Eine sehr schöne Geschichte, die zeigt, wie abgehoben die Jugend heutzutage ist: sie wollen auf eigenen Füßen stehen, die Meinung der Eltern zählt nicht mehr, sie schmuggeln Drogen über die Grenze, mit denen sie anschließend dealen und sie fahren Auto als hätten sie ihren Führerschein gewonnen.
Die fünf Hauptpersonen Felix, Sören, Simona, Schmidt und Hausschild treffen sich 3 Jahre nach ihrem Abitur wieder. Alle stehen mitten in ihrer Ausbildung. Felix hat sein Studium abgebrochen, um endlich wieder zusammen mit seinen Freunden in einer Stadt leben zu können und dort den Polizeiberuf zu erlernen. Doch ahnt er nicht, wie sehr sich alle gewandelt haben und auf ihren eigenen Profit bedacht sind.
Sein bester Freund Sören schafft es, ihn, den Polizisten, dazu zu bringen, ihm beim Drogenschmuggel zu helfen.
Erst der Tod von Schmidt öffnet Felix die Augen und er schafft es, auch seinen Freunden klarzumachen, was "Leben" bedeutet.
Die Fortsetzung des Filmes "Schule" ist um einiges ernster gestaltet. Die zentrale Figur im Film stellt Felix dar, der den größten Wandel der eigenen Person durchmacht. Gerade er, der ruhig und schüchtern wirkt überrascht den Zuschauer immer wieder aufs neue.
Auch die Schwierige Problematik, dass Jugendlichen meinen, ihnen stünde die Welt offen, ist treffend dargestellt. Traurig ist allerdings, dass in diesem Film erst der Tod einer geliebten Person dies schafft.
Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Film. Einige Zuschauer werden mit Sicherheit mit Felix mitfiebern und sich in mindestens einer der Hauptfiguren identifizieren können...