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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Öffnet die Augen in mancher Hinsicht, 7. September 2003
Von Ein Kunde
Dieses Buch sollte man trotz des nicht gerade sachlichen und obendrein irreführenden Titels gelesen haben. Hier dürfte fast jeder bei sich einige Dinge entdecken, die er nur anderen Menschen zuliebe tut, ohne es wirklich zu merken. Kirschner öffnet einem die Augen, wenn es darum geht, unser tägliches Handeln einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Warum handeln wir so, wie wir handeln? Oft stellt man fest, dass man bestimmte Dinge nur tut, weil sie von uns erwartet werden. Wir wollen nicht "anecken", nicht unangenehm auffallen, der Norm entsprechen. Wir tun Dinge, die uns nicht nützen, statt dessen nützen sie anderen. Das Bestreben, ein Egoist zu werden und zu sein mag von manchen negativ aufgefasst werden. Warum? Weil ein Egoist (in Kirschners Sinne) nicht mehr für Manipulationen zur Verfügung steht, sondern seine eigenen Interessen gegen andere durchsetzt. Ein Egoist entscheidet für sich selbst, hängt keinen Moden nach und redet niemandem nach dem Mund. Klingt unbequem? Nur für die, die uns manipulieren wollen. Wer nach der Lektüre übrigens die Lust auf weitere Bücher des Autors verspürt, kann sich diese sparen. Die Grundaussagen seiner Bücher sind alle mehr oder weniger gleich.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein absoluter Klassiker, 7. September 1999
Von Ein Kunde
Dieser Klassiker von dem Österreicher Josef Kirschner ist genau das richtige Buch für jeden, der sich nicht mehr von anderen auf der Nase herum tanzen lassen, sonder sein Leben selbst in die Hand nehmen will. Für den Autor ist ein Egoist ein Mensch, der mit sich selbst zufrieden ist, der immer seinen eigenen Weg geht und dabei das Leben in vollen Zügen geniest, da er weiss, was für ihn selbst das Beste ist. Sehr ausführlich wird beschrieben, worauf man achten muss, wenn man sich nicht mehr ausbeuten lassen will. Er zeigt die Widerstände, auf die man als Egoist stösst und wie man diese einfach auf der Seite liegen lässt. Natürlich geht das alles nicht ohne Opfer ab. Diese bleiben in diesem Buch aber nicht ungenannt. Immer wieder bringt Kirschner Beispiele, wodurch das Ganze viel plastischer wird und man sich alles besser vorstellen kann. Dieses Buch ist alles andere als graue Theorie. Es ist schon eine wahre Kunst, sich nicht von der Meinung seiner Umwelt beeinflussen zu lassen - und diese Kunst wird hier sehr genau dargelegt. Noch eine Bemerkung am Schluss: Dieses Buch ist nicht für Menschen geeignet, die nur auf ihre Errettung durch andere warten. Wer glaubt, dass es ausreichend ist, dieses Buch zu kaufen, einmal zu lesen und danach ein anderer, selbstbestimmter Mensch zu sein, der irrt. Das klappt mit diesem Buch nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kirschner predigt beinahe fernöstliche Gelassenheit!, 16. Januar 2003
Würde die Welt nicht besser aussehen, wenn sich jeder einmal mehr um seine eigenen Dinge kümmerte? Der Titel provoziert erstmal, da das Wort Egoismus negativ besetzt ist und die meisten von uns entgegengesetzt erzogen wurden. Kirschner empfiehlt aber keine aggressiven Egotrips, sondern zeigt auf, in wie weit unser Leben durch Fremdmanipulation und Verleugnung eigener Wünsche und Interessen geprägt ist. Es geht unter anderem darum, herauszufinden, was ich wirklich möchte oder in wie weit meine "Wünsche" fremdbestimmt sind (z.B. ein größeres Auto um den Nachbarn auszustechen, mehr Geld verdienen, damit die Frau einen weiteren Diamantring erwerben kann oder beruflicher Erfolg, nur um andere zu beeindrucken?) Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und persönliche Freiheit -hier einige exemplarische Aussagen Kirschners: "es ist nicht nötig, andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen", "wer wirklich gut ist, braucht niemanden, der es ihm ständig neu bestätigt" und "wenn man angegriffen wird, läßt sich der Gegner am besten mit seiner eigenen Aggressivität besiegen" (hier finden sich beinahe Anklänge zu ZEN-Buddhismus und japanischen Budo - Disziplinen).
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