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Schon die ersten Dutzend Beispiele eignen sich, Sicherheitsbeauftragten von Unternehmen jede Lebenslust zu nehmen. Oft behauptet und mit diesem Buch erneut bestätigt: Menschliches Verhalten und die Sicherheitsvorkehrungen widersprechen sich grundsätzlich. Unternehmen sind dazu da, ein Produkt oder einen Service anzubieten und sind dabei auf freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter angewiesen, um die Produkte oder Services an Frau und Mann zu bringen. Menschen sind sozial orientierte Tiere und brauchen Zuneigung und Anerkennung. Die menschliche Seite der Unternehmenssicherheit kontrollieren zu wollen, bedeutet, jemandem etwas vorzuenthalten. Das ist gleichbedeutend mit der versuchten Quadratur des Kreises.
Angesichts Mitnicks Ruf als Hacker-Guru ist bei einem Angriff der kleinste gemeinsame Nenner für Hacker, die sich der Sozialmanipulation bedienen, der Computer. Die meisten Szenarien in Die Kunst der Täuschung funktionieren ebenso bei computerfreien Organisationen und waren wahrscheinlich schon den Phöniziern bekannt. Die heutige Technik macht es jedoch schlichtweg einfacher. Telefonieren ist schneller als Briefe schreiben und große Organisationen sind gleichbedeutend mit vielen organisationsfremden Kontakten.
Viele der von Mitnick vorgeschlagenen Sicherheitstipps hören sich erst sinnvoll an, bis man darüber nachdenkt, wie man sie denn praktisch umsetzen kann. Denn dann fällt auf, dass wirkungsvollere Sicherheitsvorkehrungen gleichzeitig die Effizienz einer Organisation reduziert. Eine Gleichung, die in der konkurrenzbasierten Wirtschaft nicht aufgeht. Ganz abgesehen davon, dass niemand in einer Organisation arbeiten will, in der das oberste Gesetz "Traue niemandem" heißt. Mitnick zeigt auf, wie leicht Sicherheitsvorkehrungen durch Vertrauen aufs Spiel gesetzt werden. Ohne Vertrauen können Menschen jedoch nicht zusammenleben und -arbeiten. In der Realität müssen sich effektiv arbeitende Organisationen damit abfinden, dass absolute Sicherheit ein Mythos ist und nur bessere Versicherungen einen Ausweg aus dem Dilemma darstellen. --Steve Patient -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Auf einige dieser Tricks sollte man aufmerksam sein,
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Täuschung. (Taschenbuch)
Ich gebe einigen meiner Vorredner recht: Vieles in diesem Buch wiederholt sich, einiges dürfte so nur in den USA funktionieren (aus technischen und betriebsorganisatorischen Gründen, und weil ich hierzulande solcherart Naivität nicht erwarten würde).Trotzdem sollte man das Grundmuster des "Social Engineerings" - auf dtsch. etwar: Trickbetrug im Umfeld IT - kennen. Man macht sich die Hektik und Zeitnot und die starke IT-unterstützte Arbeitsteilung in Konzernen und Filialen zunutze. Man benutzt die einen, um das Ziel, seine Sprachgebräuche und ein paar insiderische Puzzlestücke kennenzulernen und sich eine Identität zuzulegen und die anderen um das Insiderwissen und die Pseudoidentität zu benutzen. Das Schema ist jeweils: Für dieses Schema werden etwa in der Hälfte des Buches illustre Beispiele gezeigt. Aber es geht mir hier beim Lesen wie so oft bei der Lektüre US-amerikanischer Fachliteratur: Ist doch ein bisschen übertrieben, kann doch wohl so nie stattfinden und ist nur der Deutlichkeit halber so stark übertrieben, oder? Es zielt vorrangig auf US-Angestellte, die sich gegen Trickbetrüger schützen wollen. Allerdings regt es die Phantasie an und zeigt, welch große Schwachstelle trotz aller technischen Maßnahmen, auf die allein deutsche Geschäftsführer und Manager ja so gerne setzen, der Mensch in seinem Arbeitstrott und -druck ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Selbst ein schlechter Roman ist logischer!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Täuschung. (Taschenbuch)
Aufgrund der Rezensionen und des Hintergrundes fand ich, es waere doch eine gute Idee nicht nur ueber Hard- und Softwaresicherheit zu lernen, sondern auch ueber die Schwachstelle Mensch.Leider musste ich feststellen, dass der Lerngehalt dieses Buches nicht allzugross ist und die verbrauchte Zeit mehr kostet, als die daraus gewonnene "Erkenntniss" Wert ist. Gleich zu Anfang oeffnet der Autor die Augen des Lesers mit einigen Methoden, die wirklich funktionieren. Doch dann wiederholt sich seine Aussage immer wieder und wieder mit immer schlechter werdenden, und meiner Meinung nach einigen erfundenen, Beispielen. Taucht ein wirklich hartes Problem auf, so folgt zu gleich ein unglaublicher Zufall, der alle Zweifel beseitigt und volle Glaubwuerdigkeit zur Folge hat. Da die "Geschichten" nicht zusammenhaengend erzaehlt werden und die Herkunft vieler Voraussetzungen ungeklaert bleiben, ist dieses Buch nicht einmal als "Roman zum Zeitvertreib" zu gebrauchen. Das Buch erhaellt nur aus einem Grund 3 Sterne: Die Kernessenz, dass die meisten Menschen einem netten Fremden oft mehr erzaehlen, als sie eigentlich wollen, stimmt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Fachbuch oder Märchenbuch?,
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Täuschung. (Taschenbuch)
Habe mir von diesem Buch eigentlich viel mehr erwartet, vielleicht wurde ich auch deshalb sehr enttäuscht. Die Autoren erklären das Thema Social Engineering sehr gut und geben auch sehr gute Beispiele, diese Beispiele werden aber im Grunde immer wieder wiederholt und das macht alles sehr langweilig zu lesen.Die Sprache in der dt. Übersetzung ist sehr einfach und es springt einem auf fast jeder 2. Seite ein Druck-/Rechtschreib- oder Grammatikfehler ins Auge. Für mich hat sich der Kauf nicht gelohnt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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