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Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält
 
 
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Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält [Audiobook] [Audio CD]

Richard David Precht , Caroline Mart
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Interview mit Richard David Precht Jetzt reinlesen [155kb PDF]
  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio; Auflage: Lesung mit Musik (11. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837104230
  • ISBN-13: 978-3837104233
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.352 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard David Precht
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit häufigen Sprecherwechseln präsentiert der Autor zusammen mit TV-Moderatorin Caroline Mart eine Hör-fassung, die auch ihre wissenschaftlichen Abschnitte unterhaltsam, sachkundig und pointiert präsentiert, den Hörer nicht überfordert und wie das Buch als 'Pflichtkauf' für jeden Bestand empfohlen wird." (ekz. bibliotheksservice )

"Dieses Hörbuch ist ein 'Must-Listen'!" (www.hoerbuecher.info )

"Precht spricht die sachlichen Passagen einfühlsam, Caroline Mart wirkt professionell. (...) 'Die Kunst, kein Egoist zu sein' ist ein teils anstrengendes, aber unterhaltsames Gedankenexperiment." (Rheinische Post )

Kurzbeschreibung

Warum wir uns so schwer tun, gut zu sein

Ist der Mensch gut oder schlecht? Ist er in der Tiefe seines Herzens ein Egoist oder hilfsbereit? Und wie kommt es eigentlich, dass sich fast alle Menschen mehr oder weniger für die »Guten« halten und es trotzdem so viel Unheil in der Welt gibt? Das Buch stellt keine Forderung auf, wie der Mensch zu sein hat. Es untersucht – quer zu unseren etablierten Weltbildern – die Frage, wie wir uns in unserem täglichen Leben tatsächlich verhalten und warum wir so sind, wie wir sind: Egoisten und Altruisten, selbstsüchtig und selbstlos, rivalisierend und kooperativ, nachtragend und verzeihend, kurzsichtig und verantwortungsbewusst. Je besser und unbestechlicher wir unsere wahre Natur erkennen, desto gezielter können wir unsere Gesellschaft verändern und verbessern. Ein Buch, das uns dazu bringt, uns selbst mit neuen Augen zu sehen!


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apefred
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, warum mir sein Wer sind wir, und wenn ja wie viele" so gut gefallen hat. Es ist diese Leichtigkeit wie Precht schreibt, eine Transparenz der Inhalte, die auch Menschen, die einfach nur am Lauf der Dinge interessiert sind, vielleicht auch ohne Abitur - die aber in der Lage sind, zu reflektieren, äußerst zufrieden macht. Warum ist der Mensch so wie er ist? Das ist die spannende Frage in der Kunst, kein Egoist zu sein. Vielleicht sind einige Kapitel anstrengender als andere, oder wecken das Gefühl, woanders noch mal nachlesen zu müssen, wichtig ist aber, dass Precht ein Aufbau gelingt, der in einer Aufforderung zur Aktion mündet. Insofern ist das Buch ein hoch politisches. Wahrheiten wie Z.B., Politiker, sind sie einmal gewählt, interessieren sich nur noch für ihre Wiederwahl oder warum Banker so sind, wie sie sind, mögen populistisch daher kommen - sie sind aber sogar - objektiv wahrnehmbar - wahr. Im Buch geht es um Moral und Haltung, was das ist, wo das herkommt und wo es hinführt. Und zum Ende hin entlässt uns Precht nicht ohne uns eine Aufgabe zu geben. Nämlich die, endlich mal wieder die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, vor der eigenen Tür zu kehren und dabei den Nachbarn ansprechen. Und dieser wieder den nächsten und so werden Netzwerke mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen entwickelt. Einfach machen ist die Devise, sich nicht auf irgendwen verlassen, vor allem nicht auf die Politik. Und er hat Beispiele wo dieser Gemeinsinn" geklappt hat. Das geht nur, wenn wir quasi den Fernseher abschalten, den Talkshows, Soaps und der Verblödungsindustrie aus Werbung, Medien und Politik, standhaft aus dem Weg gehen. Das ist die Kunst, kein Egoist zu sein. Soziale Kompetenz nicht als Worthülse vor sich her tragen sondern leben. Ein ganz wichtiges Buch, unbedingt lesen!
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95 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kaum eine Talk-Show vergeht heutzutage ohne den Ruf nach einer neuen Moral. Precht geht im Buch der Frage nach was ist überhaupt Moral, und wie beeinflusst sie die Gesellschaft.

Im ersten Teil, überschrieben "Gut und Böse", geht es um die Frage, wann wir moralisch handeln und wann nicht. Die Abgrenzung ist schwieriger, als man zuerst glaubt. Denn Egoismus ist nicht immer schlecht und Altruismus nicht zwangsläufig gut. Wie viel Gutes kommt in die Welt, motiviert nur durch die Eitelkeit der Wohltäter? Und wie viel Böses geschieht im Namen einer guten Absicht? Für moralisch gutes oder schlechtes Handeln gibt es also keinen einheitlichen Maßstab.

Im zweiten Teil "Wollen und Tun" geht es um die Frage, warum wir oft nicht so moralisch handeln, wie wir das eigentlich gern tun würden. Es gibt hier ein Kapitel "Warum wir nie zuständig sind". Jeder fragt sich oft: "Warum soll gerade ich etwas tun?" Fast alle halten es z.B. für geboten, einem Mitreisenden zu helfen, der in der Bahn angegriffen oder überfallen wird. Aber wie wir wissen, schreiten nur die Wenigsten ein. Und zwar deshalb, weil der entscheidende Denkschritt dann doch nicht vollzogen wird, nämlich: Der andere braucht nicht nur Hilfe, er braucht MEINE Hilfe.

Im dritten Teil "Moral und Gesellschaft" geht es um die Frage, was können wir aus all dem lernen, wie kann man die Gesellschaft ändern, um sie langfristig besser zu machen. Hier gibt es z.B. ein interessantes Kapitel: "Warum unser Wohlstand nicht mehr wächst" Precht beschreibt hier eine gefährliche Wachstumssprirale. Viele Industrieländer hängen am Wirtschaftswachstum wie Alkoholiker an der Flasche. Dabei kann Wachstum auch zerstörerisch wirken. Wie viele Autobahnen auf Kosten der Umwelt wollen wir uns z.B. noch leisten, wie viele Einkaufscenter auf Kosten von kleinen Läden, die dabei zugrunde gehen? Der Autor plädiert daher für eine Neudefinition von Wachstum. Nicht das rein materielle , sondern das inmaterielle Wachstum entscheidet über das Glück einer Gesellschaft. Ein gutes Wachstum ist in erster Linie nicht quantitativ, sondern durch die Zunahme von Lebensqualität begründet.

Fazit: Das Buch ist nicht immer einfach zu lesen. Precht zitiert so viele Philosophen und Wissenschaftler, dass es manchmal schwer fällt, den Überblick zu behalten. Gleichwohl enthält das Buch so viele interessante Denkanstösse, dass man es auch mehrmals lesen kann und vielleicht sogar sollte.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Kurz: ich fand das Buch sehr langatmig und irgendwann langweilig, weil es mir zur rückwärtsgewandt ist

Ich startete hoch erfreut über ein gefeiertes Buch zur Moral. Sehr schön. Ich halte wirklich für wichtig, dass sich die breite Masse mit dem Thema auseinandersetzt. Denn in meinen Augen kann es nicht angehen, dass, sobald das Thema Moral zu sprechen kommt, alle ihren Mund halten und in die Richtung des religiösen Würdenträgers des jeweiligen Landes schauen.

Insofern freue ich mich auch über jeden, der dieses Buch liest. Aber ich will die Erwartungen etwas dämpfen. Precht dreht sich rum und herum um die Geschichte. Die Rückblicke sind gut, ich will ihm das nicht absprechen. Aber wenn man Platon und Keynes und Hobbes usw aus dem Buch entfernt bleibt nicht mehr so viel. Ich hatte gehofft etwas mehr eigene Meinung des Autors zur "neuen Moral" zu hören, die auf dem Umschlag des Buches beworben wird. Davon fand ich nicht viel.

Man sieht das auch schon an den Kapitelnamen. Sie sind nahezu alle beschreibend oder anklagend, also: warum wir nie zuständig sind, warum wir nie verantwortlich sind, warum Kriege nicht sein müssen, woran unsere Demokratie leidet.... - wo soll da die "neue Moral" vorkommen?

Gegen Ende wagt er dann zwei Kapitel, die mich hoffnungsvoll machten: Wie sich Bürgersinn fördern lässt & wie die Demokratie reformiert werden könnte. Leider kommt kein Vorschlag, wie sich Bürgersinn fördern lässt, sondern eine Beschreibung des Status quo und der Vergangenheit (wieder...). Lediglich in dem Demokratie Kapitel wagt er dann einige durchaus kontroverse Thesen, was mich freute.

Insgesamt, wenn ein Buch zur Moral keine Ecken und Kanten hat mit denen es anstößt, wird es die Diskussion wenig weiter Bringen. Sein Buch ist für mich so eine nette friedliche Schrift zur Moral.

Wer sich einfach mal mit dem Thema Moral beschäftigen will erhält allerdings einen sehr gut lesbaren Schmöker mit einem breiten Spektrum an Geschichten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
im letzten drittel alles vergeigt
die ersten zwei teile des buches haben mich amüsiert und sehr unterhalten. in typischer precht-manier eine schmissige und doch informative zusammenfassung der im moment... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schmetterling veröffentlicht
hörenswert !!!!!!!
ein wirklich tolles Hörbuch. Allerdings muß konzentriert zuhören. So nebenbei funktioniert nicht. Mich hat es zum Nachdenken gebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schneider Stephan veröffentlicht
gut
Ich habe das Hörbuch gekauft.
Positiv
- gut vorgelesen
- verständlich
- nützlich
Negativ
- der Autor bringt- wie immer -nichts eigenes,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Abdelrahman veröffentlicht
ich liebe dieses buch
herr precht ist aus meiner sicht einer der schlauesten köpfe die deutschland hervorgebracht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Saadi veröffentlicht
Irreführender Titel. Beeindruckendes, wichtiges Buch.
Überaus zu empfehlen. Allein der Titel ist etwas irreführend: Geht es doch weniger darum, wie man den inneren Gutmenschen freilegt oder Ähnliches,
sondern eher... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Hamburger Jung veröffentlicht
wie der Eierwurf auf Helmut Kohl
Wenn das 2009 erschienene Buch 'Wer bin ich - und wenn ja wie viele?' zum Zwecke einer Metapher als 'Spaghetti mit Tomatensoße' beschrieben wird, dann ist das ein Jahr... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Steffen Rutter veröffentlicht
Klasse!
In den ersten beiden Teilen des Buches hat Herr Precht, wie man es bereits von ihm kennt, alles für ihn Relevante aus der Forschung aller Disziplinen zu den von ihm betitelten... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Nina veröffentlicht
Manche Mängel
Eigentlich hege ich Sympathie für Richard David Precht, einen vergleichsweise Klugen unter den Talkshow-Gladiatoren. Aber Sympathie darf uns nicht unkritisch machen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Rezensent veröffentlicht
Treffende Analyse und potentielle Schullektüre
Precht ist einer der verschwindend wenigen Protagonisten im medialen Zirkus, bei denen das Zuhören wirklich lohnt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Paraventstudio veröffentlicht
Früher war alles besser ....
nachdem ich das Buch von Richard David Precht "Wer bin ich und wenn ja wie viele? interessant, angenehm zu lesen und innovativ dargestellt fand, zumindest bis zum Kapitel... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Dr. Rainer Rauch veröffentlicht
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