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Die Kontinuität des Bösen: Vincent Price in seinen Filmen [Taschenbuch]

Robert Zion
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2000
Vincent Price (1911-1993) ist der Aristokrat des Horrorfilms. Von allen großen, zur Legende gewordenen Horrorfilm-Schurken - Lon Chaney Sr., Bela Lugosi, Boris Karloff, Christopher Lee ist er der einzige, der über ein halbes Jahrhundert hinweg immer aufs neue die Stereotypen des Genres mit Würde, Stil und Ironie überwand. Oder wie es der Filmkritiker Tim Lucas ausdrückte: »Vincent Price ist wahrscheinlich der einzige Schauspieler der Filmgeschichte, der Mörder, Drogenabhängige und Nekrophile spielen konnte und dabei immer noch von Amerika geliebt wurde.«

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 323 Seiten
  • Verlag: Belleville (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393351021X
  • ISBN-13: 978-3933510211
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.125.933 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Das erste Vincent Price-Buch im deutschsprachigen Raum
Vincent Price (1911-1993) ist der Aristokrat des Horrorfilms. Von allen großen, zur Legende gewordenen Horrorfilm-Schurken - Lon Chaney sr., Bela Lugosi, Boris Karloff, Christopher Lee - ist er der einzige, der über ein halbes Jahrhundert hinweg immer aufs neue die Stereotypen des Genres mit Würde, Stil und Ironie überwand. Oder wie es der Filmkritiker Tim Lucas ausdrückte: "Vincent Price ist wahrscheinlich der einzige Schauspieler der Filmgeschichte, der Mörder, Drogenabhängige und Nekrophile spielen konnte und dabei immer noch von Amerika geliebt wurde." Schon in den vierziger Jahren spielte er für die Universal den "Unsichtbaren", in den Fünfzigern avancierte er mit Filmen wie "Die Fliege" zum König des Schock-Films und in den Sechzigern war sein Name untrennbar mit jenen gequälten, von psychischen Obsessionen getriebenen Helden der Poe'schen Welt des Grauens verbunden.

Aber Vincent Price war nicht nur der Aristokrat des Horrorfilms, er war auch ein großer Komiker, ein arrivierter Kunsthistoriker, ein vielgelesener Autor, ein leidenschaftlicher Gourmet und schon in jungen Jahren ein Broadway-Star, Ehrendoktor vieler Universitäten und zugleich eine Ikone des Trash-Films - ein workaholic, in dem Tragödie und Komödie, Kunst und Pop, Anspruch und Banalität eine seltsame und dauerhafte Ehe eingegangen sind. "Die Kontinuität des Bösen" ist die Darstellung einer langen Schauspielerlaufbahn voller Rückschläge und Widersprüche und ein analytischer Blick hinter die Kulissen auf die Produktionsgeschichte und filmhistorischen Hintergründe von Klassikern wie "Laura", "Das Kabinett des Professor Bondi" oder "Die Verfluchten". Vincent Price kommt darin sehr oft selbst zu Wort, so daß sich nach und nach das Bild eines vielschichtigen und widersprüchlichen, eines hochgradig reflektierten und ständig gegen die Regeln der Produktionsmaschinerie Hollywood kämpfenden Menschen abzeichnet. www.robert-zion.de


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5.0 von 5 Sternen Eine Hommage an ein verkanntes Genie 24. Mai 2002
Von Ein Kunde
Vincent Price ist eine Ikone des B-Movies und die Filme in denen er mitwirkte zeichnen sich - damals wie heute - durch ein Höchstmaß an atmosphärischem und subtilem Horror aus. Obwohl er sein Genre über ein halbes Jahrhundert hinweg immer wieder entscheidend beeinflußt und Regisseure und Schauspieler bis heute geprägt hat; obschon er in unzähligen anderen Produktionen vom Theater übers Fernsehen hin zum Radio durch seine darstellerischen Leistungen zu überzeugen wußte; eine entsprechende Anerkennung als Schauspieler ist ihm außerhalb seiner Fan-Gemeinde versagt geblieben. Robert Zion ist es nun mehr als gelungen, Vincent Price und sein Werk zu würdigen. Er charakterisiert Price dabei durch die Meilensteine in seiner Karriere, von den frühen Filmen mit William Castle, seinem Zusammenwirken mit Roger Corman bei dessen unerreichten Edgar Allan Poe Adaptionen hin zu seinen Alterswerken z.B. mit Tim Burton. Dabei verknüpft er die schauspielerischen Aspekte immer wieder mit den anderen Facetten seiner Persönlichkeit und erschafft so mit einer lebendigen Sprache ein umfassendes Bild der Person Vincent Price, der nicht nur ein großer Schauspieler, sondern auch ein berühmter Kunstkenner und leidenschaftlicher Hobby-Koch gewesen ist. Insgesamt ist ihm damit eine außergewöhnliche Hommage gelungen, die reich bebildert aus dem sonstigen Angebot an Filmliteratur hervorragt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Price ist heiß! 18. Juni 2001
Robert Zion hat mit diesem Buch eine ebenso persönliche wie von Sachverstand geprägte Liebeserklärung an diesen Mimen abgeliefert. Daß er hierbei keine schwer verdauliche Werkbiographie von wissenschaftlicher Akribie abgeliefert hat, sondern eine belesene, sehr subjektiv geprägte Nachvollziehung des Werkes dieses großen Schauspielers geschaffen hat, sondern auch eine sehr emotionale und unterhaltsame Interpretation, schweißt nicht nur den Autor an mein Herz, sondern bietet auch eine einzigartige Gelegenheit, sich dem Idol auf sinngemäße Weise zu nähern, war Price doch ein zutiefst sinnlicher Darsteller, der seinen Charakteren Leben eingehaucht hat durch die große Menschlichkeit seiner Person, die über kalkulierte Präzision erhaben war und den Erzeugnissen ihres Genies die unverwechselbare Qualität verlieh durch eine große Intensität, die eben nicht aus steifem Stanislawski geboren wurde, sondern aus hundertprozentigem Engagement. Dem wird Zion gerecht in seinem Bemühen um die Verflechtung von biographischen Fakten und dem Werk, die in bislang ungesehener Effektivität den Menschen Price begreifbar macht. Hohe Unterhaltsamkeit und ein starker Sinn für Schönheit kennzeichnen das Buch, das einen Ehrenplatz in meiner Sammlung einnimmt. Unbedingt empfohlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich..... ein Buch zum Verlieben *bösegrins* 14. August 2001
Von Ein Kunde
..lange haben die Fans auf dieses Buch gewartet. Und dieses Warten hat sich gelohnt. Wer Vincent Price gekannt hat, seine Filme liebt und mehr als das übliche "Personen-Lexikon-Wissen" sucht... findet es in diesem Buch. Eine geniale Abhandlung über die Person Price, sein Werk - aber auch über die Hintergründe. Man möchte dieses Buch gar nicht wieder aus der Hand legen ... es sei denn, um den Video-Recorder einzuschalten - Film ab ! ... Viel Spaß beim Gruseln und Lachen ! .. Denn Vincent Price hat wie kein anderer Darsteller sich selbst und sein Genre soooo ernst genommen :-)
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