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Die Kunst, sich schlecht zu fühlen
 
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Die Kunst, sich schlecht zu fühlen [Gebundene Ausgabe]

Dan Greenburg , Marcia Jacobs
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3870245689
  • ISBN-13: 978-3870245689
  • Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 13,5 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335.883 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dan Greenburg zeigt gleichermaßen systematisch und humorvoll, mit welchen Tricks wir selbst dazu beitragen, uns schlecht zu fühlen. Da diese Vorgänge überwiegend unbewusst ablaufen, geben wir meistens anderen die Schuld. Doch besitzt jeder ein natürliches Talent, sich selbst unglücklich zu machen, ohne recht zu wissen, wie dies im einzelnen geschieht. Gut, dass es nun ein Lehrbuch gibt, mit dem man die Kunst sich schlecht zu fühlen von Grund auf erlernen und bis zur Perfektion steigern kann. Vorkenntnisse etwa durch die Anleitung zum Unglücklichsein sind dabei erwünscht, aber nicht Bedingung.

Zunächst muss man natürlich die "Grundlagen des Selbstquälens" kennen. Dazu gehört die Fähigkeit, eine erstklassige Angst (EKA) zu erzeugen. Um sich im negativen Denken zu schulen, sollte man sich beispielsweise bei allen möglichen Sportarten überlegen, wie gefährlich sie sind. Sie halten Angeln für harmlos? Weit gefehlt: "Eine wahnsinnig riesige Wasserschildkröte könnte Sie angreifen und versuchen, Sie in ihren Panzer zu ziehen."

Im ersten Abschnitt geht es darum, bei sich selbst Ängste zu erzeugen und zu verstärken, Schuldgefühle durch gezieltes Grübeln zu pflegen und Sorgen wegen der Zukunft kreativ auszugestalten. Der zweite Abschnitt vermittelt Strategien, sich das Leben mit der Hilfe anderer Menschen schwer zu machen. Wie lässt sich Ablehnung hervorrufen? Wie verhindert bzw. zerstört man Liebesbeziehungen? Wie verliert man am schnellsten seine Arbeit und seine Freunde?

Alle, die es bisher nicht geschafft haben, die gut gemeinten Ratschläge der zahlreichen Lebenshilfebücher umzusetzen, erhalten mit diesem Anti-Ratgeber eine einmalige Chance, durch Missachtung von Empfehlungen unversehens doch noch ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. --Stephan Schmidt

Kurzbeschreibung

Jeder trachtet danach, glücklich zu sein. Dan Greenburg hat sich ein anderes Ziel gesetzt: Er führt uns in die Kunst ein, sich schlecht zu fühlen. Anlass dazu gibt es immer. Falls nicht, werden Sie mithilfe dieses Buches lernen, sich Anlass zu verschaffen. Egal, mit welcher Situation Sie konfrontiert sind - es gibt immer eine geeignete Strategie, sich das Leben schwer zu machen. Bei der Flut von Büchern, die übervoll sind mit gut gemeinten Ratschlägen, ist Greenburgs Die Kunst, sich schlecht zu fühlen wohltuend anders und darüber hinaus erstaunlich hilfreich. Warum? Was mit einem gut gemeinten Ratschlag geschieht, weiss jeder. Er wird nicht befolgt. Doch wer Dan Greenburgs Ratschläge missachtet, könnte sich dabei ertappen, ein glücklicher Mensch zu werden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oh...das bin doch ich..!? 23. November 2002
Von Snoipah
Das Buch ist genial! Erst war ich ein wenig irritiert bei dem Titel und überhaupt - wer will sich schon schlecht fühlen?
Aber es beschreibt mich und - da bin ich sicher - sooo viele andere so genau...Die Verhaltensweisen, die einem normal erscheinen wirken auf einmal, beim Lesen des Buches, so absurd und stupide. Wie z.B. in jeder Situation gleich das Schlimmste zu befürchten, sich selbst runterzumachen aus Angewohnheit oder Bescheidenheit, sich dauernd zu überlegen was man bei allen möglichen Nichtigkeiten nun für einen Eindruck bei anderen hinterlassen hat.

Ich saß im Buchladen und war laut am Lachen.

Warum formuliert man Einladungen um sich nicht selbst dumm hinzustellen oft so vage und unverfänglich, dass der andere buchstäblich dazu genötigt wird, sie in den Wind zu schlagen?
Als legt man es krampfhaft darauf an, abgelehnt zu werden.
Wieso machen Gastgeber ihr Essen runter? Warum lenkt man den Blick der anderen sofort auf das Negative? Hackt auf Unzulänglichkeiten rum die keinem auffallen würden? Wieso versucht man, Lob und Zusagen ins Gegenteil zu umzukehren? Warum ist man ständig am Grübeln wieso man nun (nicht) reich/berühmt etc. ist und was einem dies für Nachteile bringt?
Das hat mir übrigenz ebenfalls gefallen: Es gibt immer ca. drei Nachteile fürs Nicht-Berühmtsein, -Schönsein, -Reichsein, aber die Nachteile fürs Berühmtsein, Schönsein und Reichsein überwiegen bei weitem (durchschnittlich 10).
Man betrachtet beim Lesen des Buches das Verhalten so vieler Menschen in einem ganz anderen Licht und denkt nur noch: ,,Himmel, warum machen die/ich das??? Das ist ja wirklich dämlich...''

Ein perfekter Spiegel, Anregung zum Nachdenken und total witzig geschrieben...Ich liebe das Buch!

Aber: Vielleicht ist es nichts für die die nicht über sich selbst lachen können...

Die unzähligen Duckmäuser, Unbeliebten, Schwarzseher und Miesmacher werden sich auf jeden Fall wiederentdecken und davon gibts mehr als mancher meint..

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wie schon bei Watzlawiks "Anleitung zum Unglücklichsein" gilt auch hier: Wer sich nicht an die Regeln des Autors hält ist auf dem besten Weg ein glückliches Leben zu führen.
Jedoch war dieses Buch schon viel früher da und wird bei Watzlawik auch zitiert.
Wunderbare Ironie und der kleine Fingerzeig sich vielleicht doch ein bisschen zusammenzureißen ...
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