"Macht zu viel Information verrückt?" Im Gegenteil. Maria Pruckner zeigt in ihrem Buch über die Komplexitätsfalle schlagkräftig und überzeugend auf, dass der Erfolg im Leben von der Information abhängig ist, über die wir verfügen. Auf süffige Weise geschrieben, wird klar, welche Konsequenzen das Informations- und Wissenszeitalter vom Einzeln, von Führungskräften und von der ganzen Gesellschaft fordert. Wie dürftig sie gezogen werden, schildert sie mit einem ausgeklügelten Krimi, der sich im frei erfundenen Staat Innerwelten um die Komplexitätsfalle herum abspielt. Mit leicht verständlich aufbereitetem Fachwissen aus den verschiedensten Disziplinen wie der Neurologie, Kybernetik, Wahrnehmungspsychologie wird anschaulich gemacht, woran unsere Zeit krankt. Information als Grundbaustein der Natur verlangt in vieler Hinsicht andere Einstellungen, Ansätze, Methoden und Gewohnheiten. Der Quantenphysiker Anton Zeilinger zeigt, dass er sogar der erste Baustein für die Wirklichkeit ist, dass es keinen Unterschied zwischen Information und Wirklichkeit gibt. Das Buch gibt klare Orientierung darüber, wo es im 21. Jahrhundert warum lang gehen muss. Geistige Fitness wird wichtiger werden als körperliche, Wissen und Erfahrung wichtiger als Jugend. So mancher Kult in unserer Gesellschaft erweist sich in Innerwelten als Massenwahn in die falsche Richtung, aber bestimmt nicht nur dort. Das Buch endet mit dem Satz: "Wer nicht sorgfältig genug auf die nötigen Informationen achtet, der achtet nicht sorgfältig genug auf sein Leben." Ein guter Grund, sofort damit anzufangen, es zu lesen...