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Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
 
 

Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen [Kindle Edition]

Rolf Dobelli
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Buch, das klüger macht - und unterhält." Frankfurter Neue Presse, 21.11.2011 "Autor Dobelli, mit Get Abstract selbst Unternehmensgründer, erzählt authentisch, ohne altklug zu wirken. Er erzählt unterhaltsam, mit vielen Anekdoten und belegt seine Thesen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen." enable, Oktober 2011 "In fast plauderndem Stil lädt er den Leser zu gedanklichen Experimenten ein, zu kleinen Kurvenfahrten durch bequeme Vorurteile und Kurzschlüsse." Michael Freund, DER STANDARD, 15./16.10.11

Kurzbeschreibung

Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern - die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten "Denkfallen" unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,- warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),- warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,- warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen."Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet - eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination."Nassim Nicholas Taleb, "Der Schwarze Schwan"

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
258 von 283 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kinimod71
Format:Kindle Edition
Durch die vielen Vorschusslorbeeren, gemeint sind die bisherigen Rezensionen, beeinflusst habe ich mir dieses Buch als Kindle-Version gekauft.

Dies war bereits mein erster "Denkfehler", den ich nach Lesen des Buches vielleicht nicht gemacht hätte. Ich bin dem "Social Proof" wie der Autor es nennt erlegen. Auf deutsch dem Herdentrieb. Wenn alle sagen, das Buch ist gut, dann muss es ja auch gut sein. Warum der Autor diese Eigenschaft nicht Herdentrieb oder Gruppendruck genannt hat bleibt mir schleierhaft. Dies ist auch ein Kritikpunkt an dem Buch, dass viele Denkfehler mit englischen oder französischen Begriffen benannt werden, obwohl die deutsche Sprache auch dafür sicherlich einen Begriff gefunden hätte. Begriffe wie ,Hyperbolic Discounting', `The Omission Bias' oder ,C'est le ton qui fait la musique' sagen leider icht jedem Leser auf Anhieb etwas.

Die Verwendung dieser Begriffe allein ist jedoch nicht verwerflich, die teilweisen sehr knappen Erläuterungen a) zu den Begriffen und b) zu den Effekten könnten meines Erachtens an vielen Stellen ausführlicher ausgeführt werden. Die Erklärungen sind sehr oberflächlich und Experimente werden nur ansatzweise dargestellt, ohne die Hintergründe ausführlich zu betrachten. Leider finden sich, wie in vielen Büchern dieser Art, die gleichen Beispiele zur Erläuterung der Sachverhalte. Das Experiment mit den Stromstößen oder das Marshmallow-Experiment mit vierjährigen Kindern sind keine besonders aufregenden Neuigkeiten.

Auch gibt der Autor selbst einen Grund, dieses Buch nicht zu kaufen, da er schreibt: "Machen Sie einen Bogen um Selbsthilfeliteratur...", und als solches kann man dieses Buch verstehen.

Trotz all der Kritik, öffnet einem der Autor in vielen Fällen die Augen für die falschen Entscheidungen, die man tagtäglich aufgrund der klassischen Denkfehler trifft.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, das in einigen Aspekten zu oberflächlich ist. Die Verständlichkeit könnte durch eine bessere Begriffserläuterung in vielen Bereichen ganz klar gesteigert werden.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bullshit Bingo 23. Februar 2012
Von Lothar Müller-Güldemeister TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn Roland Berger und CEOs von Großunternehmen dieses Büchlein über den grünen Klee loben, heißt das dann etwa, dass sie daraus völlig neue Erkenntnisse für ihre geschäftlichen Entscheidungen gewonnen haben? Das würde die Finanzkrise und noch einiges mehr erklären, denn es steht nicht viel mehr darin als das, was einem schon der gesunde Menschenverstand sagen sollte: dass nicht automatisch richtig ist, was alle nachplappern, dass Prognosen unsicher sind, wenn sie die Zukunft betreffen, dass 90 % der Menschen ihre Intelligenz und ihre Fähigkeiten als Autofahrer und Liebhaber überdurchschnittlich finden, dass sie eine einzelne Schwalbe mit dem Sommer verwechseln und hochhängende Trauben automatisch für sauer halten... Und so weiter. Das meiste davon kann man übrigens - und zwar weitaus geschliffener und prägnanter und daher mit weit mehr Vergnügen - schon in dem 300 Jahre alten Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit des spanischen Jesuiten Gracian lesen.

Natürlich spricht nichts dagegen, den Menschen immer wieder von Neuem den Spiegel vorzuhalten. Aber warum müssen es bloß diese oberpeinlichen angeberischen Bullshit-Bingo-Sprüche sein, mit denen der Autor uns zuschmeißt - "The survivorship bias", "The sunk cost fallacy" - als ob man diese Erscheinungen nicht in der Sprache Schillers und Schopenhauers ausdrücken könnte! - und warum muss er uns auf jeder Zeile von Neuem wissen lassen, was für ein toller, erfolgreicher, jetsettender und mit Dutzenden wunderbarer Promi-Freunde gesegneter Mensch er doch ist? Diese Prahlerei verursacht Brechreiz.

Schade eigentlich. Denn dass die Denkfehler, auf die der Autor hinweist, allgegenwärtig sind - vom Hartzie bis zum Minister und - wie einige Rezensenten hier bereits herausgearbeitet haben und ich nicht wiederholen muss - bis hin zu ihm selber - lässt sich nicht leugnen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Logik light 8. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Rolf Dobelli ist ein erfolgreicher Schriftsteller. - Dieser Satz exemplifiziert den "fundamentalen Attributionsfehler". Der Erfolg des Buches "Die Kunst des klaren Denkens" muß nämlich keineswegs dem Autor zuzuschreiben sein. Möglich ist, daß das Thema derzeit Konjunktur hat, daß angesichts zunehmend unklarer werdender Verhältnisse das Trainieren klaren Denkens opportun scheint, daß das Marketing gut war, daß das Buch gerade die richtige Größe, Aufmachung und den richtigen Preis hat, um als Geschenk mitgenommen zu werden, und so fort.
Worauf der Erfolg des Buches tatsächlich beruht, weiß ich nicht. Am Autor allein kann er meines Erachtens jedoch nicht liegen. Dobellis Ausführungen haben nämlich einige auffällige Mängel.
Daß er denjenigen, die mit der Thematik vertraut sind, kaum Neues bietet, muß man ihm nicht ankreiden. Vorwerfen muß man ihm jedoch, daß er unklar und inkonsequent vorgeht. Unklar oder zumindest ungenau sind häufig die Bezeichnungen der aus logischen oder psychologischen Gründen ungültigen Schlüsse, die Dobelli beschreibt. Was er "Fehler" nennt, sind oft nur Einseitigkeiten oder Überakzentuierungen. Viele der als "falsch" oder "illusorisch" bezeichneten Folgerungen können unter entsprechenden Prämissen durchaus zutreffen - ihre Problematik besteht lediglich darin, daß es keine sicheren Folgerungen sind.
Neben der Unklarheit mancher Ausführungen hat mich das nahezu völlige Fehlen von Selbstkritik gestört. Die Fehler machen die anderen, Dobelli entlarvt. Dabei scheint der Versuch, Fehlschlüsse aufzudecken, a priori doch ebenso fehleranfällig zu sein wie das Schließen selbst. Zudem räumt Dobelli in manchen Fällen ein, die Suggestivkraft des betreffenden psychologischen Mechanismus sei so groß, daß man ihr gar nicht entrinnen könne. Diese Feststellung sollte einen Autor doch bezüglich seines eigenen Standpunkts ins Grübeln bringen. Dobelli nicht; er besetzt die Position des feuilletonistischen Aufklärers, unangefochten und von Zweifeln unangekränkelt. So darf denn ein Kapitel, das die "Prognoseillusion" zu entlarven vorgibt, auch Prognosen enthalten.
Zu empfehlen ist dieses Buch nur denjenigen, die einen ersten Einblick in die Vielfalt gedanklicher Irrwege suchen. Alle anderen werden dieselbe Enttäuschung erleben wie jemand, der sich auf ein Pils freut und dann alkoholfreies Bier vorgesetzt bekommt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Oberflächlichkeit ist auch ein Denkfehler
Wie schon etliche Vorrezensenten bemerkten, werden mitunter Binsenweisheiten als neueste wissenschaftliche Erkenntnisse "verkauft". Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Elektrofummler veröffentlicht
Ein Buch wie ein Spiegel
Also mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist in Spiegel über die eigenen kleinen und großen Irrtümer, auf die wir jeden Tag hereinfallen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Robert Müller veröffentlicht
Mein Denkfehler
Die Vorschusslorbeeren waren groß und ich bin dem "Social Proof" (Herdentrieb) auf den Leim gegangen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Gï¿nter Huhle veröffentlicht
Kurze, anregende Zwischendurch-Lesehäppchen
Gefühl, Mainstream und Unterbewusstsein sollten das kritische Denken nicht ersetzen - das ist kurz die Botschaft des Autors. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Viktor Fuxx veröffentlicht
Alte Weine im neuen Schlauch
Nettes Büchlein, origineller Titel, aber dennoch: bei den Denkfehlern, die Dobelli benennt, handelt es sich um sattsam bekannte Phänomene und Effekte der Psychologie,... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Susanne Preusker veröffentlicht
Die Kunst des klaren Denkens oder einfach alles in Frage stellen?
Insgesamt enttäuscht, eine Auflistung von 52 sogenannten Denkfehlern, alle mit ausländischen Namen, die sich kaum jemand merken kann. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von BigChief veröffentlicht
Hatte mir ein bisschen mehr erwartet
Keine Ahnung warum, aber irgendwie hatte ich mir von diesem Buch mehr erwartet. Die dargestellten Inhalte sind bei genauerem Hinsehen ziemlich trivial, oder besser gesagt, jeder... Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Annabell veröffentlicht
Verdummung
Dieses Buch mit seinen englischen Kapitelüberschriften - deutsch wäre nicht gegangen, da wäre gleich aufgefallen, das es Blödsinn ist. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Mrs. Byte veröffentlicht
prima Denkschulung
Die einzelnen Denkfehler sind logisch erklärt,
sie ergänzen sich gut, inclusive der Wiederholungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Wolfgang Genschow veröffentlicht
Ein konzeptioneller Denkfehler
Der erste, äußere Eindruck ist: Ein schönes Buch. Angenehm kleines Format, schöne Typographie, Lesebändchen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Simone Kaczerowski, books&friends veröffentlicht
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Survivorship Bias bedeutet: Sie überschätzen systematisch die Erfolgswahrscheinlichkeit. &quote;
Markiert von 56 Kindle-Nutzern
&quote;
Der Confirmation Bias ist der Vater aller Denkfehler  die Tendenz, neue Informationen so zu interpretieren, dass sie mit unseren bestehenden Theorien, Weltanschauungen und Überzeugungen kompatibel sind. &quote;
Markiert von 51 Kindle-Nutzern
&quote;
Eine Person ist uns sympathisch, wenn sie A) äußerlich attraktiv ist, B) uns in Bezug auf Herkunft, Persönlichkeit und Interessen ähnelt, und C), wenn sie uns sympathisch findet. &quote;
Markiert von 41 Kindle-Nutzern

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