Puh, ich gestehe, das Buch hat mir viel Geduld abverlangt.
Der Autor hat den Anspruch das Aufräumen tatsächlich zur Kunst zu erheben, ensprechend langatmig ist das "Vorwort" bevor es zu konkreten und nützlichen Tipps in der zweiten Hälfte des Buches kommt. Bis Seite 50 wird ausführlich herumerzählt, das innerliche Vorbereiten auf die große Mission des Aufräumens. Dabei wiederholen sich Sätze wie:
"Ob Sie glauben oder nicht, Sie befinden sich auf Ihrer ganz persönlichen Heldenreise"
"Stellen wir uns hier und jetzt vor, die Helden unseres eigenen Weges zu sein" - S 50.
Auch muten manche gutgemeinten Anleitungen auf dem Weg zur Inspiration schlicht seltsam an:
"Angenommen, Sie würden den Raum einen Filmtitel geben wollen, wie würde dieser lauten?"
Für mich jedenfalls nicht die Art und Weise die mich inspiriert, einfach aus dem Grund, dass es an Essenz und tatsächlich konkreten Maßnahmen fehlt. Auf diese Weise bin ich schon ordentlich abgeschreckt und ermüdet, ohne überhaupt angefangen zu haben.
Doch die Tipps kommen am Ende doch noch- irgendwann. Farbenlehre, Düfte-Tipps.
1. Loslassen, was nicht glücklich macht
Eigentlich braucht man kein Buch lesen, sondern diesen Satz im Kopf behalten. Dieser stellt für mich die Quintessenz aller Ausmist-Bücher dar, der Einzige auf den sich alles an Tipps reduzieren läßt.
Und es stimmt: Das einzige was wir sicher und auf Dauer haben, liegt in uns selbst :-)