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72
4,6 von 5 Sternen
Die Kunst, aufzuräumen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2012
Diesen Bildband habe ich jetzt schon mehrfach verschenkt. Immer an solche Menschen, die verlegen waren und sagten: "Sieh dich hier in meiner Wohnung nicht um - ich, äh, ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, aufzuräumen; viel zu tun derzeit." (Als ob die nicht wüßten, wie es bei mir aussieht - nämlich: bewohnt.)

Verblüffend, diese Ordnung im Buch. Mit vorher und nachher. Wirklich zum Nachdenken und Freuen. Eine gelungene Komposition. Was heraus kommt: Ordnung ist nicht immer schön - und nie gemütlich-entspannend.

Meine Vorrezensenten haben den Inhalt und die Bilder des Buches hervorragend beschrieben, das also brauche ich nicht mehr zu tun. Was mir allerdings aufgefallen ist - weil ich so manchmal unangemeldet bei Freunden auftauche: Dass der Bildband noch immer griffbereit dort liegt, ohne dass man mit mir gerechnet hat. Also ihn nicht flugs hervorgeholt und demonstrativ drapiert hat, um mich Schenkende zu erfreuen. Mehr noch: Man hat die Bilder und Ideen aufgegriffen, um beispielsweise ein Rätsel für eigene Gestaltungen einer Geburtstagsparty, eines Jubiläums, einer Adventsfeier zu gestalten. (Keine Angst, Verlag, Firma und Anwälte: Niemals wurden Original-Fotos oder -Texte verwendet.)

Freuen Sie sich über diese Bilder, über das Herzblut, das Engagement, das "Gehirnschmalz", das die Macher in ihr Werk gesteckt haben. Sie werden nicht enttäuscht sein und Ihre Beschenkten ebenfalls nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Schweizer Kabarettist Ursus Wehrli hat mit Nadja Sieger zusammen den New York Comedy Award, den Salzburger Stier, den Deutschen Kleinkunstpreis und den Reinhart Ring bekommen. Sehr viel mehr gibt es in diesem Metier nicht abzuräumen. Vielleicht hat er deshalb mit dem Aufräumen begonnen. Jedenfalls hat er mit "Kunst aufräumen" und "Noch mehr Kunst aufräumen" gleich zwei Bestseller gelandet. Bei mir allerdings nicht, da mich das Konzept, Kunst zu zerlegen, nicht sonderlich begeisterte. Anders ist es beim dritten Aufräumbuch. Denn jetzt beschäftigt sich Ursus Wehrli mit dem Chaos des Alltags. Und damit ändert sich der Blickwinkel in einer Art, die auch mir gefällt.

Wehrlis Zerlegungen und Neuordnungen beginnen mit einem banalen Tannenzweig. Danach folgen bereits erste Höhepunkte, wenn er einen Teller Buchstabensuppe alphabetisch ordnet, die Wäsche nach Farben aufhängt, Streckenpläne öffentlicher Verkehrsbetriebe neu arrangiert, Menschen aufreiht, das Equipment eines Christbaums zeigt oder endlich Ordnung im Sandkasten schafft.

Zwanzig farbige Doppelseiten bringen erstaunliche Einblicke in alle möglichen und unmöglichen Dinge unserer Welt. Sterne sind keine Haufengebilde mehr, Hühner lassen ihre Eier nicht länger ungeordnet in der Wiese liegen, im Freibad wird alles säuberlich getrennt, Pommes fasst Wehrli zu Fünfergruppen zusammen, Autoparkplätze werden nach Buchhalterart verwaltet, ein Fruchtsalat gibt seine Zusammensetzung preis, Einkaufskörbe ähneln neuen Farbkästen und dank Wehrli lässt sich endlich voraussagen, ob geliebt wird oder nicht, weil jedes Blatt einer Margerite gezählt wird.

Mein Fazit: Wie schön Sinnloses sein kann, zeigt Ursus Wehrli nicht nur als Kabarettist, sondern auch als Autor dieses Buches. Muss man nicht zwingend haben, kann aber Spaß machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2012
Ein wirklich tolles Buch. Was man nicht alles aufreumen und sorteiren kann. Ich muß gestehen, ich hab genau gezählt, ob auch wirklich alle Sonnenschirme, und Skateboeards wieder da sind. Auf solche Ideen muß man erst mal kommen. Ich hab das Buch mit in die Kita genommen. Die Kinder waren begeistert. Nach 3 Tagen entwickelte aich von selbst die Idee, das können wir doch auch mal machen. Also wird bald die eigene Ausstellung eröffnet. Foto vorher machen, Sortieren, Foto hinterher. Macht irre Spaß und seitdem wird auch mit viel mehr Spaß aufgereumt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 12. Juni 2012
Mir wurde das Buch empfohlen. Mit der Beschreibung des Inhalts tat sich derjenige schwer. Aufgeräumte Bilder? Kunst, geordnet? Aber er war sichtlich begeistert.

Ich konnte nicht widerstehen und habe mir das Buch gekauft. Und ich bin nun auch begeistert. Und auch ich habe Probleme, dieses fantastische Buch angemessen zu beschreiben!

Usus Wehrli ordnet nicht einfach nur. Ordnung ist das Thema, doch hier steckt mehr drin, als einfach nur beliebige Alltagssituationen zu ordnen. Ursus Wehrli zeigt uns einen humorvollen Blick auf überraschende Details. Manche Bilder bestechen durch ihre (teils absurde) Schlichtheit, die die Ordnung mit sich bringt, andere Bilder offenbaren ein geniales Denken um die Ecke. Jedenfalls bringen einen die Bilder zum Lachen! Was soll man lange drum herum philosophieren? Das Buch macht einfach Spaß!

Dieser Band ist bereits das dritte Buch dieser Reihe, nach Kunst aufräumen. und Noch mehr Kunst aufräumen. In den ersten beiden Bänden, räumt Ursus Kunst auf. Hier im dritten Band sind es Alltagssituationen unterschiedlichster Art.

48 Seiten humorvolle Kunst auf Hochglanzfotos. Die Qualität des Bildbandes ist spitze. Für mich war es ein sehr wertvoller Tipp. Und ich wage zu behaupten, dass dieses Buch auch ein ideales Geschenk sein kann. Bisher war einfach jeder begeistert, dem ich es gezeigt habe!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2012
Ob Bildbände gut sind, merkt man erst nach einiger Zeit: Manche blättert man durch, findet sie toll, legt sie weg und vergisst sie dann.
Dieses Buch allerdings habe ich seit mehreren Monaten und so oft angeschaut, wie noch keinen anderen aus meiner umfangreichen Sammlung.
Immer wieder kann ich Neues entdecken und mich über Details in den Bildern amüsieren.
Jeder, der mich besucht, blättert drin und oft erschallt dabei lautes Lachen und wir haben regen Gesprächsstoff.
Ich finde das Buch Klasse, mache mir aber ein wenig Sorgen um Herrn Wehrli.
Ob das Aufräumen ihn inzwischen schon psychisch verändert hat und er in eine Aufräum-Zwangs-Neurose schlittert?
Lieber Urs Wehrli, passen Sie gut auf sich auf! Wir brauchen Sie noch....
Vielleicht machen Sie zur Abwechslung mal einen Bildband:
"Kunst-Chaos" und zerstören die gnadenlose deutsche Ordnung teilweise mal, so wie meine Kinder....
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2011
Ich habe bei RTL Aktuell einen Bericht über Ursus Wehrli und seine Kunst gesehen und war sofort begeistert von seiner Idee. Darauf muss man erst mal kommen, Bilder von Miro oder chinesische Schriftzeichen aufzuräumen... =)

Ich habe dann sofort bei Amazon alle drei Bücher bestellt und muss sagen, ich war von der Qualität sehr begeistert. Die Bilder sind im Großformat auf einer Seite und das Vorher- und Nachher-Bild auf einer Doppelseite.

4 Punkte gibts nur deswegen, weil ich mir auch kleine Anekdoten gewünscht hätte, wie bspw. die Umordnung logistisch stattgefunden hat (Bsp. Parkplatz) oder ob er rein zufällig ins Schwimmbad geht und die Gäste bittet, sich aufräumen zu lassen ;-D oder ob das gestellt war.

Ein Anreiz für den persönlichen Alltag ist aber allerdings nicht =) Obwohl... wenn man sich das Bild auf dem Einband anschaut ;-D
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2012
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen -und es inzwischen sehr, sehr oft weiter verschenkt! Es ist schön, es ist lustig, und es ist kein bisschen platt, sondern oftmals geradezu hintergründig. Es lässt schmunzeln und nachdenken über Sinn oder Unsinn von Ordnung, und spätestens der aufgeräumte Fahrplan oder die sortierten Schriftzeichen beweisen auf sehr amüsante Art und Weise: Das Ganze ist eben doch mehr als die Summe seiner Teile!
Sehr originell und absolut gelungen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2011
Ich persönlich kenne wenig Menschen, denen es so wie mir selbst gelegentlich Freude macht, aufzuräumen. Dafür aber umso mehr, in deren Häusern, Wohnungen, Zimmern, aber auch Gärten es aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Nachdem er mit seinen beiden Büchern "Kunst aufräumen" und "Noch mehr Kunst aufräumen" einen großen Erfolg gehabt hat, weitet Ursus Wehrli nun in seinem neuen Buch seine Idee aus und räumt mit allem auf, was ihm unter die Finger kommt. Geniale, lustige und phantasievolle Bilder voller Hintersinn sind so entstanden, die dem Betrachter etwas von der Ambivalenz des Aufräumens entschlüsseln. Denn nicht immer sieht es nachher besser aus als vorher, nicht jedes Aufräumen macht einen Sinn, so manches ist kontraproduktiv und verwandelt den vorher durch die Unordnung differenzierten Zustand ins Banale, Lächerliche, Sinnlose.

Wie man Aufräumen zu einer Kunstform erhebt, das kann man in diesem Buch studieren.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2011
Der Schweizer Künstler Ursus Wehrli tut etwas, was manche als Ziel eines geordneten Lebens betrachten und spiegelt gleichzeitig, wie wenig sinnvoll das oftmals wäre: er ordnet die Dinge.

Folgte man der Aufforderung "Räum Dein Zimmer auf", so käme selten eine so extrem übersichtliche und dadurch geradezu krude Aneinanderreihung von Gegenständen nach Größe, Farbe, Form, Gewicht oder Ausrichtung zustande, wie bei den Wehrlis Werken. Da kaufen Menschen plötzlich nur noch Produkte einer Farbe ein, werden in einem Schwimmbad Spiel- und Funktionsgegenstände sowie die Besucherinnen und Besucher nach Farbe, Form und Kleidung ähnlich in Reihen auf den Boden platziert, Sandkastenspielzeuge nach Funktion, Größe und Farbe im Sandkasten aneinander gelegt oder ein Christbaum fein säuberlich in die Bestandteile zerlegt und nach Materialbeschaffenheit aufgereiht.

Das vermeintliche Chaos des ganz normalen Alltags findet sich nach der Bearbeitung durch den Künstler plötzlich in einer - weil so ungewohnt perfektionistisch - eher kruden Weise bereinigt wieder. Interessant, dass diese oft gedankenlos eingeforderte Ordnung in die Tat umgesetzt keineswegs zur inneren Befriedigung führt, sondern eher beunruhigt ob der unnatürlichen Reinheit der Ausstrahlung. So will man das doch auch wieder nicht ...

Es ist ein Spiel mit der vermeintlichen Übersichtlichkeit und dem Bedürfnis nach äußerer Klarheit. Systematisierte Darstellungen von Fahrstreckenplänen, Aufteilung von Hühnergehegen, Platzierung von Schriftzeichen eines Hinweisschildes oder die Ablage von Utensilien Teilnehmender einer Langlauf-Veranstaltung beunruhigen eher. Die gereihten Sterne des Nachthimmels rufen geradezu Sorge um den Bestand des Universums hervor.

So ruft plötzlich die Auseinandersetzung mit vermeintlich wohltuenden Ratschlägen, Vorschlägen oder Hinweisen zur Regelung eines gelingenden Lebens im Kontext des Alltags oder auch der Kunst geradezu zum Widerstand gegen die Verregelung auf, fordert die Reflexion ein und nötigt Betrachtende, sich nach Chaos, Durcheinander und Vielschichtigkeit zu sehnen. Das ist wahre Kunst, die der Künstler in seinem Buch aufzeigt, das allerdings erst in einem zweiten Blick dahinter! (c) 12/2011, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2012
Hatte einen Bericht im TV über Herrn Wehrli gesehen und dachte: "Genial - muß ich haben". Als das Büchlein dann kam, war ich etwas enttäuscht, denn da war nicht mehr drin, als das, was ich ohnehin schon im Fernsehen gesehen hatte.

Für Leute, die noch nie was vom Künstler gehört haben oder nur seine anderen Bücher kennen, sicherleich ein nettes und witziges Mitbringsel. Wehrlis Ideen sind schon klasse - aber davon könnte man durchaus auch ein bischen mehr auf einmal vertragen, als die paar Seiten.
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