Pressestimmen
"Die richtige Ernährung, um sich jung zu fühlen." (Neues Deutschland )
Kurzbeschreibung
46 Prozent der Deutschen ist Ernährung sehr wichtig. Doch nur wenige wissen, was Antioxidantien aus Obst oder Fisch für den Körper leisten. Sie wirken als Radikalfänger, senken z. B. das Krebsrisiko, steigern die Gehirnleistung und bremsen sogar das Altern! Anschaulich erklärt Dr. Döll ihre Wirkweise und zeigt, wie die richtige Ernährung natürlich jung, gesund und vital hält.
Klappentext
Naturheilpraxis
"Die richtige Ernährung, um sich jung zu fühlen."
Neues Deutschland
Über den Autor
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Wie sieht nun die Realität aus? Mit zunehmendem Alter steigt - statistisch gesehen - die Gefahr für gesundheitliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen. 96 Prozent der 70-jährigen Deutschen, also praktisch jeder, haben mindestens eine Erkrankung. Jeder Dritte muss mit fünf oder noch mehr Leiden klarkommen. Bereits heute haben wir über zwei Millionen Pflegebedürftige - mit einer drastischen Zunahme der Fälle wird in Zukunft gerechnet werden müssen. Etwa zwei Drittel der Betroffenen wird zu Hause gepflegt, wobei die Töchter und Schwiegertöchter die größte Pflegelast tragen! Deutschland tappt in die Altersfalle: deutlich mehr ältere Menschen und weniger Kinder, Jugendliche und jüngere Menschen!
Ältere Menschen nehmen die höchsten Ausgaben in unserem Gesundheitswesen in Anspruch - ein Zeichen dafür, dass es mit der körperlichen Fitness älterer Menschen nicht zum Besten bestellt sein kann. Dabei ist Altern keine Krankheit, und man geht davon aus, dass sich durch die Eindämmung der vorherrschenden Volksleiden Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs die durchschnittliche Lebenserwartung um schätzungsweise weitere 15 Jahre erhöhen ließe. Die Todesursache Nummer eins wäre dann die »Altersschwäche«! Gute Aussichten: An der »Altersschwäche« stirbt nur ein Prozent der deutschen Bevölkerung - 99 Prozent an den Folgen von (meist langwierigen) Erkrankungen.
Eine weitere verblüffende Erkenntnis lehrt uns, dass das chronologische Alter und das biologische Alter (körperliche und geistige Fitness) um mehr als 20 Jahre voneinander abweichen können. Durch die richtige Lebensweise kann die biologische Uhr, nach Schätzungen der Mediziner, um bis zu zehn Jahre zurückgedreht werden!
Was also fangen wir an mit den gewonnenen Jahren? Wollen Sie zu den kranken, betreuungsbedürftigen Alten oder zu den fitten älteren Menschen zählen, die ihr Leben noch zu genießen verstehen? Ist es nicht eher erstrebenswert, die Gesundheitsspanne der Lebensspanne anzupassen und sich - möglichst frühzeitig - um einen Lebensstil zu bemühen, der uns auch im Alter ein Leben bei guter Lebensqualität beschert? Sie haben die Wahl!
Dr. Michaela Döll
1. Alt sein - krank sein in Deutschland
Die Krankheiten sind häufig »Lifestyle«-bedingt
Die allgemein zu beobachtende Fehlernährung, Bewegungsmangel und das Rauchen bescheren uns jährlich immense Kosten (etwa 60 Milliarden Euro/Jahr). Damit nimmt der falsche Lebensstil volkswirtschaftlich relevante Dimensionen an. Auch im Hinblick auf die immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen sollte hier unbedingt ein Sinneswandel vollzogen werden und krankheitsvorbeugende Maßnahmen - auch seitens der Krankenkassen - honoriert werden. So ließe sich beispielsweise durch eine Verringerung des Fett- und Zuckerkonsums und mehr Bewegung in vielen Fällen die Zuckerkrankheit vermeiden. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Karies werden mit Bewegungsmangel und einer falschen Kost in Verbindung gebracht.
Auch das deutsche Gesundheitswesen hat seine Lücken
Alarmierend sind allerdings auch die Zahlen, die unseren medizinischen Leistungskatalog betreffen. Zwar liegen wir im internationalen Vergleich bei den Geldausgaben im Gesundheitswesen auf Platz drei der »Pro-Kopf-Aufwendungen«, unmittelbar nach den USA und der Schweiz, allerdings scheint dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine besonders gute medizinische Betreuung zu sein! Ein vor kurzem veröffentlichtes Gutachten des Gesundheitsministeriums zu »Defiziten der medizinischen Versorgung in Deutschland« bringt weitere interessante Erkenntnisse an den Tag: So erhalten offensichtlich nur 50 Prozent aller Patienten in Krankenhäusern und Arztpraxen die richtigen Medikamente. Möglicherweise ist es im Hinblick auf diese Fehlentscheidungen von Vorteil, ja sogar lebensrettend, dass die verordneten Arzneimittel von den Kranken nur zur Hälfte eingenommen werden, denn in Deutschland sterben jährlich 25 000 Menschen an den Folgen von falsch verordneten Präparaten oder deren Nebenwirkungen! Die Liste der Versäumnisse ist allerdings noch länger: So wird in dem Bericht des Gesundheitsministeriums beklagt, dass über 70 Prozent der Bluthochdruckpatienten nicht bzw. unzureichend behandelt werden und bei Diabetikern unzählige Folgeerkrankungen (27 000 Herzinfarkte, 44 000 Schlaganfälle, 6000 Erblindungen, 28 000 Amputationen) - unter anderem auch durch eine gesunde Lebensführung - vermieden werden könnten.
Im Bereich der Krebserkrankungen wird in dieser Erhebung kritisiert, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit in den USA bei der Hälfte aller untersuchten Krebsarten deutlich höher ist als hier in Deutschland. So entspricht beispielsweise nur jede vierte Brustkrebsoperation den von der EU-Kommission empfohlenen Standards.
Ernährung hält jung und gesund oder macht alt und krank!
Ernährungsabhängige Erkrankungen machen einen großen Anteil der anfallenden Kosten im Gesundheitswesen aus. Da sind beispielsweise die Gefäßerkrankungen und ihre fatalen Folgen (Herzinfarkt, Schlaganfall) zu nennen, welche auch gleichzeitig die Todesursache Nummer eins darstellen: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung stirbt an den Folgen dieser Erkrankungen. Als Risikofaktoren für die Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Rauchen und eine bestehende Zuckerkrankheit.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Wie sieht nun die Realität aus? Mit zunehmendem Alter steigt - statistisch gesehen - die Gefahr für gesundheitliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen. 96 Prozent der 70-jährigen Deutschen, also praktisch jeder, haben mindestens eine Erkrankung. Jeder Dritte muss mit fünf oder noch mehr Leiden klarkommen. Bereits heute haben wir über zwei Millionen Pflegebedürftige - mit einer drastischen Zunahme der Fälle wird in Zukunft gerechnet werden müssen. Etwa zwei Drittel der Betroffenen wird zu Hause gepflegt, wobei die Töchter und Schwiegertöchter die größte Pflegelast tragen! Deutschland tappt in die Altersfalle: deutlich mehr ältere Menschen und weniger Kinder, Jugendliche und jüngere Menschen!
Ältere Menschen nehmen die höchsten Ausgaben in unserem Gesundheitswesen in Anspruch - ein Zeichen dafür, dass es mit der körperlichen Fitness älterer Menschen nicht zum Besten bestellt sein kann. Dabei ist Altern keine Krankheit, und man geht davon aus, dass sich durch die Eindämmung der vorherrschenden Volksleiden Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs die durchschnittliche Lebenserwartung um schätzungsweise weitere 15 Jahre erhöhen ließe. Die Todesursache Nummer eins wäre dann die »Altersschwäche«! Gute Aussichten: An der »Altersschwäche« stirbt nur ein Prozent der deutschen Bevölkerung - 99 Prozent an den Folgen von (meist langwierigen) Erkrankungen.
Eine weitere verblüffende Erkenntnis lehrt uns, dass das chronologische Alter und das biologische Alter (körperliche und geistige Fitness) um mehr als 20 Jahre voneinander abweichen können. Durch die richtige Lebensweise kann die biologische Uhr, nach Schätzungen der Mediziner, um bis zu zehn Jahre zurückgedreht werden!
Was also fangen wir an mit den gewonnenen Jahren? Wollen Sie zu den kranken, betreuungsbedürftigen Alten oder zu den fitten älteren Menschen zählen, die ihr Leben noch zu genießen verstehen? Ist es nicht eher erstrebenswert, die Gesundheitsspanne der Lebensspanne anzupassen und sich - möglichst frühzeitig - um einen Lebensstil zu bemühen, der uns auch im Alter ein Leben bei guter Lebensqualität beschert? Sie haben die Wahl!
Dr. Michaela Döll
1. Alt sein - krank sein in Deutschland
Die Krankheiten sind häufig »Lifestyle«-bedingt
Die allgemein zu beobachtende Fehlernährung, Bewegungsmangel und das Rauchen bescheren uns jährlich immense Kosten (etwa 60 Milliarden Euro/Jahr). Damit nimmt der falsche Lebensstil volkswirtschaftlich relevante Dimensionen an. Auch im Hinblick auf die immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen sollte hier unbedingt ein Sinneswandel vollzogen werden und krankheitsvorbeugende Maßnahmen - auch seitens der Krankenkassen - honoriert werden. So ließe sich beispielsweise durch eine Verringerung des Fett- und Zuckerkonsums und mehr Bewegung in vielen Fällen die Zuckerkrankheit vermeiden. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Karies werden mit Bewegungsmangel und einer falschen Kost in Verbindung gebracht.
Auch das deutsche Gesundheitswesen hat seine Lücken
Alarmierend sind allerdings auch die Zahlen, die unseren medizinischen Leistungskatalog betreffen. Zwar liegen wir im internationalen Vergleich bei den Geldausgaben im Gesundheitswesen auf Platz drei der »Pro-Kopf-Aufwendungen«, unmittelbar nach den USA und der Schweiz, allerdings scheint dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine besonders gute medizinische Betreuung zu sein! Ein vor kurzem veröffentlichtes Gutachten des Gesundheitsministeriums zu »Defiziten der medizinischen Versorgung in Deutschland« bringt weitere interessante Erkenntnisse an den Tag: So erhalten offensichtlich nur 50 Prozent aller Patienten in Krankenhäusern und Arztpraxen die richtigen Medikamente. Möglicherweise ist es im Hinblick auf diese Fehlentscheidungen von Vorteil, ja sogar lebensrettend, dass die verordneten Arzneimittel von den Kranken nur zur Hälfte eingenommen werden, denn in Deutschland sterben jährlich 25 000 Menschen an den Folgen von falsch verordneten Präparaten oder deren Nebenwirkungen! Die Liste der Versäumnisse ist allerdings noch länger: So wird in dem Bericht des Gesundheitsministeriums beklagt, dass über 70 Prozent der Bluthochdruckpatienten nicht bzw. unzureichend behandelt werden und bei Diabetikern unzählige Folgeerkrankungen (27 000 Herzinfarkte, 44 000 Schlaganfälle, 6000 Erblindungen, 28 000 Amputationen) - unter anderem auch durch eine gesunde Lebensführung - vermieden werden könnten.
Im Bereich der Krebserkrankungen wird in dieser Erhebung kritisiert, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit in den USA bei der Hälfte aller untersuchten Krebsarten deutlich höher ist als hier in Deutschland. So entspricht beispielsweise nur jede vierte Brustkrebsoperation den von der EU-Kommission empfohlenen Standards.
Ernährung hält jung und gesund oder macht alt und krank!
Ernährungsabhängige Erkrankungen machen einen großen Anteil der anfallenden Kosten im Gesundheitswesen aus. Da sind beispielsweise die Gefäßerkrankungen und ihre fatalen Folgen (Herzinfarkt, Schlaganfall) zu nennen, welche auch gleichzeitig die Todesursache Nummer eins darstellen: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung stirbt an den Folgen dieser Erkrankungen. Als Risikofaktoren für die Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Rauchen und eine bestehende Zuckerkrankheit.