Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Kunst, in Deutschland Kinder zu haben
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Kunst, in Deutschland Kinder zu haben [Gebundene Ausgabe]

Karen Pfundt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag GmbH; Auflage: 1 (April 2004)
  • ISBN-10: 387024593X
  • ISBN-13: 978-3870245931
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 440.756 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Schweden oder Frankreich ist es kein Problem, ein Kind zu kriegen, denn dort gibt es gesellschaftliche und staatliche Zusammenhänge, die es jungen Familien oder jungen Müttern ermöglichen, Beruf, Karriere und Kind miteinander zu vereinbaren. In Deutschland ist das Gegenteil der Fall. Karen Pfund hinterfragt das traditionelle deutsche Familienbild und zeigt, wo es einer kinderfreundlichen Entwicklung im Wege steht.Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich bewusst gegen Kinder. Nicht, weil sie sich keine Kinder wünschen. Sondern weil sie glauben, sich keine Kinder leisten zu können, wenn sie gleichzeitig ein ausgefülltes Berufsleben wollen. Die Alternativen sind denkbar schlecht: entweder Kinderglück und Karriereknick oder beruflicher Erfolg und das böse Rabenelterndasein.

Über den Autor

Karen Pfundt. Jahrgang 1968, studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie in Toulouse, München und Berlin. Seit 1994 ist sie Radiojournalistin und moderiert verschiedene Kulturmagazine im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie lebt mit Partner und Tochter in Berlin.

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Heißer Lernstoff für die aktuelle Geburtenrückgang- und Familienpolitik-Debatte!

Dieses Buch ist empfehlenswert nicht nur als engagiertes Plädoyer für eine neue Aufgabenverteilung zwischen Eltern und Staat (also nicht nur zwischen Männern und Frauen), sondern als Augen öffnender Vergleich! Warum können Frauen in Schweden, Frankreich oder Dänemark Familie und Berufstätigkeit besser vereinbaren als bei uns? Nur wegen der hier fehlenden Betreuungsmöglichkeiten? Oder gibt es da etwa auch ein irrationales Element, etwas spezifisch Deutsches?

Wie die Autorin deutlich zeigt, sind es nicht nur fehlende Krippenplätze, sondern es ist auch das traditionelle Negativbild der „Rabenmutter" (die sich, weil berufstätig, nicht genug um die Kinder kümmert), die es Frauen in Deutschland schwer machen, Familien- und Berufszufriedenheit zu vereinbaren. Wir erfahren, wie in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg die politischen Weichen immer wieder falsch gestellt wurden und warum bis heute unsere antiquierten Mutter- und Familienbilder überlebt haben. Wir lernen aber auch, warum sich in Frankreich und in den skandinavischen Ländern ein modernes Familienbild entwickeln konnte. Sollten wir das nicht auch schaffen?

War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P. Bohlen
Format:Gebundene Ausgabe
Wirklich lesenswert für alle, die sich für das Thema Vereinbarkeit interessieren ist das o.g. Buch der Autorin Karen Pfundt.

Detailliert wird die hiesige unklare Rolle von Frauen und Müttern in einem konsequenten und höchst informativen Ländervergleich mit Frankreich und Schweden, aber auch anderen Ländern sowie Ostdeutschland unter die Lupe genommen.
Vor allem wer sich - wie ich - für die Frage interessiert: "Wieso ist ausgerechnet in Westdeutschland alles so schwierig mit dem Kinderkriegen und Arbeiten?? " bekommt extrem interessante Antworten mit viel historischen Background. Das ganze buch ist auch aus wissenschaftlicher Perspektive sehr gut aufbereitet und beruht nicht auf reinen Thesen oder Spekulationen, wie viele andere Bücher.

Wie die deutsche Familienpolitik funktioniert, wieso es dazu kam, und wie es in anderen Ländern gehandhabt wird, wird genauestens aufgeführt und mit vielen Studien belegt. Traurige Wahrheiten kommen ebenso ans Licht wie familien- und kinderfreundliche Lösungen (die in einigen anderen Ländern und auch in Ostdeutschland seit vielen Jahren praktiziert werden/ wurden).

Ein absolut lesenswertes und "augen-öffnendes" Buch, das endlich nachvollziehen läßt, warum wir in Deutschland so "anders" sind, und wer dafuer verantwortlich ist.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr problematisch 21. Mai 2010
Von Lena Waider TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist zwar gut geschrieben und mitunter auch interessant, allerdings reiht es sich für mich ein in die Liste der Publikationen, die für die sich ständig verschlechternde Familiensituation mitverantwortlich sind. Denn im Grunde haben wir es hier mit einem ideologischen Werk zu tun: Die Autorin nimmt an, dass Menschen in Deutschland wieder ausreichend viele Kinder haben wollten, wenn nur endlich Familie und Beruf ordentlich miteinander vereinbar wären. Das Problematische daran ist bereits die Annahme, dass eine solche Vereinbarkeit prinzipiell möglich sei. Leider ist das nicht zutreffend. Gerade gut verdienenden Paaren, die sich ihr Kindermädchen vielleicht sogar selbst leisten könnten, fehlt es meist nicht an den Vereinbarkeitseinrichtungen, sondern an der Zeit. Wer nämlich einen Beruf mit hoher Verantwortung oder auch eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, dem fehlt die Zeit, sich ausreichend um die eigenen Kinder kümmern zu können. Warum dann also welche haben wollen?

Das Problem lässt sich übrigens - und das verschweigt das Buch leider - auch in den nordischen Ländern oder in Frankreich nachweisen: Allen Menschen wird zwar einerseits empfohlen, möglichst viel Bildung zu erlangen, doch andererseits geht damit ihr Kinderwunsch zurück. Ein Tag hat auch für gut ausgebildete Menschen nur 24 Stunden. Und deshalb bekommen auch in Schweden die Menschen umso weniger Kinder, je höher ihre Bildung ist. Für moderne, bildungsdurchlässige Gesellschaften ist so etwas desaströs.

Wir haben es hier mit einem generellen, durch die Gleichberechtigung der Geschlechter verursachten Problem zu tun, welches viel tiefliegender ist, als es sich die Autorin scheinbar überhaupt vorstellen mag. Und welches ganz anderer Maßnahmen bedarf, als solche, die uns die Autorin empfiehlt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:












Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar