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Die Kolonie: Roman
 
 
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Die Kolonie: Roman [Taschenbuch]

Chuck Palahniuk , Werner Schmitz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (8. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442542669
  • ISBN-13: 978-3442542666
  • Originaltitel: Haunted
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.281 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Chuck Palahniuk
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Schon mal darüber nachgedacht, den Alltag für drei Monate hinter sich zu lassen, um an einem geheimen Ort etwas ganz Großes zu erschaffen? Der tatterige Mr. Whittier lockt eine Gruppe von Möchtegernschriftstellern mit eben dieser Aussicht in ein altes Theater. Die kreative Auszeit entpuppt sich schnell als wenig angenehm, und die obskuren Personen, die unfreiwillig in dem modrigen Gebäude zusammengepfercht wurden, tun ihr Übriges, um aus der vermeintlichen Künstlerkolonie einen Alptraum zu machen. Chuck Palahniuk unternimmt einen bitterbösen Trip in die menschlichen Abgründe - sowohl psychischer wie körperlicher Natur. Beißende Ironie gegenüber der Mediengesellschaft wechselt mit fast schon romantisch anmutenden Beschreibungen aus dem unappetitlichen Alltag der Gefangenen. Definitiv nichts für Menschen, denen schon bei "Emergency Room" schwummerig wird! (es) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Chuck Palahniuk ist einer der plakativsten Kritiker der Mediengesellschaft. ‚Die Kolonie’ ist ein böses, schmerzhaftes Buch, oft an der Grenze zum Widerwärtigen, dessen Faszination man sich dank Palahniuks Fabulierwut jedoch kaum entziehen kann. ‚Die Hölle, das sind die anderen’, heißt es bei Jean-Paul Sartre. Bei Palahniuk ist jeder seine eigene Hölle.“ (KulturSPIEGEL )

„Ein lobenswert unbarmherziger Autor, der Inhalt wie Form nicht nur beherrscht, sondern jedes Mal neu für sich selbst erschafft.“ (Die Berliner Literaturkritik )

„Seine jüngste Donnerbotschaft heißt ‚Die Kolonie’, ein Roman aus einzelnen Geschichten, ein Roman, der wie alle seine Bücher eine Erkundung ist auf der Nachtseite des amerikanischen Strebens.“ (Die Zeit )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dirk Loop
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Vorab: Alle Bücher von Chuck Palahniuk sind meiner Meinung nach sehr lesenswert. Doch die letzten zwei Bücher waren ehrer Kurzgeschichten, die sich am Ende etwas "verliefen". Damit will ich nicht sagen, dass sie nicht noch besser waren als fast alle anderern Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, doch vielen sie gegenüber "Fight Club", "Der Simulant" (Choke) und "Flug 2039" (Survivor) doch etwas aus dem Rahmen. Vieleicht liegt es in der Natur der Sache, dass ein Autor, wenn er plötzlich Erfolg hat, dazu verdonnert wird, Masse zu produzieren. Und so werden dann auch mal aus Kurzgeschichten ganze Romane.

Mit "Die Kolonie" (Haunted) hat er jedoch aus dieser Not eine Tugend gemacht. Die Rahmenhandlung, von der man noch zu Beginn denkt, sie sei blos Beiwerk, erhebt und verknüpft die 24 Geschichten und Gedichte in einer Form, wie sie wohl nur wenigen Autoren gelingen kann.

Dabei glingt es Chuck Palanhiuk (wieder) meisterhaft die us-amerikanische Seele dazustellen: Die Suche nach Nähe, nach Gemeinsamkeiten und vor allem nach Aufmerksamkeit.

Doch ist es auch wieder schlimm, wie ich finde, wie (allein) die Übersetzung des Titels zeigt, dass man manche Bücher einfach im Original lesen sollte. Im vorliegenden Fall wird schon durch den Titel "Die Kolonie" die Basisidee des Buches zu nichte gemacht: "Haunted - Every story is a ghost".

PS: Und warum wurde eigentlich "Invisible Monsters" bislang noch nicht übersetzt?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann es nicht länger leugnen. Chuck Palahniuk ist für mich der interessanteste und genialste Autor! Kein anderer Autor reißt mich mit seinen abstrusen Ideen und Geschichten derart mit wie dieser. Als Leser wird man an die Grenzen seiner eigenen Vorstellungen von Moral oder anderen Konventionen gedrängt. Nichts, was man normalerweise erwartet, wird mehr erfüllt. Palahniuks Charaktere sind gestörte Menschen. Sie sind grausam ehrliche Symbole für die tiefsten menschlichen Abgründe. Sie schrecken vor rein garnichts zurück, was ihre tiefsten Begierden aufhalten könnte. Sie verstümmeln sich selbst um ihr Prestige immer weiter in die Höhe zu treiben. Ihren persönlichen Grad an Leid und Ruhm.

Sein Roman Die Kolonie ist ein Buch voller Impressionen. Jede Seite enthält einen neuen Vorwurf, einen neuen subtilen Appell, eine erneute Abrechnung mit der urmenschlichen Verzweiflung. Gnadenlos werden dem Leser die Fehler unserer Gesellschaft an den Kopf geworfen. Was wünschen wir uns? Was können wir nicht ertragen? Wie weit gehen wir?

Kein Buch für sanfte Gemüter oder Menschen, die mit ihrer Persönlichkeit mehr als zufrieden sind. Dieses Buch lässt keine Zufriedenheiten zu. Es wühlt auf, bohrt an den verletzlichsten Stellen und wirft dich zurück auf einen Standpunkt von dem aus man sich völlig neu orientieren muss. Der Roman fegt all die Dinge über den Haufen von denen man als Leser glaubte, sie seien notwendig. Man erlebt sich selbst neu.

Ich, als begeisterter Leser seiner Bücher, muss feststellen, dass Chuck Palahniuk in mir einen Stolz erweckt. Einen Stolz darauf, alles hinterfragen zu müssen. Ich lasse mich nicht mehr ohne Weiters einfach von irgendwas mitreißen. Viel mehr will ich verstehen, welchen Sinn die Dinge machen. Dieses Hinterfragen ist erst das, was unseren Verstand berührt. Palahniuk lehrt einen, mit seinen Fehlern umzugehen. Sie lieben zu lernen. Lernen, sich als Mensch auch damit zu beschäftigen, was uns zum Tier macht. Das Tier in uns zuzulassen aber auch bremsen zu können.

Leider kann ich mich an seine letzten Romane weniger gut erinnern aber ich wage einmal, zu behaupten, dass dieser Roman sein vielschichtigster ist. Eine Schande, dass ich ihn schon zu Ende habe.

Viel Spaß!

~kale hatfield~
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zieht zum Ende ordentlich an 14. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Eins muss man ihm lassen, dem Chuck. Die Kurzgeschichten hat er im Zusammenhang mit der Rahmenhandlung sehr gut angeordnet. Es fängt mit dem außerordentlich starken und ungewöhnlichen "Vorfall" (aka "Guts") an, die Rahmenhandlung ist bis zu dem Zeiptunkt nicht uninteressant, aber auch nicht richtig fesselnd. Dann kam "Füße". Die zweite Kurzgeschichte. Und nachdem ich damit fertig war dachte ich "What the fuck, Chuck?" Die Geschichte war schlecht. Richtig schlecht. Purer Trash und ich war schockiert so etwas von einem Mann zu lesen, der mir vorher so viele Stunden voller köstlicher Unterhaltung geschenkt hatte.

Lustigerweise zog danach mehr und mehr die Rahmenhandlung mit den durchdrehenden Erzählern der Geschichten an. Es wurde bizarr, sehr bizarr. Ach ja, und brutal. Trotzdem so überzogen, dass mir zum Schmunzeln zu Mute war. Und so etwas Schlechtes wie "Füße" kam auch nicht mehr. Im Gegenteil, die meisten Geschichten (und auch Gedichte, die jeweils vor jeder Kurzgeschichte kommen) werde ich mir noch öfter geben. "Schwanengesang", "Vorfall", "Krüppel" und "Productplacement" sind einfach hochklassig, um einmal die besten zu nennen.

Ich möchte hier auch nochmal Werner Schmitz loben, der den erzählerischen Stil Chuck Palahniuk's super einfängt. Ich hatte Teile von "Haunted" (Originaltitel) vorher auf englisch gelesen sowie "Fight Club" und "Survivor" ebenso. Der Griff zu den deutschen Übersetzungen von Werner Schmitz lohnt also.
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Ein Buch wie ein Messer
Also zuerst möchte ich anmerken, dass für mich "Die Kolonie" keine Horrorliteratur im klassischen Sinn ist, sondern viel eher transgressive fiction. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von tap veröffentlicht
Monstrositätenkabinett
Die Inhaltsangabe zu "Die Kolonie" versprach spannende und abwechslungsreiche Lektüre. Dazu der Autor, der "Fight Club" geschrieben und mit seinem Roman "Snuff" für... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von MissVega veröffentlicht
Kurzgeschichten gut, Rahmenhandlung schwach
4 Punkte gibt's von mir für die zumeist sehr guten Kurzgeschichten. Die meisten spiegeln genau das wieder, was man Palahniuk als seine Stärken nachsagt: Ein Hang zu... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von jp veröffentlicht
Definitive Kaufempfehlung!
Ich hab bisher schon mehrere Werke von Chuck Palahniuk gelesen und bin sehr begeistert von seinem Stil. Lesen Sie weiter...
Am 15. März 2010 veröffentlicht
Mäßige Lesekost
Bei "Die Kolonie" handelt es sich leider um eines der schlechteren Bücher Palahniuks.

Die Handlung ist schnell zusammengefasst: eine verwirrend große Anzahl... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2009 von Username Exists
Unsere Abgründe - nichts für zarte Nerven
Dieses Buch schockiert. Es schockiert durch die detailierten Darstellungen von Szenerien und Ereignissen, die eigentlich nur mit einem Wort beschrieben werden können:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von Carsten Krautwald
Schwere Enttäuschung
Den Film Fight Club habe ich gerne gesehen, eine gute Geschichte (zumindest der Film das Buch kenne ich nicht), daher dachte ich, dass ich eine andere Geschichte von C. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2009 von N. Jensen
Kurzgeschichten mal ganz anders...
Chuck Palahniuks "Kolonie" ist wie erwartet ein sehr düsteres Buch mit unglaublich viel intelligenten Sarkasmus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2009 von Viktor Maier
krass, krass, krass - aber gut!
Dieses Buch ist wirklich unglaublich! Es ist großartig, schockierend, brutal und voller interessanter Kurzgeschichten, denen geniale, bizarre Ideen zu Grunde liegen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von VivLan
Die kolonie
Das Buch kam mir ein wenig langwierig vor.
Vor allem die Reihenfolge der kapitell ist ein bisschen nervig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2009 von Sebastian Junior Arzt
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