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Die Kunst der Selbstausbeutung: Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen [Gebundene Ausgabe]

Jakob Schrenk
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. August 2007
Jeder von uns kennt das: Wir machen Überstunden, ohne sie aufzuschreiben, buchen für das letzte freie Wochenende eine Fortbildung und kommen zur Not auch am Samstag in die Firma. Wir alle arbeiten viel und gern, doch manchmal beschleicht uns ein furchtbarer Verdacht: Was ist, wenn wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen? Was, wenn der Traum von selbstbestimmter interessanter Arbeit zum Alptraum wird? Dieses Buch beschreibt die neue Arbeitswelt, die sich in den letzten Jahren allmählich, aber nachhaltig etabliert hat.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Die Kunst der Selbstausbeutung: Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen + Bevor der Job krank macht: Wie uns die heutige Arbeitswelt in die seelische Erschöpfung treibt - und was man dagegen tun kann
Preis für beide: EUR 34,89

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (24. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180273
  • ISBN-13: 978-3832180270
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 286.254 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Bemerkenswert. STERN Der Soziologe will seine Leser zum Nachdenken anregen, ob sie bei der 'totalen Verherrlichung der Arbeit' mitmachen wollen. Es ist eine wichtige Frage, die jeder Arbeitskünstler nur alleine beantworten kann. BERLINER ZEITUNG Eine kluge Analyse der schönen neuen Arbeitswelt. EMOTION 'Die Kunst der Selbstausbeutung. Wie wir vor lauter Arbeit unser Leben verpassen' stellt auf ironisch-unterhaltsame Art die Frage, ob sich der ganze Stress lohnt und wie Alternativen aussehen könnten. FREUNDIN Seine [ ] flüssig beschriebenen Theorien weiß Schrenk mit eindrücklichen Beispielen zu verdeutlichen. EßLINGER ZEITUNG Lesenswertes Buch zur neuen Arbeitswelt. NEUES DEUTSCHLAND Klug; pointiert und unterhaltsam. [ ] Er eröffnet mit seinem Buch eine Debatte, die es jetzt zu führen gilt. GOOD LIFE Ein Buch für alle die zu lang arbeiten. MYSELF

Über den Autor

Jakob Schrenk, 1977 geboren, ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule. Reportagen und Feuilleton-Artikel schreibt er unter anderem für Neon, Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, taz und den Standard. Zudem unterrichtet und promoviert er am Institut für Soziologie der LMU München.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffende Analyse der modernen Arbeitswelt 10. Oktober 2010
Von Claudius
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch macht aus meiner Sicht insbesondere auf eine Tatsache aufmerksam, die aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken ist.

Früher, mit Beginn der Industrialisierung war die überwiegende Anzahl der Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe der Industrie angesiedelt. Dort gab es eine relativ enges und demzufolge auch monotones Aufgabenspektrum für den einzelnen Arbeiter zu absolvieren. Denkt man an die Charly Chapplin Filme, wird deutlich weshalb diese Arbeitsplätze in der Retrospektive mehrheitlich zu Recht als nicht erstrebenswert angesehen werden.

In der heutigen Arbeitswelt gibt es häufig dieses eng umschriebene Tätigkeitsfeld nicht mehr. Der moderne Angestellte ist heutzutage vielmehrvein Unternehmer in eigener Sache. Dies hört sich zunächst verlockend an, da damit auch viele Freiheiten (Eigenverantwortung, keine festen Arbeitszeiten, Gleitzeitkonto,...) verbunden sind.

Das Problem besteht nun aber darin, und das wird in dem Buch hervorragend heraus gearbeitet, dass der Angestellte sich fortan sich selbst gegenüber verantworten muss. Soweit noch erträglich. Fakt ist jedoch, dass mit zunehmender Komplexität und Umfang der Aufgaben dadurch zunehmend keine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben mehr möglich ist.

Ich beobachte genau dies in meinem Umfeld und auch bei mir selbt. Die Forderung ständig errichbar zu sein, auch im Urlaub den Posteingang zu kontrollieren, auch mal was am Wochenende fertig zu machen usw.

Dies ist nach meiner Einschätzung auch der Grund weshalb die Geburtenrate in den sogenannten hoch entwickelten Ländern stetig zurück geht.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das muss jeder lesen... 2. Oktober 2007
Von A. Marx
Format:Gebundene Ausgabe
der über 40 Stunden die Woche auf der Arbeit verbringt und es immer noch nicht verstanden hat, was Arbeit und Freizeit bedeutet. Diese Buch klärt unmissverständlich darüber auf, wie die moderne Arbeitswelt aussieht und wie wir uns freiwillig zu ihrerm Sklaven machen.

Der Autor schreibt flüssig, ironisch, fesselnd und klar, so das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Absolut empfehlenswert! Leider, werden die Menschen die es teilweise betrifft, keine Zeit für diese Lektüre haben, das sie 50-80 Stunden in der Woche arbeiten.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arbeit ist das hal... ganze Leben 13. Oktober 2007
Von Neuro Mat
Format:Gebundene Ausgabe
Nein das muss nicht jede(r) lesen. Auch wenn Jakob Schrenk Journalist und das Schreiben seine Arbeit ist, und er diese Arbeit gut gemacht hat. Der flüssige, leicht lesbare und nur auf den ersten vierzig Seiten etwas gewöhnungsbedürftig ironische Text eignet sich eben gerade für jene, die der Autor sich vor nimmt. Das Büchlein lässt sich auf dem Flug von Hamburg nach Rom auch mit Zwischenstopp in München "erledigen", aber damit ist natürlich "nicht alles erledigt". Schrenks Thema ist die scheinheilige Arbeitswelt, die den Akteuren eine Selbständigkeit vorgaukelt, die sie nicht besitzen und auf der eine neue Form der Ausbeutung fusst. Seine Beispiele sind eindrücklich und er spannt einen weiten Bogen, was natürlich dazu führt, das alles nur thematisch angeschnitten werden kann, sei es das Bild der Familienmanagerin, das vertraglich festgelegte "Meckerverbot" bei Frau Wonneberger, die Elektriker, die mittlerweile von einer Zeitarbeitsfirma in Deutschland an eine weitere in Holland verliehen werden und dann eine Arbeit in Amsterdam erhalten oder die Touristikmanagerin, die als Freunde nur noch einen Assistenten und einen weiteren Angestellten von BCD Travel nennen kann und ihr Leben als Wettrennen führt. Das ist gut für einen Einstieg.

Oft wünscht sich der Leser dann doch mehr Tiefe, Hinweise zu den Recherchen, Querverweise zur Literatur und vielleicht auch eine Systematik.
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