Nach den beiden bereits gelungenen Bänden "Die Frauen von Götaland" und "Die Büsserin von Gudhem" schuf Jan Guillou mit "Der Krone von Götaland" einen ebenfalls sehr spannenden und authentischen Abschluss seiner Kreuzfahrertrilogie. Sein Held Arn kommt nach zwanzigjähriger Busse als Tempelritter aus dem heiligen Land zurück. In seinem Gepäck hat er ein kleines Vermögen und in seinem Gefolge sarazenische Ärzte und Handwerker mit denen er Grosses plant. Er will die Macht des Folkungergeschlechts, dem er entstammt, mit dem Wissen und den Mitteln, die er aus Outremer mitbringt vergrössern. Er hat erkannt, dass die Unabhängigkeit Götalands nur gesichert werden kann, wenn man die Zeichen der Zeit erkennt und sich neuen wirtschaftlichen und militärischen Entwicklungen nicht verschliesst. Gerade noch rechtzeitig, kurz bevor Cecilia aus machtpolitischen Erwägungen und unter dem Druck des Familienclans die Äbtissin eines Klosters werden und das Gelübde ablegen soll, kehrt er zurück. Die beiden Protagonisten widersetzen sich dem Ränkespiel und haben noch so einige Widrigkeiten zu überstehen, bis sich ihre Pläne und Wünsche verwirklichen. Der Autor bettet geschickt, wie bereits in den beiden ersten Bänden, seine Helden und ihre Handlungen in den geschichtlichen Kontext. Alles in allem ein spannender und authentischer Historienroman.