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Die Kunst des Feldspiels: Roman Taschenbuch – 20. Dezember 2013

4.4 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Spannend, berührend – großartig!“
ELLE

„Auch wer beim Baseball nur komisch in der Gegend herumlaufende Männer in Pyjamas sieht, wird Chad Harbachs fantastischen Roman ‚Die Kunst des Feldspiels‘ verschlingen und plötzlich verstehen. Ein starkes Stück junge amerikanische Literatur!“
MADAME

„Perfekt für lange, heiße Sommernachmittage: Junges Baseballgenie verliert den Glauben an sich selbst und findet am Ende etwas viel Größeres.“
FAS

„Ein interessanter Roman über den zerstörerischen Aspekt von Begabung (…) hervorragend geschrieben.“
BÜCHER

„Grandioses Romandebüt von Chad Harbach, der bald in einem Atemzug mit Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides zu nennen sein wird. Blitzaufstieg in die Topliga!"
FLAIR

„Ein brillanter Debütroman (...) Mit überschaubarem, absolut glaubhaftem Personal beschwört Chad Harbach eine ganze Welt. (…) Für den Leser kommt der Abpfiff viel zu früh.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

„Harbach gelingt der perfekte Wurf (…) – man wird in diesem Herbst vielleicht kein Größeres Lesevergnügen finden.“
KÖLNER STADTANZEIGER

„Es gibt einfach zu wenig Sportromane wie diesen (…) Harbachs Debüt passt genau in diesen Sommer der vertanen Chancen und vierten Plätze (…), aber im Grunde geht es nicht um Sport, sondern um: Unschuld, Reinheit. Zufall. Tragik. Edle Einfalt, stille Größe.“
FAS

„Die Kunst des Feldspiels ist nicht nur was für Sportfans. Eine großartig angelegte Schicksalssymphonie über das Erwachsenwerden und den Moby Dick-Autoren Herman Melville. Ein außergewöhnlicher College-Roman […]“
ZDF MORGENMAGAZIN

„Eigentlich geht es hier nicht so sehr um Baseball, sondern mehr um das Erwachsenwerden, um Augenblicke, die das Leben verändern, und um die Liebe. Ein grosser amerikanischer Roman.“
BOLERO

„Dieses Buch ist so toll, dass man es trinken möchte. ‚Die Kunst des Feldspiels‘ ist nicht nur ein Sportroman, das ist vor allem eine Coming-of-Age-Geschichte, eine Art ‚Der Fänger im Roggen‘ für die Gegenwart.“
DÜSSELDORF IM ÜBERBLICK

„Ein amerikanischer Traum zwischen Buchdeckeln.“
NZZ AM SONNTAG

„So wird bei Chad Harbach selbst die Fluglinie eines Baseballs zum packenden Film in Worten und sein Debüt-Roman letztlich zu einem literarischen Homerun.“
CULTURMAG

„Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie "Die Kunst des Feldspiels" von Chad Harbach.“
DRUCKFRISCH

„Dieses Debüt verblüfft mit Tiefe, Vielseitigkeit und Klarheit. Ein fulminanter Roman von einem vielversprechenden Autor!“
QUEER.de

„Chad Harbachs Roman entwirft ein großartiges Bild der amerikanischen Gesellschaft heute.“
FOCUS

„Chad Harbachs Erstling »Die Kunst des Feldspiels« ist ein Roman über Baseball – und gleichzeitig eine brillante Studie über Obsession, Leidenschaft und die Untiefen des Schreibens.“
DIE PRESSE

„Hier kommt das Highlight des Bücherherbsts. Ja, es geht um Baseball. Und nein, Sie werden sich dabei NICHT langweilen.“
ANNABELLE

„Chad Harbach ist ein wirklich guter Wurf gelungen. Ein großes Buch.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Dass sein Erstling die spielerische Leichtigkeit nicht verloren hat, trotz aller Theorie und neun Jahren Training, macht sein Buch zu einem großen Wurf – und darum geht’s schließlich im Baseball.“
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

„Wenn es in einem US-Roman um Baseball geht, geht’s immer um mehr: das Wachsen, das Siegen und Verlieren, die fatalen Folgen eines Fehlwurfs – um das Leben eben. Die Kunst des Feldspiels ist da keine Ausnahme. Ein herzliches College-Sittengemälde mit einer Extraportion Sehnsucht nach Reinheit und jugendlichem Leichtsinn.“
STERN

„Die amerikanische Schicksalssinfonie ist voller Überraschungen, ernst und emotional geschrieben, ohne je sentimental zu werden.“
SCHWERINER VOLSZEITUNG

„Eine prächtige Allegorie über den Totalitarismus des Selbstzweifels.“
FAZ

„Man ist fast ein wenig traurig, nachdem die letzte Seite gelesen ist.“
HEILBRONNER STIMME

„Auch jene Menschen, denen der Sport mit seinen Regeln nicht vertraut ist, werden dieses Buch lesen, so wie man als Kind gelesen hat: Seite um Seite, Kapitel für Kapitel – mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.“
OCTOPUS

„Chad Harbach erklärt die Welt – indem er über einen Sport schreibt, für den sich bei uns niemand interessiert. Noch.“
UMAG

„Es geht nur vordergründig um Sport, sondern vielmehr um das Schicksal, das fünf Menschen zusammenschmiedet. Es geht um Liebe und Verlust. Groß!“
EXPRESS

„Es ist ein Collegeroman, es ist ein Bildungsroman, es ist ein Roman über das Erwachsenwerden, darüber, was es heißt, seine Bestimmung zu finden. Es ist ein Roman, der vor allem und auf ganz verschiedenen Ebenen davon handelt, wie fragwürdig es sein kann, sich einer Sache, einer Leidenschaft voll und ganz zu verschreiben.“
HR2

„Sein Roman hat etwas, was vielen anderen Büchern fehlt: Tiefe. Chad Harbach wird in den USA bereits als neuer Literaturstar gefeiert. Mit diesem Debüt kann man sagen: ganz zu recht.“
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE

„Hier geht es nicht um Baseball, sondern um Toleranz und Menschlichkeit.“
BZ

„Man muss Baseball nicht mögen, um diesen Roman zu lieben. (…) Die Geschichte handelt von Freundschaften, wie sie der Sport stiften kann und gefährden. Vom Teamgeist und dessen Bedrohungen. (…) Solch eine Geschichte und so viel Weltgehalt in einem deutschen Roman über Fußball – auch das wäre eine Vorstellung von Perfektion.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE, SPORTTEIL

„Dies könnte ein Buch sein, das bleibt – das anhaltend nachklingt – das nicht nur bis zur Lektüre des nächsten oder übernächsten Romans im Gedächtnis haftet; ein Buch, auf das sich die Literaturkritik noch in ferner Zukunft bezieht.“
NDR1 NIEDERSACHSEN

„Ein literarisches Wunder, ein magisches Debüt, ein so kluger wie zu Herzen gehender Roman über den Abschied von der Jugend, über Leidenschaft und Liebe, Freundschaft und Familie.“
BUCH-MAGAZIN

„Ein wirklich großer Roman und zweifellos das vielversprechendste amerikanische Debüt seit Jonathan Franzens ‚Die Korrekturen‘.“
JÜDISCHE ZEITUNG

„Eine Geschichte über Hingabe und Loyalität, über Fehler und Toleranz, die Harbach zu einer Größe der All American Novel machen könnte.“
BASLER ZEITUNG

„Liebe und Freundschaft sprengen alle Konventionen. Gleich nochmals lesen!“
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE

„Der lange Lesegenuss entschädigt für das lange Warten auf den Erstling dieses unglaublich begabten Schriftstellers. Mühelos entfaltet er eine Geschichte, die sich oberflächlich um ein College-Baseballteam dreht, aber dabei all die großen Fragen des Lebens und der Liebe abhandelt. […] Harbachs Sprache ist zurückhaltend und schön, seine Figuren behandelt er mit viel Respekt. […] Mit dem Buch über das Jahrhunderttalent Henry ist Harbach nicht nur ein großer, bis zum letzten Punkt unterhaltsamer Roman geglückt.
SONNTAG

„Man muss kein Baseballfan sein, um diesen großartigen Roman zu mögen.“
FREIZEITWOCHE

„Eine Geschichte über Hingabe und Loyalität, über Fehler und Toleranz, die Harbach zu einer Grösse der All American Novel machen könnte.“
BASLER ZEITUNG

„Ein wunderbar erzählter Roman über universelle Themen wie das Erwachsenwerden, Freundschaft und Wahrheit, aber auch das Scheitern.“
BERLINER MORGENPOST

„Nicht obwohl, sondern weil Baseball eine große Rolle spielt: ein unfassbar guter Roman!“
TV-MOVIE

„Packender Roman über Baseball und den Abschied von der Jugend, über Leidenschaft, Liebe, Freundschaft und Familie.“
INSTYLE

„Alle paar Jahre überrascht uns ein junger US-Amerikaner mit einem Roman, der sich so leicht und unterhaltsam, aber trotzdem anspruchsvoll liest, dass auch nach 600 Seiten Lektüre das Gefühl überwiegt: Ich wäre den Figuren gerne noch weitere 6090 Seiten gefolgt. ‘Die Kunst des Feldspiels‘ ist ein solches Kunstwerk.“
INTERVIEW LOUNGE

„Er erschafft Figuren, die einem beim Lesen sehr ans Herz wachsen. Und er erzählt von ihnen mit großer Sicherheit und Selbstverständlichkeit, auf fast altmodische schnörkellose Art und Weise, treffsicher, lakonisch, humorvoll und oft zutiefst berührend.“
WDR 5

„Harbachs Buch ist ein bemerkenswerter Coming-of-Age-Roman, der ebenso viel vom Sport erzählt wie von Liebe, Sex und Freundschaft von Enttäuschung und Verzweiflung.“
BUCHJOURNAL

„Gekonnt, mitunter sogar überwältigend erzählt“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Dieses Debüt ist eine kleine Sensation: Selten gelingt einem Schriftsteller in seinem Erstling ein so präzises, sicher und kunstvoll aufgespanntes Erzählnetz. […] Ein spannendes und vielschichtiges Debüt – wie geschaffen für lange Winterabende.“
AUGSBURGER ALLGEMEINE

„Eine mitreißende Geschichte und herrlich gezeichnete Personen. Vom Baseball-Umfeld sollte man sich nicht abschrecken lassen.“
ORF

„Sieg auf allen Linien. Chad Harbachs Debütroman ist ein immens spannendes, raffiniertes Beziehungsspiel mit allen Tricks und Täuschungen. Grandios.“
NEUE AM SONNTAG

„Der Debütroman des 37 Jahre alten Amerikaners ist eine Wucht: sprachlich grandios, inhaltlich vielschichtig. Um es einmal in der Sportsprache auszudrücken: Chad Harbach ist die Entdeckung der Saison.“
HESSISCH ALLGEMEINE

„Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass auch der Autor in all den Jahren des Schreibens durch tiefe Täler ging. Doch das musste wohl sein, um das Buch zu dem werden zu lassen, was es ist: ein Meisterwerk.“
DONAU KURIER

„Die Kunst des Feldspiels ist großes Kino, höchst unterhaltsam und klug erzählt.“
HERSFELDER ZEITUNG

„Der Autor möchte, ähnlich wie ein Held, perfekt sein. Das ist ihm durchaus gelungen.“
KULTURRADIO RBB

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Chad Harbach, geboren 1975, wuchs in Wisconsin auf und studierte in Harvard und an der University of Virginia. Er ist Redakteur der literarischen Zeitschrift ›n+1‹, die er gemeinsam mit Keith Gessen, Mark Greif und Benjamin Kunkel gründete. Chad Harbach lebt in Virginia. ›Die Kunst des Feldspiels‹ ist sein erster Roman (2012).
STEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als freier Lektor und Übersetzer in München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen T. C. Boyle, Keith Gessen, Chad Harbach, Michel Houellebecq, Marlon James, Tao Lin, Hilary Mantel, Josh Weil und Meg Wolitzer.
Johann Christoph Maass, geboren 1973, lebt als freier Lektor und Übersetzer in Berlin. Zuletzt hat er Bücher von Jonathan Lethem, Darin Strauss und Matt Burgess ins Deutsche übertragen.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Es gibt Bücher, die nimmt man am Bahnhofs-Kiosk in die Hand, und plötzlich stellt man überrascht fest, dass man 500 Kilometer nach Berlin gefahren ist, ohne es wahrzunehmen, und ohne dass man das Buch aus der Hand gelegt hat.

"Die Kunst des Feldspiels" hat mich vom Büchertisch aus angeschaut, ich habe keine Ahnung warum, ich glaube, es war dieses überaus schlichte, etwas altbacken wirkende Cover mit den ein wenig psycho wirkenden Streifen. Außerdem habe ich etwas für Debütromane übrig: Wenn man Glück hat, findet man wirklich Neues, Bewegendes in ihnen.

Die Beschreibung des jungen Protagonisten Henry Skrimshander hat mich noch im Laden magisch ins Buch hineingezogen. Außenseiter, mager, ungelenk, aber als Talentspäher Mike Schwarz ihn sieht und auf den ersten Blick die selbstvergessene Eleganz seiner Bewegungen wahrnimmt, die jeder sehen kann, und von der nur Henry nichts ahnt, habe ich mich sofort in den kleinen Kerl verguckt. Ich habe dennoch nicht viel von dem Buch erwartet, weil ich keine Ahnung von Baseball habe, und weil ich dachte, vielleicht langweilt es mich nach ein paar Kapiteln.

Doch als Autor Chad Harbach langsam beginnt, die anderen Charaktäre in die Geschichte hineinzuweben, den schwulen Owen, den sich in Owen verliebenden Direktor des College, Affenlight, der eigentlich Hetero ist, aber nun die Liebe entdeckt, dessen Tochter Pella und nicht zuletzt den Co-Helden Mike Schwarz, der im wahren Leben ein Versager ist, hat sich dieses Buch vor mir geöffnet, als wäre es der träge Lauf des Mississippi: breit, langsam, aber mit einem die Seele füllenden Zauber.
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Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist Baseball ja langweilig - so dachte ich. Dieses Buch hat mich allerdings eines Besseren belehrt. Wobei ich nicht so sehr die Regeln dieses Spiels gelernt habe, sondern etwas anderes: Die Liebe zu dem, was uns das Leben schenkt.

Ein junger, unglaublich begabter Mann wird entdeckt und soll neues amerikanisches Baseball-Genie werden. Diese Begabung trägt ihn durch alle Widrigkeiten, die sich in und um ihn herum entwickeln. Die schwierige Beziehung zu seinen Eltern, der Wechsel auf das abgelegene und fremde College, die Konkurrenz im neuen Team.
Aber es geht weniger um Baseball an sich. Es geht um die Liebe zu diesem Spiel. Henry trainiert nicht, weil er muss, sondern weil er es braucht. Nur so kann er glücklich sein. Nur so ist er überhaupt er selbst. Und er lehrt damit den Leser etwas, das vielleicht viel zu oft vergessen wird: Die Liebe zur eigenen Fähigkeit.

Allerdings zeigt sich bald, dass auch diese Liebe eine Grenze hat. Henrys Wunsch perfekt zu sein treibt ihn so weit, dass man sich schließlich fragen muss, ob er es überlebt.

Ein wunderbares Buch über die amerikanische Baseballwelt, die dünne Grenze zwischen Perfektionismus und Obsession und die Frage, ob ein Handschuh manchmal nicht einfach nur ein Handschuh ist.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 10. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn ich vorwiegend Fachbücher bespreche, heißt das nicht, auf meinem Bücherstapel würden keine Romane liegen. Aber da es gute Spezialisten für Rezensionen von Belletristik gibt und persönliche Glaubendmodelle bei der Bewertung von Geschichten eine noch stärkere Rolle spielen, behalte ich meine Leseerfahrungen bei Romanen meistens für mich. Zumindest solange die Geschichten nicht in meiner Hörbuchsammlung stehen.

Bei diesem Debütroman des Amerikaners Chad Harbach, möchte ich mit meiner Besprechung dazu beitragen, dass die Ein-Sterne-Bewertung eines verärgerten Lesers nicht allzu viel Gewicht bekommt. Denn man kann sich durchaus fragen, ob der 1975 geborene Autor und Redakteur der literarischen Zeitschrift n+1 die Höchstnote verdient, aber sein Erstlingswerk undifferenziert zu zerreißen, scheint mir doch ein kleiner Verrat an der Objektivität.

Haupt- und Nebenhandlungen sind schnell erzählt. Der schüchterne Junge Henry Skrimshander wird von Mike Schwartz, dem Kapitän eines College-Basballteams als Jahrhunderttalent entdeckt. Und was er auf dem Weg zum Star durchlebt und was zu den Rückschlägen führt, steht im Zentrum der 600 Seiten. Zu den wichtigsten Nebenhandlungen, die selbstverständlich gekonnt mit der Geschichte von Henry Skrimshander verknüpft werden, sind in den Themen Vater-Tochter-Verhältnis und Homosexualität angesiedelt. Und zu verraten, wie der Autor die Handlungsfäden am Schluss zu einem stimmigen Ende verknüpft, würde die Spannung nehmen.

Spannend war mich auch, eine Welt zu entdecken, die mir trotz ihrer Bekanntheit fremd ist. Ich meine damit das amerikanische Nationalspiel Baseball.
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Von Michaela Hoevermann TOP 500 REZENSENT am 4. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Chad Harbachs Debüt einen "Baseball-Roman" zu nennen, greift zu kurz, denn es ist so viel mehr: sicher ein Sportroman, aber ebenso ein Entwicklungsroman, Coming-of-Age- oder Bildungsroman. Das Lob, das er für dieses vielschichtige Werk von namhaften Autoren wie Jonathan Franzen, John Irving und Bret Easton Ellis einheimste, spricht für sich. - Es ist ein geniales Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Der amerikanische Traum scheint wahr zu werden für den gerade 17-jährigen Henry Skrimshander. Der schmächtige Junge aus der Provinz mag ein bisschen schwerfällig und wortkarg scheinen, auf dem Baseballfeld jedoch ist er ein absolutes Ausnahmetalent: Mit unglaublicher Eleganz und Leichtigkeit holt er jeden Ball aus der Luft und befördert ihn mit seinem "goldenen Arm" genau dorthin, wo er ihn haben will.

Es ist Mike Schwartz, Student und Kapitän der Baseballmannschaft des Westish College, der auf die beeindruckende Begabung des ansonsten so unscheinbaren Jungen aufmerksam wird und ihn ans College holt. Henry wird zur großen Hoffnung der bislang wenig erfolgreichen "Harpooners"...

Zunächst scheint alles vollkommen: Henry fühlt sich wohl am College, schließt Freundschaft mit seinem schwulen Mitbewohner Owen Dunne und genießt die Freiheit, die die Distanz zu seinem Elternhaus mit sich bringt. Immer dabei ist Zero, der Handschuh, den Henry seit seinem neunten Lebensjahr verwendet. In seiner Fangtasche steht der Name des größten Baseballspielers der St. Louis Cardinals: "Aparicio Rodriguez". Dabei handelt es sich um einen fiktiven Sportler, der das Baseball-Standardwerk schlechthin verfasst hat: "Die Kunst des Feldspiels", Henrys Bibel.
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