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Scharf in Forbes Roman ist eigentlich nur die Klinge, deren Schnitt die Opfer des Mörders ins Jenseits schickt. Ansonsten wirkt der Plot des großen englischen Altmeisters des Thrillers eher ungeschliffen; der Autor hetzt ebenso unstet durch seinen widersprüchlichen Plot wie seine Figuren. US-amerikanische Vizepräsidenten reisen nun mal nicht um die halbe Welt, um sich von Mitgliedern des SIS an diversen Tatorten antreffen zu lassen. So ist Die Klinge ein eher stumpfes Lesevergnügen, das die Versatzstücke des Genres lieblos zusammenkittet. Wer Gutes von Forbes lesen will, der sollte lieber zu Fangjagd, Feuerkreuz, Schockwelle oder Lawinenexpress greifen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Einer meiner Kaufanreize war unter anderem der Komentar der New York Times ("Die Nerven des Lesers werden auf eine harte Probe gestellt!" - zu lesen auf der Rückseite). Im Nachhinein betrachtet ist es klar, dass diese Aussage ironisch gemeint war. Ich kann natürlich verstehen, dass der Verlag das nicht dazugeschrieben hat :-)
Für mich auf jeden Fall das erste und letzte Buch von Colin Forbes.
Der Autor schreibt seinen Thriller zum allergrössten Teil nur in der Dialogform. Hierbei gelingt es ihm jedoch nicht eine, der Situation angemessene, Stimmung beim Leser zu erzeugen. Ich fand den Schreibstil sehr langweilig und meistens sehr anstrengend. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch bis zum Ende zu lesen, nur um zu erfahren, wer nun der Mörder ist.
Das Schema ist bei diesem Buch immer das Gleiche: Der Mord wird bekannt, das Ermittlerteam reist an den Ort des Verbrechens, die Industriellenfamilie ist auch schon da und ebenfalls der Präsidentschaftskandidat.
Dies macht den Roman, bis auf das Ende, sehr durchsichtig und vorhersehbar. Meiner Meinung nach äußerst ungeschickt.
Die Protagonisten werden in ihrem Charakter kaum entwickelt und in die Tiefe dargestellt. Der Chefermittler Tweed ist halt nicht mehr als eben der Chefermittler. Er hat keine Vergangenheit und keine interessante Aura.
Fazit: Auf dem Cover befand sich ein Aufkleber: "Thriller des Jahres"...? Wahrscheinlich nur Verkaufsstrategie, denn da gibt es sicherlich eine Menge besserer Thriller. Dieses Buch ist nicht empfehlenswert!
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