...speziell für triste Winterstunden. Der Autor - ich hatte das Glück ihn während einer Tauchwoche am Sinai/Ägypten im Februar 2006 kennenzulernen - versteht es die Dinge so zu schildern, daß man einen wahrhaft optischen Eindruck gewinnt. Während sich sachliche Schilderung und Prosa oftmals im Krieg miteinander befinden, finden sie in diesem Buch zusammen. Auch die Schilderungen, die aus verschiedenen Betrachtungswinkeln bzw. Erst- und Drittpersonsblickwinkeln erfolgen, geben der Geschichte eine reichhaltige Würze.
Man muss nicht unbedingt bereits Kuba und die karibische See bereist haben, um dem Reiz des geschilderten Lebens zu erliegen. Weil neben den landschaftlichen, kulinarischen und weiblichen Reizen auch immer wieder sehr wirklichkeitsnahe Schilderungen des örtlichen Lebens von Einheimischen und "Augestiegenen" beschrieben werden, verfällt das Buch nicht in den Kitschsumpf, in den so viele belletristische Reisebücher stürzen.
Auf die Frage, ob er weiterschreiben möchte, sagte Wolfgang Assl mir, daß er bereits Ideen für das nächste Buch habe, und diese in Umsetzung begriffen sind. Ich brenne auf bereits darauf und wünsche dem Autor noch viele Tauchgänge und Erfolge auf literarischer Ebene.