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Die Kunst des Scheiterns Hörbuch-Download – Ungekürzte Ausgabe

4.8 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 2 Stunden und 21 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Sturm & Klang
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 5. August 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003YHT4L2
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 12. Juni 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Blick Weckers auf dem Titelbild konnte ich nicht ausweichen. Dem Titel noch weniger. Also las ich mein erstes Wecker-Buch, was natürlich nicht genau stimmt, da mich seine poetischen Liedertexte beinahe so lange begleiten wie die von Bob Dylan. Allerdings verlor ich den Anschluss in den Neunzigerjahren nach einem Konzert, das offenbar in die Phase fiel, in der Konstantin Wecker Kunst und Leben nicht mehr so auf die Reihe brachte. Das ganze Drogentheater interessierte mich dann so wenig, dass ich nicht einmal merkte, dass es irgendwann wieder vorbei war.

Nun wird der Wecker also sechzig und erinnert mich daran, wie lange mein eigener Lebensfaden bereits ist. Doch wenn ich die acht Bilder betrachte, die Weckers biografische Stationen exemplarisch wiedergeben, wirkt er 2006 sehr viel jünger als 1995. Zumindest zufriedener. Scheitern als Notwendigkeit zur Selbstfindung? Herbe Schicksalsschläge führen umherirrende Menschen nicht automatisch ins Paradies der Gelassenheit. Zum Schicksal gehört auch, ob eine Krise genutzt wird. Wie weit wir darauf überhaupt Einfluss haben, weiss ich nicht. Aber die Lektüre von Konstantin Weckers Buch bestätigt zumindest meine eigenen Erfahrungen vom Scheitern. Nichts und niemand waren für meinen Weg wichtiger als meine Tochter. Und dennoch, ein behindertes Kind wünscht man sich ebenso wenig wie den Absturz in die Drogenhölle.

Wenn sich alte Wecker-Fans darüber ärgern, dass ihr Held nicht mehr bei jeder Demo dabei und bei jedem bürgerlichen Anlass draussen ist, haben sie wohl wenig von seinen Texten begriffen. Widerstand hat viele Formen. Auf die Präsentation selbst gebackener Erfolgsrezepte zu verzichten, ist eine davon.
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Format: Gebundene Ausgabe
Da nimmt man ein Buch zur Hand, weil es eben da liegt oder wie in meinem Fall, weil es der Partner zum Geburtstag bekommen hat. Welch eine glückliche Fügung, denn eigentlich meine ich, dass ich das Buch hätte kriegen müssen. Konstantin Wecker, einer meiner Liedermacherheroen, Vorbild will ich ihn vielleicht nicht nennen, aber er brachte auch bei mir das lyrische Element in meine Arbeit. Aber um die geht es ja nicht, vielleicht ein anderes Mal. Hier geht es um einen Mann, der immer zwischen kraftstrotzender, animalischer und schweißdurchtränkter Bühnenarbeit und jenem dünnen Eis der Existenzängste und Fluchten hin und her sprang - aber heute vielleicht nicht mehr springt. Viele seiner Verse, Reime und lyrischen Bilder, zitiere ich noch aus dem ff., wie "Noch kriegt ihr mich nicht dran, es ist noch viel zu viel zu tun, auf jenem Blatt, das Lorbeer heißt, will ich nicht ruhn, ich will die Feigheit rennen sehn..." und so weiter. Und jetzt lese ich endlich mal seine Geschichte, die mir ein schlechtes Gewissen bereitet. Denn ich habe mich in all den Jahren oft in der Bewertung dieses Menschen von, sagen wir es ehrlich, Klatsch und Tratsch und wirren Koksgeschichten und - Gerüchten, beirren lassen, was mir heute leid tut. Denn ich hätte alles besser wissen müssen. Hier geht es um eine hochsensible Vita, geprägt von christlich, spiritueller und hochintellektueller, humanistischer Einstellung, geprägt von einem Elternhaus, welches in finsteren deutschen Zeiten den Rücken grade hielt. Trotz oder deswegen, wie so oft, muss der Jugendliche Konstantin sich reiben, an den Verhältnissen im dumpfen Bayern München, er bricht aus und das bis heute.Lesen Sie weiter... ›
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Von Tinki9 VINE-PRODUKTTESTER am 3. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich finde ich Konstantin Wecker doof. Als ich auf das Ende meiner Pupertät zusteuerte war er irgendein bekannter Revoluzzer aus den Siebzigern, der sich zukokste und zur Münchener Chickeria gehörte. Ich kenne weder seine Lieder noch habe ich sein sonstiges Leben verfolgt. Und dann stand ich in der Stadtbibliothek vor dem Titel "Die Kunst des Scheiterns". Zweimal bin ich daran vorbei gelaufen und dann habe ich das Buch doch eingepackt. Wenn es sich nicht lesen lassen würde, könnte ich es ja einfach wieder zurück bringen, habe ich mir gedacht.

Und dann war ich überrascht. Die Biografie von Konstantin Wecker ist nicht das Aufzählen seiner einzelnen Lebensstationen, sondern eher der Aufbau von philosophischen Einsichten anhand einzelner Anekdoten aus seinem Leben. Zu jeder Geschichte gibt es einen aktuellen Bezug und einen Lerneffekt. Und das ganze ist ungemein gut lesbar und locker verpackt. Man kommt sich vor, als würde man in einem lockeren Gespräch beim Grillen etwas voneinander erzählen - nicht so der Reihe nach, sondern immer so wie das Thema gerade kommt. Gleichzeitig hört sich das Buch ehrlich an. Und das macht doppelt erfreulich zu lesen.

Einige Sprüche aus dem Buch haben einen echten Wert, der sie sicher irgendwann zu Zitaten macht, wie z.B.
<snip>
Altern ist nur dann eine Niederlage, wenn ein unrealistisches Menschenbild hat. Unerlässlich für diesen letzten großen Schritt der Wandlung ist unbedingte Neugier, Hingabe, Mut zum Chaos und zur Verzweiflung, Lust am Verlassen ausgetretener Pfade, Bereitschaft gefährlich zu leben, und vor allem: nicht alte Vergnügen wieder aufzuwärmen.
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Kommentar 15 von 15 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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