Es wird ein grober Überblick über Material und Papier gegeben und bei jedem Bild etwas über Komposition, Farbwahl und Endstehungsgeschichte erzählt. Oft sind die Fotos der Landschaften zu den jeweiligen Aquarellen abgebildet. Bei den zugegeben sehr schönen Aquarellen, stört es, daß sie meistens über zwei Seiten gehen- also der Knick immer den Eindruck schmälert.Warscheinlich will man ein abscannen verhindern- ansich ein verständliches Ansinnen- muß es aber auf Kosten einer genussvollen Bildbetrachtung gehen? Immerhin zahle ich für dieses Buch einen beträchtlichen Preis.
Zu seinen Techniken und grundsätzlichen Farbwahlen bei den Bildern, sagt Simon Fletcher kaum etwas. Wie bekommt er denn nun ein bestimmtes Licht in seine Landschaften?
- Keine Ahnung- er erklärt es jedenfalls nur andeutungsweise.
Ich hatte mir für den Preis jedenfalls mehr erhofft, als nur ein nettes "Bilderbuch".
Jedem, der ein Lehrbuch, oder eine Ideenquelle zum Thema Licht in der Aquarellmalerei sucht, kann ich nur abraten dieses Buch zu kaufen.
Wer jedoch die Bilder von Simon Fletcher liebt, und dem die Knicke in seinen Bildern nichts ausmachen, hat ein schönes Bilderbuch zum Anschauen.
(Hätte man dann den Text nicht einfach weglassen können???)
smes