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Die Klinik: Roman
 
 
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Die Klinik: Roman [Taschenbuch]

Noah Gordon , Emi Ehm
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses vom Autor der Bestseller "Der Medicus" und "Der Medicus von Saragossa".

Der Wissenschaftler Adam Silverstone, der kubanische Aristokrat Rafael Meomartino und der Farbige Spurgeon Robinson - sie sind drei grundverschiedene Klinik-Ärzte, die unter der unerbittlichen Aufsicht von Dr. Longwood praktizieren. Eines Tages stirbt eine Patientin, und Dr. Longwood wittert einen Behandlungsfehler. Sofort macht er sich auf die Suche nach einem Schuldigen, dem er die Verantwortung in die Schuhe schieben könnte ...

Umschlagtext

Boston, Suffolk General Hospital: Hier praktizieren Adam Silverstone, der vielversprechende Operateur und Wissenschaftler, Rafael Meomartino, ein kubanischer Aristokrat und ehemaliger Playboy, und der Farbige Spurgeon Robinson. Sie alle unterliegen der unerbittlichen Aufsicht von Dr. Longwood. Eines Tages pflanzt Meomartino einem jungen Mädchen eine Niere ein und gibt sie in die Obhut von Silverstone. Alles verläuft gut, aber dann stirbt das Mädchen über Nacht. Dr. Longwood wittert einen Kunstfehler und sucht einen Schuldigen... Vom Autor der Weltbestseller Der Medicus und Der Medicus von Saragossa

Autorenportrait

Noah Gordon wurde 1926 in Massachusetts geboren. Nach dem Studium wandte er sich dem Journalismus zu und arbeitete als wissenschaftlicher Redakteur beim Bostoner "Herald". Er hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Brookline, Massachusetts.

Auszug

ADAM SILVERSTONE

Die Sterne am erbleichenden Himmel hatten sich langsam in ihr Versteck gedrückt. Als der hustende Lastwagen die Überlandstraße von Massachusetts verließ und durch die menschenleeren Randbezirke ratterte, flackerte die lange Reihe von Straßenlampen den Flug entlang zweimal auf und erstarb dann in der Finsternis. Der heiße Tag nahte, aber das Erlöschen der Lichterkette verlieh dem Tagesanbruch eine kurze trügerische Kühle und Dunkelheit.

Er starrte durch die staubige Windschutzscheibe, als sie sich Boston näherten, jener Stadt, die seinen Vater geformt, aufgerieben und zerbrochen hatte.

Mir werdet ihr das nicht antun, sagte er zu den vorbeiziehenden Häusern, der Skyline, dem Fluß. »Sicht gar nicht nach einer schwierigen Stadt aus«, sagte er. Der Fahrer sah ihn überrascht von der Seite an. Ihr Gespräch war schon vor achtzig Meilen, zwischen Hartford und Worcester, in ein ermüdendes Schweigen gemündet, als Folge einer heftigen Meinungsverschiedenheit über die John Birch Society. Jetzt sagte der Mann etwas Undeutliches, das im Dröhnen des Motors unterging. Adam schüttelte den Kopf »Verzeihung, ich habe nicht verstanden.« »Was ist los, bist du taub?« »Ein wenig, am linken Ohr.« Der Mann runzelte die Stirn, weil er sich gefoppt fühlte. »Ich habe gefragt, wartet ein Job auf dich?« Adam nickte. »Und was für einer?« »Ich bin Chirurg.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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