Der Autor ist ein klassischer Querdenker off the mainstream. Seine Grundthese, dass nicht die Staatsschulden selbst, sondern ihre gleichhohe Gegenbuchung, die GUTHABEN, die Volkswirtschaften, die deutsche voran, immer sklerotischer & matter machen, ist ein ebenso verblüffend neuer Gedanke wie die - sicher etwas überzogene - Forderung Martins, das Arbeitslosenproblem durch die Streichung zumindest der Zinseneinkünfte aus der Staatsverschuldung (= volkswirtschaftliche "Verrentung") zu lösen. Dieser Aspekt ist in der bisherigen Debatte noch nirgends aufgetaucht und sollte aufgegriffen und durchdiskutiert werden!