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Die Kultur des Krieges
 
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Die Kultur des Krieges [Taschenbuch]

John Keegan , Karl A. (Kochmann Klaus) Klewer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 4 (2. Januar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499602482
  • ISBN-13: 978-3499602481
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 194.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Keegan
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"John Keegan ist der lesenswerteste und zugleich originellste Militärhistoriker der Gegenwart. In seinem neuen Buch werden die Erkenntnisse der Anthropologie, Ehtnologie, Psychologie und Geschichte zu einer ebenso knappen wie erschöpfenden Synthese zusammengezogen..." (Michael Howard, The New York Times Book Review)

Kurzbeschreibung

Die Geschichte des Krieges und der Kriegskunst ist immer auch als Geschichte der menschlichen Zivilisation zu verstehen. Und umgekehrt: erst wenn sich ein technischer oder sozialer Fortschritt auch für die Zwecke des Krieges nutzen ließ, war er auf Dauer durchsetzbar. John Keegan spannt den Bogen von den Kämpfen der Steinzeit bis zur drohenden Apokalypse der Massenvernichtungswaffen unserer Tage, und immer trägt die menschliche Aggression andere Züge. Das Buch zeigt exemplarisch, daß Kultur und Zerstörung Hand in Hand gehen und daß die Art, wie ein Volk Krieg führt, Rückschlüsse auf den Stand seiner Zivilisation zuläßt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wasser in den Wein 28. Mai 2010
Von Astaroth
Format:Taschenbuch
Leider kann ich mich den positiven Bewertungen hier nicht anschließen.
Das Buch bringt zwar eine Übersicht über die Geschichte des Krieges, allerdings halten sich die neuen Aspekte in Grenzen. Einige Behauptungen sind m.E. nicht nachvollziehbar. Hier nur Beispiele: So wird immer behauptet, die Kriegführung der Steppenvölker wäre die grausamste gewesen, während kurz danach bei den Römern geschrieben wird, diese haben teilweise in eroberten Städten alle Einwohner samt den Tieren niedergemacht und zerstückelt in den Straßen liegen gelassen. Da fragt man sich, was die Steppenvölker da hätten schlimmer machen können...
Später wird der römischen Armee bescheinigt, sie hätte defensiven Charakter besessen, wobei man sich dann fragt, wie Rom eine solche Ausdehnung erreichen konnte. Im WK II werden die Russen quasi übergangen, wobei diese die Hauptlast des Krieges zu tragen hatten. Aber das ist wahrscheinlich immer die vom kalten Krieg geprägte Ansicht der Angelsachsen. Bedenklich wird es, wenn der Autor behauptet, es hätte im ersten Golfkrieg (Rückeroberung Kuwait) keine zivilen Opfer gegeben...
Der Autor scheint ein Problem mit v. Clausewitz zu haben. So versucht der Autor ständig diesen zu widerlegen bzw. für die Eskalation der späteren Kriege verantwortlich zu machen. Dabei sollte klar sein, dass v. Clausewitz weder ein Hellseher noch ein Prophet war, dass sein Buch unter dem Eindruck der napoleonischen Kriege mit den zu dieser Zeit verfügbaren Informationen geschrieben wurde und dass man ihn auch sehr verschieden interpretieren kann. Richtig drollig wird es, wenn der Autor einem anderen Autor Mängel vorwirft, und dies damit erklärt, dass dieser direkt von der Schule an die Universität gegangen sei. Dies ist übrigens auch der Lebensweg des Autors, der nicht einmal den Umweg über das Militär genommen hat. Nunja.
Da sich das Buch aber flüssig liest und teilweise doch interessante Stellen und gute Exkurse enthält, liegt die Bewertung für mich zwischen 2 und 3 Sternen. 3 Sterne hätte es für das Taschenbuch unter 10 ¤ gegeben; bei dem derzeitigen Preis ist für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gewahrt.
Fazit: Es gibt bessere Bücher zum Thema.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gunbuster
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Warum und wie entstehen Kriege? Warum wird der Krieg geführt, wie er geführt wird?
Dieses Buch gibt eine mögliche und absolut nachvollziehbare Antwort darauf. Von den Anfängen bis zum ersten Golfkrieg sind Gründe, Art der Führung und Gründe für den Ausgang so nachvollziehbar dargelegt, wie das beim Thema Krieg eben möglich ist.
SEHR informativ hierbei die Unterscheidung der Art der Kriegführung von Griechen und Römern sowie den späteren Kolonialmächten mit den Naturvölkern und insbesondere den östlichen Völkern (Steppenvölker, z.B.), wobei erstere die vernichtende Entscheidung suchten, die anderen die hinhaltende, langsam aufreibende Taktik bevorzugten.

Über ein paar kleinere Mängel (z.B. die Unterschätzung des Faktors Disziplin in der mongolischen Armee sowie die Behauptung, die Mongolen hätten keine schweren Reiter besessen - dies ist definitiv falsch, siehe beispielsweise die Schlacht am Fluss Kalka 1223 A.D.), sowie die Übernahme mancher zeitgenössischer Behauptungen über Heeresstärken (Alesia, 250.000 Gallier ?!) kann aufgrund der ausgezeichneten sonstigen Thesen hinweggesehen werden. Eines der mit Sicherheit besten Bücher zum Thema Krieg und dessen Gründe!
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch die "Kultur des Krieges" von John Keegan, ehemaliger Militärkorespondent des "Sunday Telegraph" und Dozent für Militärgeschichte in Sandhurst setzt sich in diesem Buch ausdrücklich mit dem von Napoleon entwickelten und von v. Clausewitz theoretisch ausformulierten Konzept des "Vernichtungskrieges" auseinander. Ausgehend von den Wurzeln der antiken Griechen, die für ihre Kriegführung auf die konzentrierte Kraftanstrengung innerhalb weniger Wochen angewiesen waren, bis zur Moderne mit Erst- und Zweitschlagskapazitäten wird diese europäische "Erfindung" dem Ermattungskonzept asiatischer Herkunft gegenübergestellt, das seine Herkunft aus dem Stammeskrieg der Nomaden deutlich erkennen läßt. Die Lektüre dieses Buches ist ein Schlüssel zum Verständnis der Auseinandersetzungen in Afrika, dem Balkan, dem Kaukasus und in Asien. Für jeden, der sich für den Blick hinter die täglichen Schlagzeilen interessiert und das Phänomen "Krieg" verstehen will, ist dieses Buch die 1. Wahl.

Ronjon Das Gupta

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