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Produktinformation

  • Darsteller: Brad Pitt, Philip Seymour Hoffmann, Ken Medlock, Jonah Hill
  • Regisseur(e): Bennet Miller
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 21. Juni 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 133 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00742XDRO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.867 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Nach der Baseball-Saison zerfällt die knapp gescheiterte Mannschaft der Oakland A's. Teammanager Billy Beane muss ein neues Team bilden, hat dafür aber nur begrenzte finanzielle Ressourcen zur Hand. Zufällig lernt er den Wirtschaftsanalysten Peter Brand kennen, der ein, wie er glaubt, todsicheres System entwickelt hat, mit Computerstatistiken eine perfekte Mannschaft ohne Stars aufzubauen. Beane vertraut dem jungen Mann und setzt dessen System gegen alle Widerstände durch. Erfolge lassen zunächst auf sich warten.

Movieman.de

Der auf der wahren Geschichte von Baseballspieler Billy Beane basierende Film zeigt auf spannende Art die wissenschaftliche Seite des Sports. Faszinierend werden die Arbeiten des Managements jenseits des Spielfelds in den Fokus der Handlung gerückt. Jegliches Wissen über Baseball wird interessant und aufschlussreich erläutert. Der Zuschauer wird Zeuge, wie Daten rechnerisch in Computer-Statistiken festgehalten und analysiert werden können. Das nun mehr auf dem Papier stattfindende Training offenbart das gesamte Ausmaß des Sports. Brad Pitt („Fight Club“) und Jonah Hill („Superbad“) überzeugen beide mit ihrem dramatischen Schauspiel. Zudem kann das spezifische Thema durch sehr gute Dialoge dem breiten Publikum verständlich, spannend und emotional näher gebracht werden. Fazit: Ein Sportfilm der Extraklasse, der selbst sportunkundigen Zuschauern interessante Details bietet.

Moviemans Kommentar: Regisseur Bennett Miller ("Capote") inszeniert sein Sportdrama in klaren Bildern. Die im Jahr 2002 spielende Handlung wird durch authentisches Archivmaterial ergänzt. Die in Echtzeit spielende Handlung weist sehr natürliche Farbebenen auf. Die zumeist dunklen Szenen in den Innenräumen werden durch angemessene Lichtquellen beleuchtet. Der Zuschauer bekommt dadurch einen Eindruck der häuslichen Situation der Hauptfigur. Durch die mäßigen Lichtquellen lässt sich mitunter ein leichtes Rauschen an den Bildrändern erkennen (0:24:50). Das genutzte Archivmaterial zeichnet sich durch ein kontinuierliches Rauschen aus, wodurch jedoch die Authentizität dieser Aufnahmen gewährleistet wird (0:01:50). Die Kontraste sind gut ausbalanciert. In den geschlossenen Räumen des Sportstadions wirken die Szenen sehr hell, was der deutlich erkennbaren Neonbeleuchtung zu verdanken ist. Bei den Außenaufnahmen bedingt der natürliche Sonneneinfall die Helligkeit der Szenen. Das Haus von Billys Exfrau zeichnet sich durch moderne und helle Möbel aus und symbolisiert ein stabiles Familienleben (0:41:19). Billys Leben hingegen findet in seinem Büro statt, in dem dunkle Möbel dominieren. Trotz aller Hektik entsteht dadurch eine gewisse Gemütlichkeit. Als Zuschauer blickt man den Figuren stets über die Schulter und  erhält dabei  Einblicke in die Akten der Spieler, Informationen aus den Datenbanken und jegliche Computeranalysen (0:27:32). Die Bildstärke wechselt je nach genutzter Quelle, um diese bestmöglich darzustellen. Der Raumeindruck ist stets sehr realistisch gestaltet. Auf dem Spielfeld kann man die geschlagenen Bälle, die durcheinander rufenden Spieler und die Reaktionen der Zuschauer vernehmen. In den Diskussionen des Managements äußern alle Beteiligten lautstark ihre Meinung. Die Dialoge sind auch in angespannten Situationen durchaus ruhig und gelassen. Die unterschiedlichen Nationalitäten der Spieler werden sowohl durch das Aussehen als auch durch ihre sprachlichen Besonderheiten hervorgerufen. Die Stimmen der Sportkommentatoren aus dem Off klingen glaubhaft und erwecken das Gefühl, live dabei zu sein. Unter den Extras findet man informative sowie interessante Featurettes. Audiokommentare erläutern die Besonderheit des Sports nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Entfallende Szenen und Pannen bieten zudem amüsante Einblicke in die Produktion. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 15. Juli 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Mit diesem Satz verabschiedet sich Baseballtrainer Billy Beane(Brad Pitt) von der Distanz zu seinem Team und schaltet um auf Nähe. Für ihn, ein spektakulärer Schritt, und das obwohl Beane ansonsten ein Mann der klaren Worte, Fronten und Vorstellungen ist. Doch im Spieljahr 2001, als Beanes Team, die Oakland Athletics, fast Meister geworden wären, ändert sich alles. Drei Top-Spieler verlassen den Verein und für große Neueinkäufe fehlt schlichtweg das Geld. Beane erkennt, dass "sein" Sport ungerecht ist. Aber anstatt auf seine Scouts zu hören und für vielversprechende Spieler Geld auszugeben, dass er nicht hat, wagt Beane den Sprung ins Baseball-Neuland.

Beane kauft den jungen Wirtschaftsabsolventen Peter Brand(Jonah Hill) für das Team. Der glaubt an eine statistische Formel, die es ermöglichen soll aus Spielern, deren Fähigkeiten durch normales Scouting nie entdeckt werden, ein schlagkräftiges Team zu machen. Bei Beane trifft Brand auf Verständnis, egal wie schräg und unkonventionell seine analytischen Rechnungen auch sein mögen. Für die Old-School Scouts in Oakland rütteln Brand und Beane jedoch an den Grundpfeilern des Sports. Auch Trainer Art Howe(Philip Seymour Hoffman) kann sich keinen Deut mit diesem System anfreunden. So starten die Oakland Atheltics schlecht in die Saison. Trainer, Mannschaft und Manager passen irgendwie nicht zusammen. Das Ergebnis sind Niederlagen. Erst als Beane, früher selbst ein vielversprechender Baseballspieler, den Spielern klar macht, wie sich verlieren anhört, geht ein Ruck durchs Team...

Ach, wie schön war das denn? Ein guter, gefühlvoller Baseballfilm.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dietmar am 22. April 2012
Format: DVD
Die Kunst zu gewinnen ist kein schnell geschnittenes Action-Kino, kein Film der Superlative, sondern ein leise, einprägsamer und intensiv gedrehter Film. Es ist hochqualitatives Hollywoodkino. Ein gutes Drehbuch, gute Schauspieler und eine spannende Story machen diesen Film zu etwas Besonderem.
Brad Pitt spielt hier nicht den martialischen Actionhelden, er ist kein Achilles in Troja, sondern ein stur, mutig und konsequent an seinem Konzept festhaltender Baseball-Manager. Er spielt in Moneyball eindringlich, nachdenklich, mit leisen Tönen und mit einer bis dahin nicht gekannten Einfühlsamkeit. Genau deswegen wurde er zu Recht für diese Rolle für den Oscar nominiert, weil hier ein schauspielerisch deutlich gereifter Brad Pitt zu sehen ist.
Der Film schildert die Story eines klassischen Underdogs. Das Baseballteam der Oakland Athletics hat wenig Geld, wenig Ansehen und wenig Zukunftsperspektiven. Nach dem Weggang vieler guter Spieler steht der Teammanager Billy Beane vor einer deprimierenden Aufgabe. Würde er nach den klassischen, althergebrachten Methoden arbeiten, würde Oakland ein Team stellen, das dazu verdammt wäre, in den unteren Tabellenregionen der Major League Baseball (MLB) zu spielen. In dieser Situation entscheidet er sich etwas zu riskieren und mit neuen, wissenschaftlichen Methoden und mit Hilfe eines Wirtschaftsstatistikexperten, neue Wege zu gehen. Er ist von seiner Sache, trotz anfänglicher Mißerfolge und trotz heftiger Kritik aus dem Club, überzeugt. Er geht stur seinen Weg und hat damit Erfolg. Moneyball, der Titel sagt es schon, schildert ebenfalls die Hintergründe der amerikanischen Nationalsportart Nr. 1. Es geht um Geld und Geld schlägt im Baseball Homeruns, Geld gewinnt.
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Von TheGame2493 am 30. Dezember 2014
Format: Blu-ray
Moneyball zog nur meine Aufmerksamkeit durch die Oscars auf sich. Wieder einmal bin ich sehr froh darüber, so einen Film durch die Preisverleihung entdeckt zu haben.

Billy Beane ist General Manager der Oakland Athletics und schafft es nicht, ein gewinnbringendes und erfolgreiches Team auf die Beine zu stellen. Als er aber Peter Brand als seinen Assistenten einstellt und die beiden mit einer ganz neuen Taktik an ihr Team herangehen, sehen die Oakland A's langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels.

Ich habe von Baseball absolut keine Ahnung. Ich kenne weder die Regeln noch berühmte Spieler, weswegen ich mich erst einmal fern gehalten habe von diesem Film. Ich war deswegen dann auch sehr überrascht, wie gut ich den Film dann doch fand.
Regisseur Bennett Miller (Capote) inszeniert diesen Film aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Vornehmlich natürlich aus der Sicht des GM, Brad Pitt alias Billy Beane. Hier bekommt man einen sehr guten Einblick hinter die Kulissen eines solchen Sportclubs. Man nimmt an Meetings der Scouts und Coaches teil und merkt hier schon sehr schnell, wie viel Gegenwind Beane entgegenweht. Die Scouts wollen ihre Erfahrung nutzen, um das Potential eines Spielers zu erkennen, wie sie es schließlich schon seit Jahrzehnten machen. Beane und sein Assistent Peter Brand wollen aber einen neuen Weg gehen und werden deswegen praktisch ausgelacht. Es wird aber sehr schön gezeigt, vor allem durch Aaron Sorkin's Drehbuch und Dialoge, mit wie viel Selbstvertrauen und unbeirrbaren Glauben an seine Methoden, sich Beane durchsetzt. Brad Pitt spielt diesen Mann wirklich klasse und sehr glaubwürdig und ist das Gesicht des Films. Noch dazu versteht sich Miller sehr gut darin, ihn auch würdig in Szene zu setzen.
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