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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Information, die man sonst kaum findet, 4. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Kirchen, Sekten, Religionen: Ein Handbuch (Gebundene Ausgabe)
Im Gegensatz zu ähnlichen Handbüchern informiert dieses Nachschlagewerk auch über zahlreiche kleine und kleinste Gruppierungen in der deutschsprachigen religiösen Landschaft der Gegenwart, über die man sonst kaum etwas findet. Die Beschreibungen von sehr unterschiedlichen Gemeinschaften, die ich aus eigener Anschauung näher kenne, sind korrekt und enthalten alles wesentliche. Von daher halte ich die Beschreibungen für vertrauenswürdig. Dieses Handbuch führt, im Gegensatz zu anderen, auch die Kritik an einer Gruppe auf, was ich bei einem Buch, dem es um religiösen Konsumentenschutz geht, sinnvoll finde. Die Kritik ist, wo ich es beurteilen kann, nicht aus der Luft gegriffen und im Ton gemässigt. Sympathisch finde ich auch, dass im Buch klar gesagt wird, was der eigene Standpunkt ist (mit dem ich nicht voll übereinstimme). Da eine echt objektive Haltung auf diesem Gebiet meines Erachtens unmöglich ist (auch Agnostizismus ist ein Standpunkt), ziehe ich es vor klar zu wissen, wo jemand steht. Information und Kommentar sind typographisch klar getrennt. Wer arbeitet macht Fehler und sowohl Autoren als auch Setzer gehören zur arbeitenden Bevölkerung: bei den Mitgliederzahlen der Neuapostolischen Kirche in Deutschland wurde eine Null vergessen (war in der letzten Auflage von Eggenberger richtig).
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
7. Auflage des bekannten Nachschlagewerkes, 26. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Kirchen, Sekten, Religionen: Ein Handbuch (Gebundene Ausgabe)
Die religiöse Landschaft in Mitteleuropa ist in den Jahren seit dem Erscheinen der 6. Auflage dieses von Oswald Eggenberger begründeten Lexikons noch bunter, vielfältiger und in sich gegensätzlicher geworden. Es wurde deshalb von Fachleuten unter der Leitung von Georg Otto Schmid und Georg Schmid durchgesehen und über weite Strecken vollständig neu bearbeitet. Das Handbuch informiert rasch, umfassend und auf aktuellem Stand über fast alle im deutschsprachigen Raum tätigen Kirchen; Sekten, Religionen sowie Psychogruppen und religionsähnliche Vereinigungen. Es werden auf knappem Raum präzise Informationen zu ihrer Entstehung, ihren Lehren und ihren aktuellen Mitgliederzahlen gegeben, Zeitschriften, Internetseiten und Adressen werden genannt. Viele neuere, vor allem christliche, buddhistische, islamische und okkultistische Gruppen werden in dieser 7. Auflage zum ersten Mal besprochen. Entsprechend ihrer gewachsenen Bedeutung wird auch den sogenannten Psychogruppen verstärkt Beachtung geschenkt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Theologisches Nachschlagewerk, 9. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Kirchen, Sekten, Religionen: Ein Handbuch (Gebundene Ausgabe)
Von einer Ausgabe 2003 erwartet man als wissenschaftlicher Leser, der selbst auf dem Gebiet arbeitet, natürlich umfassende und präzise Angaben ohne religionsspezifische Propaganda. Nun, alle drei Vorgaben erfüllt dieses Werk nicht oder nur in unzureichender Weise. Umfassend informiert dieses Lexikon seine Leser schon deshalb nicht, weil viele, der im letzten Jahrzehnt und darüber hinaus entstandenen Kirchen, Religionsgemeinschaften und religiösen Organisationen hier gar nicht auftauchen, obwohl dies durch die Aufreihung vieler einzelner Gemeinden/Gruppen etc. suggeriert wird. Es ist sicherlich nicht einfach, solch ein Werk zu verfassen, aber die Angaben sollten stimmen. Auch hier liefert das Buch zu viele falsche Infos, z. B. in meinem Arbeitsbereich (kleine protestantische Gemeinschaften). Leider kann ich das hier nicht belegen, aber man glaube mir das. Lästig ist die großkirchliche Aufklärungsattitüde der Autoren, die immer noch glauben, das Monopol zur Bewertung anderer von Gott und Vaterland erhalten zu haben. Fazit: Man braucht das Lexikon, um einen Überblick zu bekommen, sollte sich aber nicht auf die Infos verlassen und bedenken, dass es ein interessengesteuertes Werk von Kirchenleuten ist. Dem Verlag sei dringend geraten, es gründlich zu überarbeiten und auf den neuesten Stand zu heben. Hier wurde an der falschen Stelle gespart.
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