Kurzbeschreibung
Sterben und Sterbebegleitung, Tod und Jenseits, Trauer und Trauerbewältigung, ja sogar Fragen nach einer Begräbniskultur bewegen heute die Menschen in ganz signifikanter Weise. Das beachtliche Engagement in der Hospizbewegung ist ein beredtes Indiz dafür. Eine reiche Hilfestellung für die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, eine Einführung in die Kunst des guten Sterbens liefern die Künstlerin Renée Rauchalles und der Theologe Bernhard Sill. Das Buchkonzept steht in der Tradition der klassischen ars moriendi, die nicht nur mit klugen Worten, sondern auch mit Bildern die Menschen inspirierte. Im Dialog mit den sensiblen Bildern der Münchner Künstlerin bietet Sill existentielle, theologische und spirituelle Aspekte des Themas, die das Suchen und Finden je eigener Antworten auf die Frage nach Leben und Tod voranbringen. Nicht der platte Ratgeber (Wie benehme ich mich angemessen im Krankenzimmer usw.), sondern die profilierte Hilfestellung für die persönliche Auseinandersetzung mit Sterben und Tod stehen im Zentrum des Buches. Und nichts qualifiziert Menschen besser zur Sterbe- und Trauerbegleitung als eine reflektierte und authentische Haltung zur eigenen Sterblichkeit.
Über den Autor
Der Autor Bernhard SILL, Dr. theol., geb. 1955, studierte katholische Theologie in Paderborn und Wien. 19911997 Dozent für Moraltheologie am Priesterseminar der Diözese Hildesheim; seit 1997 Professor für Moraltheologie und Sozialethik an der Fakultät Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit der Katholischen Universität Eichstätt.
Die Künstlerin Renée RAUCHALLES studierte an der Meisterschule für Grafik in München mit Diplomabschluss. Nach zahlreichen Buch- und Zeitschriftenillustrationen, Kunstplakaten, Werbegrafiken u.a. widmet sie sich seit 1987 ganz der Malerei. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. 1996 Aufnahme in die WDR-Galerie.