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Die Kristallkrähe.
 
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Die Kristallkrähe. [Taschenbuch]

Joan Aiken , Helmut Degner
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1974 --  
Unbekannter Einband --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: N.-A. (1974)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257201389
  • ISBN-13: 978-3257201383
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,4 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 596.553 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kleine alltägliche Schrecknisse steigern sich in der 'Kristallkrähe' über große Verwirrungen zu einem finsteren Ende. Da ist die junge Schriftstellerin, die mit ihrer entsetzlich eifersüchtigen Freundin zusammenlebt, die Ärztin und ihr Bruder, dem sie eine tödliche Krankheit bescheinigt, dazu kommen diverse Schizophrene und Depressive und - ein entlaufener Leopard.

Autorenporträt

Joan Aiken, 1924 in Sussex als Tochter des amerikanischen Lyrikers Conrad Aiken geboren, begann ihre literarische Karriere bereits mit fünf Jahren. Als sie sechzehn war, wurde ihr erstes Gedicht veröffentlicht, zwei Jahre später ihre erste Geschichte. Seitdem hat sie sich als phantasievolle Erzählerin einen Namen gemacht, sowohl mit ihren Romanen und Thrillern für Erwachsene als auch mit ihren packenden Kinder- und Jugendbüchern. Sie lebt heute in England und New York.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Die junge Schriftstellerin Aulis, die alle entweder "Dienstag" oder "Twopence" nennen, ist voll falschem Vertrauen gegenüber dem männlichen Geschlecht und lässt sich auf so manche flüchtige Begegnung ein. Sie wohnt mit ihrer weitaus älteren Freundin Magda Tassák, kurz genannt Maggie, zusammen, die sich verantwortlich für Aulis Wohlergehen fühlt. Allerdings wird Maggie leicht eifersüchtig und betrachtet Aulis Eskapaden argwöhnisch.

Maggies Kollegin Eleanor Foley ("Nell") aus dem Ogham-Hospital und deren totkranker Bruder Charles beschließen, sich in Cornwall niederzulassen, damit Charles seine letzten Lebensmonate in Ruhe und Beschaulichkeit verbringen kann: Tiere halten, Bücher lesen, im Garten arbeiten ... Charles alte Freundin Claire Dean hat ihn auf diese Idee gebracht, die sich dort ebenfalls ein Bauernhäuschen zulegen will. Und auch Julia Foley, die Tante von Maggie und Charles wohnt in Lanrith, Cornwall.

Aulis ist nach einer weiteren Eskapade und einem Krankenhausaufenthalt am Ende ihrer Kräfte. Daher kommt Maggie das Angebot ihrer Kollegin Eleanor, einen Urlaub in der kleinen Kate in der Nähe von Watertown, dem neuerworbenen Landsitz der Foleys zu verbringen, sehr gelegen. Die Landluft tut Aulis gut und sie kommt auch wieder zum Schreiben. Doch die Idylle, von der sich Maggie und Aulis Erfrischung und Erholung erwarteten, bewirkt auf die Dauer eher das Gegenteil, denn es spinnen sich unheilvolle Begebenheiten zusammen.

Dieser von Joan Aiken bereits 1967 geschriebene und 1974 in deutscher Sprache erschienene Thriller kommt eher auf leisen Tönen daher. Anfangs ahnt man noch wenig von der späteren Entwicklung. Doch die Dinge spitzen sich langsam und sehr behutsam zu. Im letzten Viertel des Roman geht es Schlag auf Schlag, man kann nicht mehr aufhören zu lesen, wird absolut gepackt von dieser spannenden Handlung und merkt, dass die 2004 verstorbene Joan Aiken eine Meisterin der Kriminalliteratur war.

Mir gefällt an diesem Roman, dass er sowohl alltägliche Begebenheiten, tiefgründige Anschauungen, als auch tolle Landschaftsbeschreibungen enthält. Der tief eingeschnittene Fjord von Lanrith, das Eisenbahn-Viadukt über den Lan River, das alles wird sehr anschaulich und gut vorstellbar beschrieben. Macht Lust auf den nächsten Urlaub in Cornwall und lässt uns tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken ...

Frage mich, warum dieser Thriller noch nicht verfilmt wurde, denn er würde sich m.E. hervorragend für einen subtilen Thriller eignen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So ist es ! Ist es so ? 4. Dezember 2010
Von A. Meier TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Vor einigen Jahrzehnten wurde dies einer meiner Lieblingskrimis. Zu empfehlen für lange Bahnfahrten, wunderbar verregnete Wochenenden oder für einen ziellos angebrochenen Abend. Tatsächlich fragt man sich zunächst, ob man es hier wirklich mit einem Krimi zu tun hat, so unbedeutend, fast schon belanglos stellen sich die Ereignisse auf den ersten Blick dar. Über allem scheint jedoch in dieser Geschichte ein merkwürdig melancholischer, lethargischer, aber auch skuriler Schleier zu liegen. Alles wirkt recht alltäglich, zu alltäglich. Da lässt sich vermuten, dass hinter all dem mehr lauert, als es zunächst den Anschein hat.

Die Personenschilderungen sind in sich stimmig, so dass man zu keiner Zeit gelangweilt ist, dem Verlauf der scheinbar so harmlosen Geschichte zu folgen. Vielmehr bleibt man am Ball, vorangetrieben durch die Frage, wie das wohl alles so weitergeht ... Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, und man traut seinen Augen nicht, was da alles so zutage kommt. Dennoch wirkt dies nicht aufgesetzt, sondern fügt sich - wenn auch überraschend - stimmig in den Verlauf der Geschichte.

Meiner Meinung nach stellt sich Joan Aiken mit diesem Buch in die Tradition des großen englischen Kriminalromans, in dem atmosphärische Schilderung und ein raffinierter Plot Vorrang vor vordergründiger Action haben. Vielleicht wirkt manches inzwischen etwas altmodisch und möglicherweise auch angestaubt, aber "The Crystal Crow" entstand 1967 und hat somit inzwischen den Rang eines modernen Krimiklassikers.
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So ist es ! Ist es so ? 22. Oktober 2011
Von A. Meier TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vor einigen Jahrzehnten wurde dies einer meiner Lieblingskrimis. Zu empfehlen für lange Bahnfahrten, wunderbar verregnete Wochenenden oder für einen ziellos angebrochenen Abend. Tatsächlich fragt man sich zunächst, ob man es hier wirklich mit einem Krimi zu tun hat, so unbedeutend, fast schon belanglos stellen sich die Ereignisse auf den ersten Blick dar. Über allem scheint jedoch in dieser Geschichte ein merkwürdig melancholischer, lethargischer, aber auch skuriler Schleier zu liegen. Alles wirkt recht alltäglich, zu alltäglich. Da lässt sich vermuten, dass hinter all dem mehr lauert, als es zunächst den Anschein hat.

Die Personenschilderungen sind in sich stimmig, so dass man zu keiner Zeit gelangweilt ist, dem Verlauf der scheinbar so harmlosen Geschichte zu folgen. Vielmehr bleibt man am Ball, vorangetrieben durch die Frage, wie das wohl alles so weitergeht ... Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, und man traut seinen Augen nicht, was da alles so zutage kommt. Dennoch wirkt dies nicht aufgesetzt, sondern fügt sich - wenn auch überraschend - stimmig in den Verlauf der Geschichte.

Meiner Meinung nach stellt sich Joan Aiken mit diesem Buch in die Tradition des großen englischen Kriminalromans, in dem atmosphärische Schilderung und ein raffinierter Plot Vorrang vor vordergründiger Action haben. Vielleicht wirkt manches inzwischen etwas altmodisch und möglicherweise auch angestaubt, aber "The Crystal Crow" entstand 1967 und hat somit inzwischen den Rang eines modernen Krimiklassikers.
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Es ist eine illustre Gesellschaft, die sich mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf in Cornwall versammelt hat. Lesen Sie weiter...
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Vor einigen Jahrzehnten wurde dies einer meiner Lieblingskrimis. Zu empfehlen für lange Bahnfahrten, wunderbar verregnete Wochenenden oder für einen ziellos angebrochenen... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von A. Meier veröffentlicht
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Vor einigen Jahrzehnten wurde dies einer meiner Lieblingskrimis. Zu empfehlen für lange Bahnfahrten, wunderbar verregnete Wochenenden oder für einen ziellos angebrochenen... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von A. Meier veröffentlicht
Kaufpflicht!!!!!!!!
2 Schicksale die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben verknüpfen sich in der Kristallkrähe auf höchstinteressante Weise zu einem mit Englischem Humor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2005 von Grabautzki Gabriele
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