Pressestimmen
Fünf konkrete Einzelschicksale machen deutlich, dass ein ungewollter oder freiwilliger Karriereknick Chance für ein sinnerfüllteres, zufriedeneres und ausgeglicheneres Leben sein kann (aber natürlich nicht sein muss).
Was das Buch so lesenswert macht, ist die Offenheit der Menschen, die über ihren Karriereknick, ihre Gefühle, Ängste, aber auch den gelungenen Weg aus der Krise sehr freimütig berichten. Das macht Mut und eröffnet neue Sichtweisen. Die Praxisberichte von Coachs und Therapeuten können helfen, eigene Verhaltensstrategien im Berufsleben zu entwickeln. «Ich denke, wir müssen uns davon verabschieden, dass es so etwas wie eine planbare Karriere gibt», sagt die Arbeitsmedizinerin Marianne Engelhardt-Schagen. Insgesamt ist Ruoffs Buch ein Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben, in dem der berufliche Erfolg nicht alles ist. --Deutsche Presse-Agentur dpa, 1. Dezember 2008
Hamburger Abendblatt, 29. November 2008
Präsentation: Das Buch ist kein Ratgeber. Es gibt keine Checklisten, Anleitungen oder Tipps. Hans Ruoff erzählt stattdessen die Geschichten seiner Betroffenen - was ihnen passiert ist, wie sie damit umgegangen sind, was ihnen geholfen hat. Er würzt das Ganze mit seinen eigenen Beobachtungen und den Einschätzungen von Coaches und Trainern. Unterhaltsam und fesselnd. - Bewertung: exzellent
Praxiswert: Ruoff schildert glaubhafte Geschichten von Menschen, in denen sich eigentlich jeder irgendwie wiederfinden kann. Sie wollen Erfolg haben, sind zielstrebig, haben einen Karriereplan. Aber dann scheitern sie. Wer in einer ähnlichen Situation steckt, mag sich getröstet fühlen und Anregungen finden. Für alle anderen ist es eine interessante Anregung, sich mit dem "Was wäre wenn ..." auseinanderzusetzen. - Bewertung: gut
Rezension
Rezension
Ruoff gibt keine wohlfeilen Ratschläge. Er stellt die konkreten Fälle dar und schildert erfolgversprechende Strategien, wie erfahrene Outplacement-Berater sie verfolgen. Im Kern geht es dabei immer darum, dass die Betroffenen ihre Situation nüchtern betrachten lernen und mit großer Anstrengung einen Neustart in die Wege leiten. Dazu gehört unter Umständen die Einsicht, dass man seinem Job nicht gewachsen war. Dass man auf zermürbende Rechtsstreitigkeiten mit ungewissem Ausgang verzichtet und dem alten Arbeitgeber in gewissem Sinne verzeiht.
Das kleine Buch ist aufschlussreich, weil es einen Einblick in Berufssituationen gibt, die gerne schamhaft totgeschwiegen werden. Und die doch jedem Angestellten jederzeit blühen können. Die Aufmerksamkeit gehört sonst den Aufsteigern, den Gescheiterten geht man aus dem Weg. Hier lernt man Menschen kennen, die mit der schwierigen Situation fertig wurden - wenn auch nicht ohne Mühe.