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Die Kreatur von Jekyll Island Gebundene Ausgabe – 4. August 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Kopp Verlag; Auflage: 4., Auflage (4. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938516283
  • ISBN-13: 978-3938516287
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 5,5 x 21,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leser der Unendlichkeit am 20. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Zunächst mal ist das Buch sehr dick, knapp 700 Seiten und es enthält dermaßen viele Informationen, dass es schwer wird eine gerechte Rezension abzugeben, da ich zwangsläufig wichtige Teile auslassen muss.
Es wird nur sehr selten im Buch wiederholt und die Informationsdichte ist enorm, aber alles in sehr eingängiger Sprache, also nicht akademisch verklausuliert. Nichtsdestotrotz sind die Informationen alle absolut korrekt.

Das Buch richtet sich meines Erachtens an Leute die noch nie was über das Geldsystem gehört haben, wie auch an fortgeschrittene, die sich schon länger damit auseinandersetzen. Ich kann mir nur wenige Leute vorstellen, die aus diesem Buch nicht sehr viel lernen.
Es behandelt nicht nur die technische Seite des FED-Geldsystems, sondern geht in die Geschichte bis zu 400 Jahre zurück um die gesamte Entwicklung des Geldsystems aufzuzeigen. Es beschreibt was Geld überhaupt ist (und dies übrigens sehr gut und einleuchtend) und es beschreibt auch die Auswirkungen der verschiedenen Geldsysteme. Es beschränkt sich also nicht nur auf das FED-System.

Um das FED-System jedoch richtig einordnen zu können muss man natürlich die alternativen Geldsysteme kennen und verstehen und dies ermöglicht einem der Autor sehr gut, da er auch andere Geldsysteme sehr gut erklärt.

Das Buch beginnt mit dem scheinbaren Mythos des geheimen Treffens auf Jekyll Island, bei dem sich die damals wichtigsten Banker (u.a. Morgan, Vanderlip, Strong) trafen um das FED-System zu planen und dessen Einführung zu besprechen bzw. wie man den Kongress von der Wohltätigkeit dieses Systems überzeugen könne.
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153 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von neander am 9. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Wirtschaftsfachbuch über die Geschichte und die Auswirkungen des Zentralbanksystems in den Vereinigten Staaten wird, von Fachleuten und interessierten Laien abgesehen, niemanden dazu bewegen, sich durch knappe 670 Seiten zu kämpfen. Aber dieses Buch ist mehr und es ist anders als es vermuten lässt. G. Edward Griffin nimmt sich gerne brisanter Themen an und kann sie in ihrer Komplexität allgemein verständlich darstellen. Das ist ihm hier wiederum gelungen und entstanden ist ein nur knapp 700 Seiten kurzer historischer Krimi über Finanzen, über Banken, Wirtschaft und Politik, über Verschwörungen und Kriege, den sie unbedingt lesen sollten. Dieses Buch ermöglicht dem Leser einen anderen Blick auf die Weltgeschichte der letzten 200 Jahre, ja es zwingt ihn dazu. Dieser Kriminalroman ist nicht der überbordenden, paranoiden Phantasie des Autors entsprungen, er basiert auf Tatsachen. Allerdings ist die Geschichte so unglaublich, dass sie fast unglaubwürdig erscheint. Griffin holt deshalb weit aus und hat eigentlich vier Bücher in einem zusammengefasst.
Der erste Teil ist eine kurze Abhandlung über das Geld als der Basis des Bankwesens und der Währung. Im zweiten Teil wird belegt, wie Zentralbanken (also auch FED) zu Katalysatoren für Kriege werden. Die Geschichte des Zentralbankwesens in den Vereinigten Staaten wird im dritten Teil untersucht und der vierte Teil wendet sich der Analyse und Wirkungsweise der FED nach ihrer Gründung 1913 zu. Griffin hat den gesamten Stoff logisch in Kapitel strukturiert und gibt zu Beginn jedes Kapitels eine Kurzübersicht und am Ende eine Zusammenfassung.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 4. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Im Jahre 1910 trafen sich einige wenige Auserwählte auf der kleinen Ferieninsel Jekyll Island, um über eine Umstrukturierung des amerikanischen Bankensystems zu diskutieren. Die Macht der New Yorker Großbanken war in Gefahr, weil die Zahl regionaler Kreditanstalten enorm gestiegen war. Man ersann die Schaffung einer Zentralbank, die mit dem "Federal Reserve Act" von 1913 dann auch vom amerikanischen Gesetzgeber ins Leben gerufen wurde. Die FED befindet sich im Privatbesitz der New Yorker Großbanken und ist nach Meinung des Autors ein Kartell zum Schutze dieser Banken.

Dafür führt er im 2. und 3. Kapitel eine Reihe von Argumenten und zahlreichen historischen Beispielen an. Das Spiel heißt Bailout und geht so: Eine Großbank ist pleite, weil sie schlecht gewirtschaftet hat. Anstatt sie (wie eine weniger große oder einen Industriebetrieb) in die Insolvenz gehen zu lassen, wird erklärt, dass sie ganz entscheidend für das System ist. In Wirklichkeit möchte man verhindern, dass andere Banken ihre Kredite verlieren. Man pumpt deshalb "frisches" Geld in die marode Bank, das man aber faktisch nicht hat, sondern erst per Mausklick erfinden muss. Anschließend drückt man dem ahnungslosen Steuerzahler die Lasten auf. Entweder direkt über höhere Steuern oder indirekt über eine höhere Inflationsrate. Ohne eine von den Banken gesteuerte Zentralbank wäre dies kaum möglich. Das ist eine der Kernaussagen des Buches und eine entscheidende Ursache für das sich fast 100 Jahre später abzeichnende Desaster.

Im 4.
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