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Die Kultur der Ambiguität Gebundene Ausgabe – 23. Mai 2011

4.7 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bauer, geboren 1961, seit 2000 Professor für Islamwissenschaft und Arabistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2007 Vorstandsmitglied im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster. 2002-2006 Direktor des »Centrums für Religiöse Studien« der Universität Münster. 2006-2007 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Mentalitätsgeschichte der arabisch-islamischen Welt, klassische arabische Literatur.


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Positiv an diesem Buch finde ich: der Arabist Thomas Bauer gibt einen spannenden Einblick in die Welt der traditionellen arabischen Auslegungstraditionen zum Koran und macht deutlich, dass diese Welt von Vielfalt, Sprachwitz, Auslegungskunst und dem kunstvollen Umgang mit einander konkurrierenden Lesarten und Auslegungen geprägt ist. Der ursprünglich nicht vokalisierte Text des Koran (S. 73) enthält in sich eine Fülle an Deutungsmöglichkeiten, was nicht als Schwäche – sondern als Stärke des Heiligen Buches verstanden werden konnte.
Bemerkenswert finde ich auch die Darstellung der entwickelten Kriteriologie zur Bewertung der Authentizität von Hadithen (S. 156). Hier ist der Verfasser offensichtlich zu Hause und ich habe auf jeder Seite etwas gelernt.
Einer der Höhepunkte in der Argumentation gegen die häufigen Vorurteile in der westlichen Welt gegen die islamische Welt ist für mich der Bericht eines arabischen Chronisten aus dem 17. Jh. über einen Richter, der eine Frau wegen Ehebruchs steinigen ließ. Al-Muhibbi ist entsetzt darüber, denn: „So etwas ist seit der Frühzeit des Islam noch nie vorgekommen!“ (S. 281 f.)
Hier liegt ein eindeutiger Mehrwert der Lektüre, die deutlich macht, dass etwa der Salafismus eine hochmoderne (Fehl)Entwicklung des Islams ist, und keinesfalls die Wiederherstellung einer angeblichen Ursprünglichkeit.
Was für mich den gelassenen Blick auf „eine andere Geschichte des Islam“ allerdings sehr beeinträchtigt hat, sind die massiven Vorurteile Bauers gegen „das Christentum“, das für ihn ein Synonym von Sexualfeindlichkeit, Fanatismus und Unterdrückung zu sein scheint.
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Verifizierter Kauf
Ein Buch, das jeder gelesen haben muss, der sich ernsthaft für die Hintergründe der Konflikte zwischen den westlichen Ländern und »dem Islam« interessiert.
Bauer bringt in seinem gut geschriebenen und auch für interessierte Laien gut lesbaren Buch eine große Menge höchst überraschender Erkenntnisse So zeigt sich zum Beispiel, dass die immer wieder erhobene Forderung, »der Islam« solle endlich in der Moderne ankommen, ins Leere greift und nur auf Unkenntnis basiert, weil die gegenwärtigen Entwicklungen gerade der Ausdruck dieser Ankunft in der Moderne sind. Der islamistische Fundamentalismus ist eben keineswegs eine »mittelalterliche« Angelegenheit, weil die Kultur der islamischen Länder bis ins 19. Jahrhundert hinein durch eine Kultur der Ambiguität geprägt war, der der Gedanke, dass es nur eine gültige Wahrheit geben kann, ganz fremd war. Dieser Gedanke, das zeigt Bauer sehr überzeugend, ist erst durch den Einfluss des Westens in den nahen Osten gekommen, so dass beide scheinbar gegensätzliche Strömungen ' die reformerische, die den Weg nach Westen sucht, ebenso wie die fundamentalistische - auf demselben cartesianischen Wahrheitsbegriff beruhen. Aus diesem Ansatz gewinnt Bauer eine Reihe von fundamentalen Revisionen des gängigen Bildes vom Islam und seiner Geschichte sowie von der Kultur und dem politischen und religiösen Leben in islamischen Ländern. Darüber hinaus bietet das Buch noch eine scharfe und grundlegende Kritik des westlichen Anspruchs auf universelle Gültigkeit seiner - gerade in letzter Zeit mit großer Geschwindigkeit entstehenden und verschwindenden - Werte.
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Verifizierter Kauf
Wenn wir heute dank Wachstum und Industrieproduktion zwar einerseits 'Wohlstand' schaffen, andererseits die Ressourcen der Erde restlos und unwiederbringlich ausplündern, das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und all diejenigen Kulturen durch Verdrängung oder Assimilierung beseitigen, die ein anderes Wissen und einen anderen Umgang mit Mensch, Tier und Natur insgesamt pflegen, dann hat man eher den Eindruck, die westliche Kultur sei das Krebsgeschwür geworden, an dem die Welt als Ganze leidet. Ob eine Heilung dieses selbstzerstörerischen Prozesses überhaupt noch möglich ist, selbst wenn es gewollt wäre, ist nicht einmal sicher. Was aber hat zu dieser Entwicklung geführt, die in ihren Ergebnissen auf den ersten Blick so zweischneidig, so ambivalent ist?

Auch hierzu gibt es natürlich schon lange vielfältige Überlegungen. Ich bin nun auf ein Buch gestoßen, das mir doch sehr viel ergiebiger zu sein scheint als vieles, das ich bisher zu diesem Thema an Kritischem und Erhellendem gelesen habe. Das Buch und sein Autor sind auch deswegen so interessant, weil sie gar nicht eine "kritische Theorie" des Westens intendieren, sondern eine recht aufschlussreiche Darstellung der islamischen Kultur bieten. Es geht ausdrücklich um die Erzählung einer "anderen Geschichte des Islams": Thomas Bauer, Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islams, Berlin 2011. Der Münsteraner Islamwissenschaftler und Professor der Arabistik unternimmt hier eine von großer Sachkenntnis der arabischen Literatur geprägte Gedankenreise in die Welt der unentschiedenen Wahrheiten, in die Kultur der Ambiguität.
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