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Die Kreuzzüge Gebundene Ausgabe – Januar 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 806 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946489
  • ISBN-13: 978-3608946482
  • Originaltitel: The Crusades. The War for the Holy Land
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16,4 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 204.321 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Thomas Asbridge berichtet erstmals gleichberechtigt und in wechselnder Perspektive von den von Christen wie von Muslimen verübten Grausamkeiten und erduldeten Leiden. Ausführlich macht der polyglotte Historiker Gebrauch auch von den arabischen Quellen. Asbridge nimmt nicht nur die politischen, sondern auch die religiösen Beweggründe aller Seiten ernst. Auch von überraschend freundlichen Begegnungen zwischen Kreuzfahrern und Sarazenen erfahren wir: von Momenten des interkulturellen Austauschs, Beispielen friedlicher Koexistenz im Heiligen Land, Gesten religiöser Toleranz und Zeugnissen der Freundschaft über die feindlichen Lager hinweg.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Asbridge, geboren 1969 in Großbritannien, lehrt Mittelalterliche Geschichte am Queen Mary College der University of London. Der Autor, der 2004 in England schon eine umfassende Geschichte des Ersten Kreuzzugs vorgelegt hat, ist nicht nur einer der besten Kenner der Quellen. Er kennt auch die geographischen Gegebenheiten aus eigener Anschauung: Denn über 500 Kilometer des alten Kreuzfahrerwegs von der Türkei bis Jerusalem hat er selbst erwandert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 23. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
An den Versuch eine Geschichte der Kreuzzüge vorzulegen haben sich schon viele Historiker herangewagt, doch Thomas Asbridge ist es nicht nur gelungen eine sehr umfangreiche Historiografie der Kreuzzüge vorzulegen, sondern auch eine sehr spannende. Und Asbridges Erzählung bricht nicht einfach nach dem dritten Kreuzzug als Höhepunkt der Bewegung ab, seine Erzählung bleibt kohärent und folgt den Kreuzzügen bis zum Fall Akkons im Jahre 1291. Bis dahin beleuchtet Asbridge die Kreuzzüge nicht nur aus einer lateinisch-christlichen und muslimischen Perspektive, sondern flechtet auch immer wieder die Sichtweise der byzantinischen Kaiser ein. Es sind also zeitweise sogar drei Perspektiven mit denen er den Konflikt verfolgt und dem Leser der ganzen Dramatik und Komplexität der Ereignisse teilhaftig werden lässt.

In aller Deutlichkeit formuliert, Asbridge weiß mit den weit über 700 reinen Textseiten (den Anhang also nicht miteingerechnet) wirklich etwas anzufangen. Er rattert nicht bloß Daten großer Schlachten herunter und bombardiert seine Leser mit zahllosen Namen fränkischer Grafen sondern beschränkt sich durchaus auf die wichtigsten Protagonisten des Krieges um das Heilige Land. Zugleich erzählt er die Geschichte der Kreuzzüge fast wie einen Roman, er beleuchtet stets den Aufstieg und die Ambitionen seiner Protagonisten, wie Richard Löwenherz oder Sultan Saladin. Dadurch vermeidet er nicht bloß die Einseitigkeit sondern kann auch die Quellen besser nutzen, um ein differenzierteres Bild der Ereignisse zu zeichnen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gromperekaefer TOP 500 REZENSENT am 1. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Jeder der sich für die Kreuzzüge interessiert, wird dieses Buch mit Sicherheit mit dem Monumentalwerk von Steven Runciman vergleichen. Obschon Asbridges Werk weniger detailreich ist wie jenes seines illustren Vorgängers, braucht es sich nicht in den Schatten dieses zu stellen. Der Autor beleuchtet sämtliche Facetten und wichtigen Ereignisse dieser Epoche und geht dabei auf die Wirkungen sowohl in der christlichen als auch in der muslimischen Welt ein.
Die Entwicklung der Kreuzzüge beruht extrem auf dem Charisma der verschiedenen Teilnehmer, aber auch auf dem nötigen Kriegsglück. Einigkeit oder Zerstrittenheit, diplomatisches Fingerspitzengefühl hüben wie drüben sind so zumeist entscheidend, da Territorialstaaten mit organisierten Strukturen im heutigen Sinn zu jener Zeit inexistent waren oder lediglich im Anfangsstadium bestanden.
Die Anführer beiderseits wurden später verherrlicht, seien es Gottfried von Bouillon, Richard Löwenhez oder Ludwig IX auf christlicher oder Saladin, Nur ad-Din oder Baibar auf muslimischer Seite.
Neben den religiösen und militärischen hebt Asbridge ebenfalls die diplomatischen und wirtschaftlichen Aspekte der Kreuzzüge hervor. Am Ende geht er auf die Bedeutung und die Fehlinterpretationen der Kreuzzüge in späterer Zeit ein.
Das Buch ist leicht leserlich und wird so zu einem Lesegenuss für jeden historisch interessierten Leser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MALONE am 4. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch ist in bester angelsächsischer Historikertradition interessant und modern geschrieben. Asbridge beschreibt und analysiert hervorragend, lenkt seine Interpretationen auch auf eher unbekannte bzw. unbeschriebene Ereignisse und Zusammenhänge und gibt beiden Seiten des Konfliktes Raum. Schön und erfrischend finde ich, dass der Autor des öfteren anmerkt, dass "frühere Historiker" einen konträren Standpunkt vertraten, der heute allerdings unter anderem durch das Studium "neueentdeckter Quellen" widerlegbar sei. Die Referenz Runciman erhält vor diesem Hintergrund bei weitem nicht den Stellenwert, den er in anderen Publikationen fast schon automatisch zugewiesen bekommt.

Im Gegensatz z.B. zu Runciman oder Tyerman und der angelsächsischen Schule ist das vorliegende Werk keine übergreifende Abhandlung zur Gesamtheit der bewaffneten Pilgerfahrten sondern eher eine "Geschichte von Outremer zwischen 1096 und 1200". Der 1. Kreuzzug wird auf etwas weniger als 100 Seiten dargestellt, ohne jedoch die sozialen, religiösen und politischen Vor- und Randbedingungen und damit die grundlegenden Motivationen der Teilnehmer zu analysieren. Die letzten 200 Seiten befassen sich vor allem mit dem V. Kreuzzug von Friedrich II. Das Jahr 1204, die Kinderkreuzzüge, die Kriegsfahrten nach Tunis oder Ägypten oder - im weiteren Sinne der Definition - die Kreuzzüge im Norden Europas und Albigenserkreuzzüge kommen, wenn überhaupt, nur am Rande vor.

Das Buch legt seinen Schwerpunkt folgerichtig auf die Ereignisse zwischen dem Jahr 1099 und dem Jahr 1200, und hier vor allem auf den dritten Kreuzzug. Ob dies mit der Nationalität des Verfassers und dem damals tätigen englischen "Helden" zu tun hat, habe ich nicht abschließend beantworten können.

Vor diesem Hintergrund ist das Buch sehr zu empfehlen, den breiteren Blickwinkel haben aber sicherlich Runciman, Tyerman oder Riley-Smith.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alfred Hable am 8. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben wie ein guter Krimi. Man kann es
leider nicht in einem an einem Tag fertig lesen, die Fakten sind derart aufwühlend.
Der Umfang und die Qualität stellen es auf eine Stufe mit Mommsens "Römische
Geschichte". Das Faszinierendste ist der Blick von beiden Seiten. Jeder Leser soll
für sich abwägen wieviel Religiosität, wieviel Politik und wieviel Habgier jedes
dieser beteiligten Alpha-Wesen hier eingebracht hat. Was wird einer in tausend
Jahren über das heutige Europa und die "Levante" schreiben?
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