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Die Knickerbocker-Bande 6: Das Phantom der Schule [Gebundene Ausgabe]

Jan Birck , Thomas C. Brezina
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 7 (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473470821
  • ISBN-13: 978-3473470822
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 328.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Nichts als Gespenster? In Dominiks Schule treibt ein geheimnisvolles Phantom sein Unwesen. Wer verbirgt sich unter dem Flattermantel und der weißen Maske?

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die nächsten beiden Stunden wurden zu einem turbulenten Abenteuer. Die vier Knickerbocker und Marco fürchteten sich in der Geisterbahn, wanden sich im Kalypsokabinett vor Lachen und verteilten kräftige Ohrfeigen an den "Watschenmann". Doch der vertrug das und schlug nicht zurück. Er ist eine lebensgroße Figur mit einem ledernen Kopf und einem grinsenden Gesicht. Auf einer Anzeige neben ihm kann man ablesen, wie schlagkräftig man ist.
"Muttersöhnchen!", grölte Axel, "bei dir zeigt der Zeiger ja auf ‚Muttersöhnchen', Dominik!"
"Reg dich ab, Kleiner", knurrte Dominik. "Du hast es nur bis zum Fliegengewicht gebracht!"
Lieselotte beachtete den Streit der beiden nicht. Ohne dass er davon etwas bemerkte, ließ sie Marco nicht aus den Augen. Was war mit diesem Jungen los? Seit sie im Prater eingetroffen waren, hatte ihn eine regelrechte Unruhe gepackt. Er schien sich vor etwas zu fürchten. Doch wovor? Wer oder was jagte ihm Angst ein?
"Ich muss mich ein bisschen setzen", ächzte Poppi. "Es ist so wahnsinnig heiß heute!"
"Was haltet ihr von rollenden Bänken?", fragte Dominik seine Freunde.
Axel warf ihm einen mitleidigen Blick zu. "Hast du einen Sonnenstich?", erkundigte er sich grinsend.
Dominik schüttelte den Kopf. "Nichts dergleichen! Kommt mit, ihr werdet gleich sehen, was ich meine!"
Er führte Lilo, Axel, Poppi und Marco zu einer kleinen Station, die neben zwei schmalen Schienensträngen stand. Mit einem langen Pfiff und unter lautem Schnaufen fuhr einige Minuten später eine kleine Dampflok ein, die zehn offene Waggons zog.
"Das ist die Liliputbahn", erklärte Dominik seinen Freunden. "Mit ihr werden wir jetzt eine Runde durch den Prater drehen!"
In jedem Waggon gab es zwei Sitzbänke, auf denen zwei Personen Platz hatten. So kam es, dass die Knickerbocker-Bande einen eigenen Waggon besetzte. Marco saß im Wagen hinter ihnen.
Lieselotte wollte schon zu ihm laufen, damit er nicht so allein war, doch es war zu spät. Der Zug setzte sich in Bewegung.
Da Mittagszeit war, war die Liliputbahn - abgesehen von den fünf Kindern - leer.
Die Freunde ließen sich den Fahrtwind über das Gesicht streichen und genossen die Erfrischung.
Es war kurz vor der nächsten Station. Die Lokomotive verlangsamte die Fahrt und Lieselotte hörte hinter sich einen leisen Aufschrei. Sie drehte sich um und traute ihren Augen nicht.
"Was machen Sie da? Lassen Sie den Jungen in Ruhe!", rief sie entsetzt.
Erschrocken beobachteten die vier Knickerbocker, wie ein bulliger Mann mit einer spiegelnden Glatze neben Marcos Waggon herlief. Er hatte den Jungen am Arm gepackt und versuchte ihn herauszuziehen. Marco schlug wild um sich und biss den Mann in die Hand. Doch dieser schien keinen Schmerz zu spüren.
Als die Liliputbahn nur noch im Schritttempo dahinzockelte, hob er den Jungen von der Bank, als wäre er federleicht. Er warf sich Marco über die Schulter und rannte davon.
"Ihm nach! Wir müssen ihm nach!", rief Lieselotte und sprang aus dem rollenden Waggon.
Axel setzte zu einem Supersprint an und hatte die anderen schnell abgehängt. Meter für Meter näherte er sich Marcos Entführer.
Der Koloss verschwand im Dickicht des Praterwäldchens.
Hier hatte er nun Axel gegenüber einen Vorteil, da er das Dornengestrüpp und die Büsche einfach niedertrampelte. Axel blieb mit seinen kurzen Beinen immer wieder hängen und stolperte über Wurzeln, die aus der Erde ragten. Der Vorsprung des Glatzkopfes wurde größer.
Durch die Bäume hindurch konnte Axel erkennen, dass der Mann eine Wiese erreichte, die er mit schnellen Schritten überquerte. Am anderen Ende tauchte bereits eine Häuserzeile auf.
Obwohl er kaum noch Luft hatte, hetzte der Junge weiter. Er musste Marco unbedingt helfen. Der kleine Italiener hing nun regungslos in den dicken Armen des Mannes.
Was ... was tut er denn jetzt?, fragte sich Axel. Was ist denn da los?
Der Entführer war neben einem parkenden Auto stehen geblieben und wurde plötzlich immer kleiner. Zuerst verschwanden seine Beine im Boden, dann sein bulliger Körper. Kurz bevor Axel die Stelle erreichte, war der Mann zur Gänze im Asphalt versunken.
Als der Junge keuchend näher stolperte, entdeckte er das Geheimnis.
"Wo ist er? Wo ist der Kerl hin?", hörte er Lieselotte hinter sich rufen.
"Da hinunter ... !", schnaufte Axel und deutete auf einen offenen Kanalschacht.
"Was stehst du noch herum? Ihm nach!", schrie Lilo.
Axel sah sie zweifelnd an. War das ihr Ernst?
Das Mädchen stieß ihn zur Seite und stieg auf die Metallschlingen, die in den betonierten Kanalschacht eingelassen waren. Rasch verschwand sie in der Tiefe. Zögernd folgte Axel seiner Freundin.
Als die beiden anderen Knickerbocker nachkamen, war von Axel und Lieselotte nichts mehr zu sehen.

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut 10. Mai 2008
Von Skeptikus
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses buch hat mir sehr gefallen, weil es auch
um Gespenster geht und auch, weil es wieder so
spannden ist . als die Knickerbocker-bande
zu Dominik kommt werden sie von einem Phantom
überracht...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch für Jungen 22. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Meine Tochter hat das Buch gelesen und fand es nicht so gut, ist wohl eher was für Jungen. Sie hat das Buch aber in wenigen Tagen verschlungen, also kann es doch wohl nicht langweilig gewesen sein ...
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