Kurzbeschreibung
Fabio Corneli ist beruflich sehr engagiert. Als Techniker und Industriedesigner für seine eigene und eine italienische Firma fast in der ganzen Welt unterwegs, verläuft sein Singleleben ganz schön hektisch. Als er ein, wie er hofft vorübergehendes, gesundheitliches Problem bekommt, besucht er seinen Schulfreund, einen Arzt, der ihm umgehend einen Kuraufenthalt verordnet. In der Steiermark beginnt die eigentliche Handlung des Romans, die sich dann via Paris in die Karibik verlagert. Zunächst in die Dominikanische Republik, um dann in Kuba in einer fulminanten Woche ihren Höhepunk zu erfahren. Eine Woche die es wahrlich in sich hat ohne gleich James Bond-Dimensionen anzunehmen. Von Hai-Attacken bis Drogenfahndung von Mordverdacht und animierenden erotischen Szenen; aber auch Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen und dem Zauber des morbiden Charmes Havannas.
Über den Autor
Wolfgang D. Assl war nahezu fünfundsechzig Jahre alt als er uns das Manuskript seines Erstlingsromans vorlegte. Das hier einer schreibt, der Freude und Neugier am Leben hat, kann man aus jeder Zeile herauslesen. Von wehmütigen Reminiszenzen keine Spur. Ein witziger und ironischer Schreibstil, flott ohne oberflächlich zu sein, auf jeden Fall heutig und dabei ganz schön erotisch.
Den Autor könnte man mit Fug und Recht als echten Österreicher bezeichnen. Die Familie seiner Mutter stammt aus Ungarn, die seines Vaters aus Norditalien und Österreich liegt ja bekanntlich irgendwo dazwischen. Geboren knapp vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien, verbrachte er jedoch einen Großteil seiner Kindheit bei den Großeltern im Burgenland, wo er auch zur Schule ging. An die kargen Nachkriegsjahre erinnert er sich heute bestenfalls pragmatisch, war es ihm doch, durch die missliche Situation in der sich seine Familie befand, unmöglich eine höhere Schule zu besuchen. Die Lehrlingsausbildung zum Mechaniker absolvierte er zwar souverän, nichtsdestotrotz lustlos. Schmutzige Fingernägel waren schon damals seine Sache nicht. Mit 21 machte er sich zum ersten Mal selbstständig, was umgehend in einem Desaster endete. Seine Eingaben an das zuständige Finanzamt ließen schon den späteren Literaten erkennen, waren sie doch in schönster Prosa gehalten mit einem leichten Hang zu einem subtilen Sarkasmus. Mit seiner nächsten Firma war er dann erfolgreich, kam seine Tätigkeit doch seinen Neigungen mehr entgegen: Er machte sein Hobby zum Beruf und arbeitete bis zu seinem »Unruhestand« im Jahre 2000 für die Tauchindustrie. Wenn heute jemand den Autor auf die Ähnlichkeit seines Lebens mit dem seines Protagonisten Fabio Corneli aus »Die Kuba Woche« anspricht, zitiert er dann meist Marcel Reich-Ranicki, der einmal gesagt haben soll: Was wollen Sie? Derr errste Rroman ist immerr autobiogrraffisch.