunkt und natürlich man selbst - beides muß stimmen und reif dafür sein. Machen Sie eine Pause, Sie werden erstaunt sein, wie einfach es ist. Die Autoren fassen den Wahnsinn in Worte. Wie SIE für Ihre eigene Situation einen moderaten Ausstieg finden, entscheiden Sie. Es ist einfacher, als Sie glauben.
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