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Die Kunst des Reisens
 
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Die Kunst des Reisens [Gebundene Ausgabe]

Alain DeBotton , Silvia Morawetz
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100463188
  • ISBN-13: 978-3100463180
  • Originaltitel: Art of Travel
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 167.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alain De Botton
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist eine berühmte Philosophenweisheit Blaise Pascals, dass das ganze Unglück der Erde letztlich nur daher rührt, dass es uns nicht gelingt, ruhig in unseren Zimmern zu verharren. Der Schriftsteller ist in einer doppelt misslichen Lage: Eigentlich könnte er am Schreibtisch seines Arbeitszimmers auf ewig zufrieden sein; aber er muss hinaus in die Welt, um das, was sich aufzuschreiben lohnen könnte, zu erleben.

In der Welt draußen aber fühlen sich die Dichter unterschiedlich wohl. Gustave Flaubert etwa fuhr mit dem Fotografen Alexandre DuCamp nach Ägypten -- nur, um zu notieren, dass er oben auf den Pyramiden nach schweißtreibendem Aufstieg bei der Suche nach einem Taschentuch die Rechnung seines Schneiders aus der Heimat fand. Ein ganz anderer Schriftsteller ist der Franzose Alain de Botton, der die Leser hier zu Lande schon mit seinem Trost der Philosophie verzückte. Ausgehend von seinem eigenen Flug nach Barbados beschreibt er in seinem Essay über die Kunst des Reisens Lust und Leid des Fernwehs, philosophiert über richtige und falsche Erwartungen bei der Abreise oder über die unterschiedliche Qualität von Reisestationen, spürt den verschiedenen Motivationen des Wegfahrens nach, beleuchtet mehr oder weniger exotische Landschaften in der Fremde -- und fliegt schließlich im letzten, "Rückkehr" betitelten Kapitel wieder von Barbados nach London (und damit zum Anfang seiner Reise) zurück.

Mit seiner Kunst des Reisens ist de Botton eine wundervolle Betrachtung über das Fernweh gelungen -- mit zahlreichen klugen Ausflügen in die Welt der Literatur und der Malerei. Da muss man gar nicht mehr selbst die Koffer packen, sondern kann sich in seinem Zimmer ganz in (Reise-)Lektüre versenken. Irgendwie ist das ja schon ein Schritt hin zu ewiger Glückseligkeit. Pascal hätte dies sicher gefallen. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

Reiselust, Reisefieber - wer ist nicht von ihnen gepackt? Aber das Glück der Reise ist fragil: Man steht vor einem grandiosen Sonnenuntergang, aber das verdrossene Ich ging mit auf Fahrt und verdirbt die exotische Kulisse. Der Reiseführer weiß alles millimetergenau, aber raubt die Zeit und kennt nicht den kleinen Park - und hätte man den nicht gesehen, Madrid wäre einfach so vorbeigerauscht.

Alain de Botton, Kosmopolit und Flaneur, beschreibt locker und charmant von Aufbruch bis Heimkehr die Wagnisse des Reisens. Er warnt uns vor der Schlinge der falschen Erwartungen, der Unrast, die uns den Blick verschlägt. Geschichten und Anekdoten reihen sich an Erzählungen aus seinem Leben und essayistischen Besuchen bei großen Reisenden und Malern, deren Bilder und Bücher unser Sehen veränderten: seit van Gogh trägt die Provence andere Farben. De Botton entdeckt die Poesie des Unterwegs - und es gelingt ihm eine unaufdringliche, immer überraschende und begeisternde Kunst des Reisens.


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kunst des reisens - sinnlich betrachtet, 2. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Als selbst reisebegeistert habe ich mich des öfteren gefragt: „Was ist es, das dich antreibt, auf Reisen zu gehen? Welche Empfindungen habe ich dabei eigentlich in meinem Inneren? Kann ich davon überhaupt etwas in Worte fassen?“ Das Buch von Alai de Botton hat mir darauf Antworten gegeben. Neugierig gemacht hat mich bereits die Gliederung seiner Erfahrungen in Abreise, Gründe für das Reisen, Landschaften, Kunst und Rückkehr. Anhand dieses „roten Reisefadens“ konnte ich meine eigenen Gedanken vom Reisen wiederfinden und in jedem Kapitel ganz speziell seine und meine Ansichten vergleichen. Faszinierend war dabei für mich, dass ich oft genau das in Worten habe ausgedrückt gefunden, wozu ich bisher nicht in der Lage war. Ich habe erkannt, dass ich mir in dieser Tiefe nicht die Mühe gemacht habe, obgleich manche Beschreibung und Erkenntnis im Nachhinein fast als trivial erscheint.
Meine künftigen Reisen werde ich auf Grund der Einsichten aus diesem Buch mit anderen, d.h. geschärften Sinnen antreten. Ich empfehle allen Reiselustigen mit Lust am Tiefgang, ebenfalls diese Erfahrung zu machen. Von daher meine 5-Sterne für dieses Buch.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Welt mit anderen Augen betrachten, 23. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Reisens (Gebundene Ausgabe)
Alain de Botton ist Psychologe, Abenteurer, Philosoph und Romancier in einer Person! Wie schon in seinen anderen ebenfalls äußerst empfehlenswerten Büchern spart er nicht mit lebensnahen Beispielen aus seinem eigenen Erfahrungsschatz und beginnt, sie analytisch aber selbstironisch und höchst unterhaltsam "aufzudröseln" und so dem Leser einiges von der Absurdität menschlicher Erwartungen und Empfindungen in Bezug auf Reisen vorzuhalten. Diese eigenen Beschreibungen wechseln sich ab mit Erzählungen über Reiseerfahrungen ganz anderer Art (etwa von jene von Flaubert, von Humboldt oder van Gogh) die völlig neue Perspektiven das Reisen zu empfinden und wahrzunehmen, eröffnen.
Dies alles ist in einem äußerst abwechslungsreichen Schreibstil gehalten und mit diskutierten Bildern von Hopper oder van Gogh oder auch einfachen Landschaftsfotografien und sogar einem Foto von de Bottons Schlafzimmer garniert. Fazit: Sehr empfehlenswert. Einziger Makel: Das scheußliche Buchcover. Aber da ja nur der Inhalt bewertet werden soll, kann ich getrost 5 Sterne geben.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kunst des Bücherschreibens, 21. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Es liest sich nett und meist ganz unterhaltsam, auch die Zusammenstellung der (sehr vielen) Bilder und Texte ist gut gelungen.

Richtig gut sind die Kapitel "Über Erwartungen" (das erste), die beiden über Kunst sowie das "Über Gewöhnung" (die drei letzten) - die seien jedem/r zur Lektüre empfohlen. Darin steht, was einem bei der nächsten Reise weiterhelfen mag.

Alles dazwischen kann man getrost überspringen: es erinnert an eine ordentlich gemachte Hausarbeit. Vermutlich waren die erwähnten Kapitel nicht lang genug (mit den ganzen Bildern nur ca. 100 Seiten), so dass die mittleren als Füllmaterial dienen.
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