Ich habe von dem Buch mehr erwartet. Zumal es nicht viel Literatur zum Thema "alleine sein" gibt und ich sehr auf dieses Buch gespannt war. Ich kenne die anderen Bücher von John Selby nicht, aber "Die Kunst, allein zu sein" fand ich einfach nur belanglos. Der Ansatz/Grundgedanke ist nicht schlecht, deshalb hätte ruhig mehr zum Thema selbst drin stehen können. In einer Zeit, in der das "Alleine-sein" vernachlässigt wird bzw. schief angesehen, würde man dazu gerne mehr lesen. Die einfachen Merksprüche und Übungen findet man in einem beliebigen "Liebe dich wie du bist"-Selbsthilfe-Buch genauso. Der Unterschied zwischen allein und einsam, die Grundlage der Selbstliebe... das ist doch alles nichts Neues - zumindest für den, der so ein Buch überhaupt kauft. Es wirkt zusammengeschustert und lieblos. Bleibt nur zu hoffen, daß es dem einen oder anderen, für den der Inhalt Neues verspricht, trotzdem weiterhilft!