Pressestimmen
"Die Konstitution als Begriff weist auf etwas umfassendes hin. Etwas, das schicksalhaft mitgegeben das Leben prägt. Von daher ist die jahrzehntelange Ignoranz diesem Thema gegenüber nicht ganz unverständlich. Trotzdem ist in der Medizin die Konstitution nicht wegzudenken. Der Ansatzpunkt für langzeitige Strategien und Behandlungsformen kann nicht über diese Prägung hinweg gehen. So kann der Studierende in dieser Thematik leider nur auf Literatur zurückgreifen, die zeitlich überaltert ist, zudem auch nicht selten ideologisch beeinflusst. Den Konstitutionsbegriff als einen puren Arbeitsterminus für eine medizinische Fiktion zu verwenden fällt schwer, da wir stets die Tradition verschiedener Konstitutionstheorien im Hintergrund spüren, deren Pragmatismus oft spezifischen Therapiemethoden zuzuordnen war. Joachim Broy bietet hier nun einen Einstieg in die Theorie der Konstitution und lehnt sich eng an die überbrachten Vorlagen an. Sein Werk ist geeignet einen ersten Einstieg in die grund legende Thematik der Konstitution zu gewinnen, ohne deren Verständnis die Vielfalt naturheilkundlichen Behandelns kaum transparent werden kann. Vor dem Hintergrund der vielen die Praxis bestimmenden holistischen Therapieansätze, bleibt dem Buch eine weite Verbreitung zu wünschen." (Steinsiek, www.die-erle.de)
Kurzbeschreibung
Basierend auf der antiken Temperamentslehre sowie der humoralpathologischen Tradition entwirft Joachim Broy ein detailliertes, praxisbezogenes konstitutionelles System. Der erfahrene Behandler stellt hier phytotherapeutische, homöopathische, biochemische und spagyrische Therapiekonzepte vor, die oft mit diätetischen Hinweisen versehen sind.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.