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Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
 
 

Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen [Kindle Edition]

Rolf Dobelli
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (206 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Buch, das klüger macht - und unterhält." Frankfurter Neue Presse, 21.11.2011 "Autor Dobelli, mit Get Abstract selbst Unternehmensgründer, erzählt authentisch, ohne altklug zu wirken. Er erzählt unterhaltsam, mit vielen Anekdoten und belegt seine Thesen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen." enable, Oktober 2011 "In fast plauderndem Stil lädt er den Leser zu gedanklichen Experimenten ein, zu kleinen Kurvenfahrten durch bequeme Vorurteile und Kurzschlüsse." Michael Freund, DER STANDARD, 15./16.10.11

Werbetext

Richtig denken ist möglich. Doch nur wenige schaffen es. Dieses Buch zeigt Ihnen wie.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 5805 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (26. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005MPFALW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (206 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #15.888 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
262 von 275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man lernt nie aus 25. Juni 2012
Von FMA
Format:Gebundene Ausgabe
Der Hype um das Buch machte mich neugierig. Beim Lesen war ich überrascht, denn was sich hier findet, ist eigentlich schlichte, relativ konservative Vernunft. Zwar ist der Ausgangspunkt des Autors jeweils eine andere Spielart menschlicher Fehlwahrnehmung (mitunter gar als neuste Entdeckung der Hirnforschung deklariert). In Handlungsmaximen umgemünzt ist man dann aber im Großen und Ganzen bei dem, was man gemeinhin "gesunder Menschenverstand" nennt.

Dass man sich im Umgang mit anderen Menschen nicht vom schönen Schein blenden lassen, sich nicht von schnellen Gewinnchancen mitreißen oder überzogenen Verlustängsten entmutigen lassen soll; dass man Risiken und Chancen nüchtern einschätzen und die Kosten vor einem Projekt gründlich überschlagen sollte; dass man das Denken nicht anderen überlässt, dass Geld nicht glücklich macht, wohl aber gute Beziehungen, dass Wegschauen und Untätigkeit schlimmer sein kann, als eine falsche Entscheidung; blinder Aktionismus hingegen die Dinge oft nur "verschlimmbessert"; dass man bei Verlusten den Blick für Relationen nicht verlieren sollte, nicht vorschnell dem Bauchgefühl folgt, sondern besser den Verstand einschaltet; dass man Schuld zuerst bei sich selbst suchen und nicht auf andere schieben sowie sich nicht selbst überschätzen sollte - das alles sind Dinge, die uns schon unsere Mütter immer ans Herz gelegt haben.

Dass man gerade in Wirtschaftskreisen so von Dobelli begeistert ist, verwundert zusätzlich, weil vieles, was der Autor schreibt, ja gewissermaßen seitenverkehrte Werbe- bzw. Marketingpsychologie ist:
"Dieses Buch wird Ihr Denken verändern." (Prof. Dan Goldstein, London Business School)
"Ein Feuerwerk an Erkenntnis!" (Prof. Iris Bohnet, Harvard, Leiterin des Harvard Decision Science Laboratory)
"Muss man dieses Buch lesen? Unbedingt!" (Prof. Dr. h.c. Roland Berger, Gründer und Honorary Chairman von Roland Berger Strategy Consultants)
"Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet - eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination." (Nassim Nicholas Taleb, The Black Swan)

Wenn man dies Verzückung für das eigentlich Selbstverständliche erlebt, wundert einen nicht mehr, wie es zu den gegenwärtigen Krisen in vielen Bereichen kommen konnte und warum man sich mit Lösungen so schwer tut.

Es ist ein interessantes Phänomen, dass die Nachfrage nach gesunden Konzepten der Entscheidungsfindung und Orientierung gerade in den gesellschaftlichen Eliten so groß ist. Bereits seit einiger Zeit geht der Trend dabei deutlich hin zum Altbewährten. Konfuzius und Sunzi werden als Lehrmeister entdeckt; Jesus als Leit- und Vorbild. Klöster erleben einen Run ratsuchender Manager. Die aktuelle Krise hat all das noch verstärkt.

Tatsächlich könnte man nahezu jedes Kapitel in Dobellis Buch auch mit Bibelversen untermauern. Im Kapitel zur "Reziprozität" nimmt Dobelli selbst Bezug auf die Bergpredigt: "Vergeltet nicht Böses mit Bösem". Ebenso denkt man an Paulus: "Überwinde das Böse mit Gutem" oder "Geben ist seliger denn nehmen" - neuerdings eine der zentralen Thesen der empirischen Glücksforschung.

Noch vor einigen Jahren ging es in der Managementliteratur um ganz andere Schwerpunkte: Vergiss alle Regeln und folge deinen eigenen! Du musst den Erfolgt nur wollen! Setze dich durch! Think positiv! The sky is the limit! Lass Bedenkenträger und Moralisten hinter dir! - Nun herrscht Katerstimmung und eine Sehnsucht nach Bodenständigkeit, Augenmaß, Solidität, Charakter, Anstand, Werten, Gemeinsinn.

Das Ganze erinnert an ähnliche vorangegangene Entwicklungen, bspw. im pädagogisch-psychologischen Bereich. Auch hier feierte man in den 60ern bis in die 80er Jahre hinein das Ende der Familie und Zweierbeziehung und meinte mit Laissez Fair-Erziehung den besseren Menschen heranzubilden. Selbst für viele der damaligen Protagonisten mündete dies in schmerzhafte Lernprozesse.
Am Ende kam man einmal mehr im Großen und Ganzen dort an, wo christliche Sozialethik (selbstredend nicht unbedingt die kirchliche) schon 2000 Jahre vorher war.

Das Manko des Buches besteht darin, dass es zwar viele gute Ratschläge gibt, jedoch auf das begrenzte Vermögen des Menschen, diese auch umzusetzen, keine Antwort hat. Unproblematisch ist es letztlich insofern nicht, dass solide Grundsätze der Entscheidungsfindung und Handlungskonzeption wiederum in erster Linie in den Dienst effektiver Geschäftemacherei oder des eigenen Vorteils gestellt werden. Die Ressource Menschlichkeit, derer wir so dringend bedürfen, wird so sicher nicht vermehrt.
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397 von 425 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kinimod71
Format:Kindle Edition
Durch die vielen Vorschusslorbeeren, gemeint sind die bisherigen Rezensionen, beeinflusst habe ich mir dieses Buch als Kindle-Version gekauft.

Dies war bereits mein erster "Denkfehler", den ich nach Lesen des Buches vielleicht nicht gemacht hätte. Ich bin dem "Social Proof" wie der Autor es nennt erlegen. Auf deutsch dem Herdentrieb. Wenn alle sagen, das Buch ist gut, dann muss es ja auch gut sein. Warum der Autor diese Eigenschaft nicht Herdentrieb oder Gruppendruck genannt hat bleibt mir schleierhaft. Dies ist auch ein Kritikpunkt an dem Buch, dass viele Denkfehler mit englischen oder französischen Begriffen benannt werden, obwohl die deutsche Sprache auch dafür sicherlich einen Begriff gefunden hätte. Begriffe wie ,Hyperbolic Discounting', `The Omission Bias' oder ,C'est le ton qui fait la musique' sagen leider icht jedem Leser auf Anhieb etwas.

Die Verwendung dieser Begriffe allein ist jedoch nicht verwerflich, die teilweisen sehr knappen Erläuterungen a) zu den Begriffen und b) zu den Effekten könnten meines Erachtens an vielen Stellen ausführlicher ausgeführt werden. Die Erklärungen sind sehr oberflächlich und Experimente werden nur ansatzweise dargestellt, ohne die Hintergründe ausführlich zu betrachten. Leider finden sich, wie in vielen Büchern dieser Art, die gleichen Beispiele zur Erläuterung der Sachverhalte. Das Experiment mit den Stromstößen oder das Marshmallow-Experiment mit vierjährigen Kindern sind keine besonders aufregenden Neuigkeiten.

Auch gibt der Autor selbst einen Grund, dieses Buch nicht zu kaufen, da er schreibt: "Machen Sie einen Bogen um Selbsthilfeliteratur...", und als solches kann man dieses Buch verstehen.

Trotz all der Kritik, öffnet einem der Autor in vielen Fällen die Augen für die falschen Entscheidungen, die man tagtäglich aufgrund der klassischen Denkfehler trifft.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, das in einigen Aspekten zu oberflächlich ist. Die Verständlichkeit könnte durch eine bessere Begriffserläuterung in vielen Bereichen ganz klar gesteigert werden.
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123 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alte Weine im neuen Schlauch 3. Mai 2012
Von Susanne Preusker VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nettes Büchlein, origineller Titel, aber dennoch: bei den Denkfehlern, die Dobelli benennt, handelt es sich um sattsam bekannte Phänomene und Effekte der Psychologie, vornehmlich der Sozialpsychologie, die nicht nur in der Fachliteratur, sondern auch in zahlreichen populärwissenschaftlichen Abhandlungen ausführlich beschrieben sind. Neu ist das also mitnichten. Diese Phänomene in ein hübsch illustriertes Bändchen zu packen und in komprimierter Form den CEOs dieser Welt (trotz Globalisierung ein Stern Abzug für die Verwendung dieses Kürzels) zur allgemeinen Erbauung ans Herz zu legen, ist eine interessante Vermarktungsidee für einen BWLer, die mich vielleicht überzeugt hätte, wenn Dobelli richtig gut und lebendig schreiben könnte. Kann er aber nicht. Etwas mehr Sprachwitz, eine Prise Selbstironie und Verzicht auf diesen unangenehm belehrenden Grundton hätte den alten Weinen nicht geschadet und dem neuen Schlauch gut getan.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Ansammlung von Denkansätzen
mir hat das Buch nur in teilen gefallen.
Es sind lauter Kurzgeschichten mit wenig tiefe und nur was die Aktuelle Wissenschaft für richtig hält... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Gleixner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Kunst des klaren Denkens
Ein sehr anschaulich geschriebenes Buch, mit dem man so manches aus seiner eigenen Vergangenheit in einem völlig andreren licht sieht
Vor 10 Tagen von Georg Bischofs veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen nicht sehr klar, aber amüsant und lustig
Die Kunst des klaren Denkens von Rolf Dobelli
52 Denkfehler, die sie besser anderen überlassen
Zwei der aufgeführten 52 Denkfehler haben die meisten der hier... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Dr. Rainer Rauch veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Denken ist keine Kunst!
Das Buch regt an, wirklich zu denken. Man meint oft zu denken, tut es aber nicht, sondern assoziiert, projiziert etc.
Wenn man z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Jörg Kunkel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant und Empfehlenswert
Mir hätten weniger als 52 Denkfehler gefallen, da ich mir sovieles nicht merken kann. Dennoch die Denkfallen sind gut erklärt machen Sinn und sind im Leben viel zu... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von magicvoid veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es ist ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen,
verbunden mit dem Erschrecken, auf wie viele Denkrituale man selbst schon hereingefallen ist. Dieses Buch mag einige eigene Fehler verhindern, hilft aber in jedem Falle, eigene... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Dr. Karl-heinz Decker veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein klarer Denker?
Auf Seite 141, zufällig aufgeschlagen, schreibt der Klare Denker Dobelli: "100 Millionen Kilometer. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Ernst Ulrich Funk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Brillant verzerrte Gesellschaftskritik
Rolf Dobelli fügt in diesem Werk seine gut lesbaren und harmlosen Kolumnen zu einem Gesamtbild
zusammen, das erst in seiner Gänze seine zerstörerische Kraft... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von POLILLA veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Verführt, quer zu denken
z.Zt. gibt es offenbar eine Mode Bücher über klares oder Quer-Denken heraus zu bringen. Inwieweit diese Ratgeber die Welt verbessern wage ich nicht zu beurteilen. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Sattler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam
Dieses Buch ist ausgesprochen unterhaltsam.

Durch die kurze vergnügliche Aufbereitung eignet es sich bestens als Geschichten, die man zwischendurch schnell mal... Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Geronimo veröffentlicht
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Survivorship Bias bedeutet: Sie überschätzen systematisch die Erfolgswahrscheinlichkeit. &quote;
Markiert von 56 Kindle-Nutzern
&quote;
Der Confirmation Bias ist der Vater aller Denkfehler  die Tendenz, neue Informationen so zu interpretieren, dass sie mit unseren bestehenden Theorien, Weltanschauungen und Überzeugungen kompatibel sind. &quote;
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&quote;
Eine Person ist uns sympathisch, wenn sie A) äußerlich attraktiv ist, B) uns in Bezug auf Herkunft, Persönlichkeit und Interessen ähnelt, und C), wenn sie uns sympathisch findet. &quote;
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